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#1
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Hallo Männers!
Beim Aufräumen meiner Fotosammlung habe ich neulich dieses Bild gefunden: http://www.freiluftpuff.de/jens/ch0304_1003k.jpg (28k) und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete Elektronik wohl stammt. Die Antwort darauf werde ich nur in d.s.e finden, deswegen belästige ich euch jetzt auch mit diesem relativ-off-topicen Topic. In Hoffnung auf diesbezügliche Erleuchtung wünscht einen schönen Tag: Jens Carstens |
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#2
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Hallo Jens,
> > und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete > Elektronik wohl stammt. Die Antwort darauf werde ich nur in d.s.e schwer zu sagen. Der Gehäuseform des ICs in der Zange nach würde ich auf die frühen 70er tippen. Joachim |
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#3
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Jens Carstens <061002.20.jcarstens> wrote:
>und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete >Elektronik wohl stammt. Das sieht nach Rechnern und Steuerungen aus den 70ern aus. |
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#4
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Jens Carstens schrieb:
> Hallo Männers! ^^^^^^^^ Eeine dämliche Anrede! Es gibt auch Elektronikerinnen! > Beim Aufräumen meiner Fotosammlung habe ich neulich dieses Bild > gefunden: > > [..] (28k) > > und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete > Elektronik wohl stammt. Bei diesem miserablen Foto kann man ja nichts erkennen! Es könnte ein 16 oder 64 Kilobyte Memorychip sein. So was habe ich hier ein paar rumliegen. Also DIL-Gehäuse mit goldfarbig glänzendner Oberfläche. Die waren so um die Anfang der 80er aktuell. Zumindest stammen meine etwa aus der Zeit. Aber IC's in DIL-Gehäuse sind ein Allerweltsartikel. Die gibt es schon fast ewig und das nun seit Jahrzehnten. Gruss Wolfgang |
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#5
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Hallo Wolfgang,
> > Es könnte ein 16 oder 64 Kilobyte Memorychip sein. So was habe ich > hier ein paar rumliegen. Also DIL-Gehäuse mit goldfarbig glänzendner > Oberfläche. Die waren so um die Anfang der 80er aktuell. Zumindest > stammen meine etwa aus der Zeit. > 64 KByte wird ein wenig schwierig im DIL-24-Gehäuse, sofern du an SRAM denkst. Anyway, die Form der "Orientation Notch" sowie der Rest des Gehäuses erinnert mich an alte Keramik-Träger aus den frühen 70ern. Joachim |
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#6
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Joachim Gaßler schrieb:
> Hallo Wolfgang, > > > > Es könnte ein 16 oder 64 Kilobyte Memorychip sein. So was habe ich > > hier ein paar rumliegen. Also DIL-Gehäuse mit goldfarbig glänzendner > > Oberfläche. Die waren so um die Anfang der 80er aktuell. Zumindest > > stammen meine etwa aus der Zeit. > > > 64 KByte wird ein wenig schwierig im DIL-24-Gehäuse, sofern du an SRAM > denkst. ACK - ich meinte auch Kilobit (sowas wie die 4164er) > Anyway, die Form der "Orientation Notch" sowie der Rest des Gehäuses > erinnert mich an alte Keramik-Träger aus den frühen 70ern. Keramik kann ich da bei dem miserablen Bild nicht erkennen. Zur Platine: Das kann alles sein. Auch ein Speicherboard. Eine gewisse "Parallverschaltung" und gleichartiger Aufbau in Spalten- und Reihenform scheinte es da ja zu geben. Gruss Wolfgang |
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#7
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Nachtrag:
Wolfgang Gerber schrieb: > > 64 KByte wird ein wenig schwierig im DIL-24-Gehäuse, sofern du an SRAM > > denkst. > ACK - ich meinte auch Kilobit (sowas wie die 4164er) aber die waren ja auch in kleinerem Gehäuse. Dass es ein 24 ist, ist mir bei nochmaligem Anschauen auch erst aufgefallen. Gruss Wolfgang |
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#8
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Hallo Jens,
> > Beim Aufräumen meiner Fotosammlung habe ich neulich dieses Bild > gefunden: > > [..] (28k) > > und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete > Elektronik wohl stammt. Die Antwort darauf werde ich nur in d.s.e > finden, deswegen belästige ich euch jetzt auch mit diesem > relativ-off-topicen Topic. > Um 1970 wahrscheinlich. Die Platine hat weder Masse- noch VCC-Flaechen und das konnte man sich schon Ende der 70er nicht mehr erlauben. In vernuenftigen Designs konnte man sich das nie erlauben ;-) Ist im Hintergrund nicht gut zu erkennen: Falls da tatseachlich keine Abblock-C vorhanden sind, frage ich mich, wie die Chose je sauber funktioniert haben soll. |
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#9
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Joerg schrieb:
> Um 1970 wahrscheinlich. Jepp, und das Bild war AFAIR der Titel eines Datenbuchs. Gruß Dieter |
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#10
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"Jens Carstens" <061002.20.jcarstens> schrieb im Newsbeitrag
news:1edr > Hallo Männers! > > Beim Aufräumen meiner Fotosammlung habe ich neulich dieses Bild > gefunden: > > [..] (28k) > > und frage mich seitdem, aus welcher Zeit die dort abgebildetete > Elektronik wohl stammt. Die Antwort darauf werde ich nur in d.s.e > finden, deswegen belästige ich euch jetzt auch mit diesem > relativ-off-topicen Topic. > > In Hoffnung auf diesbezügliche Erleuchtung wünscht einen schönen Tag: > Jens Carstens Hallo Jens, Der Fall ist klar. Das Bild stammt von 1980 +/-5 Jahre, Vertrauensintervall 95%*. Zum Bild: Das IC in der Zange wurde ausgelötet. Man sieht Lötzinnreste an den Pins. Einige Beinchen sind verbogen. Wer hat das IC gewaltsam ausgelötet? Die Hand ist weiblich. Die Zange passt nicht so richtig für Elektronikarbeiten. Da hatte man auch schon dazumal besseres Werkzeug. Welchen Defekt hatte wohl das IC? Diese Frage wird wohl für immer ungeklärt bleiben. Gruß Sherlock Holmes** aka Helmut * Mehr zum Thema Vertrauensintervall(Konfidenzintervall) [url down] **Where I live. http://www.sherlock-holmes.co.uk/home.htm |
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#11
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Joerg wrote:
> > Um 1970 wahrscheinlich. Die Platine hat weder Masse- noch VCC-Flaechen > und das konnte man sich schon Ende der 70er nicht mehr erlauben. In > vernuenftigen Designs konnte man sich das nie erlauben ;-) Oeh, doch... Du erinnerst dich sicher noch an den Amiga 2000, oder? Die B-Revision hatte nur eine doppelseitige Platine obwohl da ein 68000 mit 8 MHz drauf zugange war. Auch vollbestueckt (mit CPU-Karte und diversem anderem) lief die Kiste stabil. Allerdings hatte da auch jeder Chip seinen Abblock-C. Gerrit |
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#12
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Hallo zusammen!
(Besser so?) Ich mache hier mal die Ingrid, um mich erstmal für alle Antworten, die meine Vermutung (späte 70er, frühe 80er) durchaus bestätigt haben, zu bedanken, und euch dann die ganze Wahrheit verraten, das Bild war nämlich nur ein Ausschnitt aus einem grösseren, aber ich wollte unvoreingenommene Meinungen. Hier also die ganze, schmerzhafte Wahrheit: http://www.freiluftpuff.de/jens/ch0304_1002k.jpg (21k) Aufgenommen im Jahre 2003 auf dem Flughafen Bern-Belp. Naja, man sagt ja, dass im Berner Raum die Uhren ein wenig langsamer gehen als anderswo, aber gleich 20 Jahre... Schönen Tag noch wünscht Jens |
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#13
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Helmut Sennewald schrieb:
>[...] >Zum Bild: >Das IC in der Zange wurde ausgelötet. Man sieht Lötzinnreste an den Pins. >Einige Beinchen sind verbogen. Wer hat das IC gewaltsam ausgelötet? >Die Hand ist weiblich. Die Zange passt nicht so richtig für >Elektronikarbeiten. >Da hatte man auch schon dazumal besseres Werkzeug. Welchen Defekt >hatte wohl das IC? Diese Frage wird wohl für immer ungeklärt bleiben. Genau wie die Frage, was einen Plakatdesigner dazu veranlasst, dieses Bild für eine Werbetafel zu verwenden, und warum ihn niemand daran gehindert hat... >Gruß >Sherlock Holmes** aka Helmut dito, Jens |
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#14
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Jens Carstens schrieb:
> Hier also die ganze, schmerzhafte Wahrheit: > > [..] (21k) > > Aufgenommen im Jahre 2003 auf dem Flughafen Bern-Belp. > Naja, man sagt ja, dass im Berner Raum die Uhren ein wenig langsamer > gehen als anderswo, aber gleich 20 Jahre... Naja, in der DDR gabs da den schönen Witz "Microelektronik aus der DDR, nicht klein zu kriegen" oder der "Die DDR baut den grössten Micochip der Welt!" ;-) MfG Falk |
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#15
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Hallo Gerrit,
>> >> Um 1970 wahrscheinlich. Die Platine hat weder Masse- noch VCC-Flaechen >> und das konnte man sich schon Ende der 70er nicht mehr erlauben. In >> vernuenftigen Designs konnte man sich das nie erlauben ;-) > > Oeh, doch... Du erinnerst dich sicher noch an den Amiga 2000, oder? > Die B-Revision hatte nur eine doppelseitige Platine obwohl da > ein 68000 mit 8 MHz drauf zugange war. Auch vollbestueckt (mit > CPU-Karte und diversem anderem) lief die Kiste stabil. > Den kenne ich nicht, aber ich wundere mich, wie die Dinger durch die damals noch so genannte Funkschutzpruefung gekommen sind. > Allerdings hatte da auch jeder Chip seinen Abblock-C. > Wenigstens ein kleiner Lichtblick :-) |
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