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#1
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Hallo zusammen,
ich möchte gerne bei einer Zimmertür das Türblatt mit Glaseinsatz gegen ein "normales" austauschen. Leider hat die Zarge, schon etwas älter, ein anderes Maß bei den beiden Scharnierpins. Die sind kürzer als bei aktuellen Türen und haben auch einen anderen Abstand. Einfach rausdrehen und an anderer Stelle wieder reindrehen geht ja wohl nicht, da sowohl Tür als auch Zarge an der Stelle entsprechend verstärkt sind. Wer hat eine Idee? Alternativ könnte ich ja auch das Glas aus der Tür rausnehmen und ein Stück Holz einsetzen, schön spachteln und glattschleifen und neu lackieren. Wobei eine neue Tür natürlich deutlich einfacher ist, wären da nicht die nicht mehr passenden Scharnierabstände. Wer kann mir weiterhelfen? Thomas |
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#2
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> lackieren. Wobei eine neue Tür natürlich deutlich einfacher ist, wären
> da nicht die nicht mehr passenden Scharnierabstände. Wer kann mir > weiterhelfen? > Der Schreiner/Tischler Deines Vertrauens. Gruss Rainer |
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#3
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> Hallo zusammen,
> > ich möchte gerne bei einer Zimmertür das Türblatt mit Glaseinsatz gegen > ein "normales" austauschen. Leider hat die Zarge, schon etwas älter, ein > anderes Maß bei den beiden Scharnierpins. Die sind kürzer als bei > aktuellen Türen und haben auch einen anderen Abstand. Einfach rausdrehen > und an anderer Stelle wieder reindrehen geht ja wohl nicht, da sowohl Tür > als auch Zarge an der Stelle entsprechend verstärkt sind. Gewöhnlich sind die Scharniere (=Bänder) in das Türblatt nur (schräg) eingebohrt, manchmal noch verklebt oder mit Maschinengewinde-Hülsen. Das kann an jeder beliebigen Stelle im Türfalz geschehen. Aufgeschraubte Verstärkungen gibt es gewöhnlich nur an der Zarge. Wer hat > eine Idee? Alternativ könnte ich ja auch das Glas aus der Tür rausnehmen > und ein Stück Holz einsetzen, schön spachteln und glattschleifen und neu > lackieren. Wobei eine neue Tür natürlich deutlich einfacher ist, wären da > nicht die nicht mehr passenden Scharnierabstände. Wenn es denn die alte Tür bleiben soll: Glasfüllung raus, Holz rein, beidseitig(!) dünnes Furniersperrholz aufdoppeln (Türpresse!), lackieren. Tür wird zwar etwas dicker, aber sonst wird man die eingesetzte Füllung immer sehen. Rissbildung bei Klimaschwankungen, etc. Wer kann mir > weiterhelfen? Immer der Tischler/Schreiner Deines Vertrauens ;-) Es gibt "Rohlinge" aus denen recht kostengünstig individuelle Türblätter gefertigt werden können. Alte Scharniere, Schloss und Beschläge können übernommen werden, wenn es sich noch lohnt. Aber auch das ist für den Gesellen ein paar Stunden Arbeit und wird kaum als Festbetrag angeboten (=> Stundenlohn erfragen). |
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#4
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"Christian Gahle" <lumberjack> schrieb am Fri, 11 Mar
2005 10:51:16 +0100, : >> Hallo zusammen, >> ich möchte gerne bei einer Zimmertür das Türblatt mit Glaseinsatz gegen >> ein "normales" austauschen.... > .... >Wenn es denn die alte Tür bleiben soll: >Glasfüllung raus, Holz rein, beidseitig(!) dünnes Furniersperrholz >aufdoppeln (Türpresse!), lackieren. >Tür wird zwar etwas dicker, aber sonst wird man die eingesetzte Füllung >immer sehen. Rissbildung bei Klimaschwankungen, etc. Man kann ja auch eine bewusst sichtbare Füllung einsetzen, so wie man das früher oft gemacht hat, als handwerkliche Arbeit noch künstlerische Aspekte hatte und nicht durch Industrie-Einheitsverfahren ersetzt war, meint |
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#5
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Peter Popp wrote:
> "Christian Gahle" <lumberjack> schrieb am Fri, 11 Mar > 2005 10:51:16 +0100, : > > Man kann ja auch eine bewusst sichtbare Füllung einsetzen, so wie man > das früher oft gemacht hat, als handwerkliche Arbeit noch > künstlerische Aspekte hatte und nicht durch > Industrie-Einheitsverfahren soo gut war die "gute alte Zeit" auch nicht. Rahmen + Füllung war das technisch mögliche, wenn man maßhlatig und rißfrei arbeiten wollte. Ein abschreckendes Beispiel habe ich mal in einem Möbelrestaurierbuch gesehen: Die Bretter oben und unten für eine Reihe Schubladen hatten die Nuten für die senkrechten Trennbretter bei 1 Schublade drastisch versetzt. Der Möbelkünstler hat dies wohl erst nach dem Verleimen gemerkt und tatsächlich bei den betroffenen Schubladen die Seiten ca 45 ° schräg gebaut. etwa so: ------------- | | | / | ------------- viele Grüße Werner |
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#6
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> Man kann ja auch eine bewusst sichtbare Füllung einsetzen, so wie man
> das früher oft gemacht hat, als handwerkliche Arbeit noch > künstlerische Aspekte hatte und nicht durch > Industrie-Einheitsverfahren ersetzt war, > Klar, eine schöne Füllung ist natürlich etwas besonderes. Wenn man keine Ansprüche an Schallschutz, etc. stellt, tut es eine einfach Sperrholzplatte (ab 10mm) und ein paar passend profilierte Stäbe aus dem Baumarkt. Ob's zum Rest der Wohnung passt? Irgendeine Art von Oberfläche (Lack etc.) muss auch noch drauf - also wieder ein bissl Arbeit für ein verregneten Freitag Abend ;-) Gruß, christian |
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#7
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Glas drinlassen, von beiden Seiten eine Verkleidung (Sperrholz/oder was
einem sonst noch so gefällt) mit Acryl/Silikon raufpappen. Lackieren oder auch nicht... fettisch. Gruß Heinz |
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