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#16
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On 19 Mrz., 13:48, Christoph Maercker <cmaerc> wrote:
> Für die letzen 45 Jahre kann ich mich jedenaalls dafür verbürgen, dass > es in Mitteleuropa keinen derart warmen Winter gab wie 2006/2007. Zusammen mit dem letzten Winter ist im Schnitt alles nur durchschnittlich. Klima ist halt kein Wert alleine sondern der Durchschnitt von 30 Jahren. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass dich irrst. |
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#17
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Joern,
danke duer den link, und es scheint zu stimmen: http://groups.google.com/group/globa...0beaec04452ad4 Ein Grund soll sein, dass es in Europe viel zu viele Stationen gibt und die nicht mehr gebraucht werden. Heiko |
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#18
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AndyHerder wrote:
> Klima ist halt kein Wert alleine sondern der Durchschnitt von 30 > Jahren. Natürlich macht ein einzelner Winter dieser Art noch keine Klimaveränderung. Aber die meisten Winter der 1960er Jahre waren in de deutlich härter als heute. Außerdem häufen sich seit ca. Mitte 1980er Jahre immer deutlicher milde Winter. Vorher war so was echt auffällig im Vergleich zu den übrigen. > Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass dich irrst. Mag ja sein, dass sich das Wetter in anderen Weltgegenden nicht so eindeutig entwickelt hat, aber ich weiß nur allzu gut, warum ich den 20.02.1990 im Kalender rot markiert habe: wegen der 20°C! Nie zuvor erlebt so was. So einen "Winter" wie den jetzigen auch nicht. |
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#19
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Grüß Dich Christoph,
und ich schimpfe wieder über das Wetter. Jedes Jahr das Gleiche. Wenn ich aus dem Süden zur CeBIT fahre - Schnee und glatte Straßen. Die Woche vor der CeBIT gibt es immer frühlingshafte Temperaturen und dann wieder ein paar Tage Schnee und Graupel. Ich glaube das ändert sich nie. Tschüss Thomas N. |
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#20
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On 19 Mrz., 18:20, Christoph Maercker <cmaerc> wrote:
> AndyHerder wrote: > > Natürlich macht ein einzelner Winter dieser Art noch keine > Klimaveränderung. Aber die meisten Winter der 1960er Jahre waren in de > deutlich härter als heute. Außerdem häufen sich seit ca. Mitte 1980er > Jahre immer deutlicher milde Winter. Vorher war so was echt auffällig im > Vergleich zu den übrigen. >> Mag ja sein, dass sich das Wetter in anderen Weltgegenden nicht so > eindeutig entwickelt hat, aber ich weiß nur allzu gut, warum ich den > 20.02.1990 im Kalender rot markiert habe: wegen der 20°C! Nie zuvor > erlebt so was. So einen "Winter" wie den jetzigen auch nicht. Es war für den Rheingraben ein typisches Winter. Vielleicht weniger für Bayern. Allerdings die 300 km weiter reichende mildere Luftströmung macht noch kein Klima. Nun ja. Der Mensch lebt nur kurz. Wetter und Klima sind halt langfristige Dinge. Allerdings verlängert die Menschheit ihr Gedächtniss durch Schrift. .... 1158 fiel wieder aus dem Rahmen: Im Januar fingen die Bäume an zu Blühen, im Februar brüteten Waldvögel, was für geradezu frühlingshafte Temperaturen spricht. (1) Diese milde Phase dauerte zwei Jahrzehnte an ... Dem Absolutbetrag nach handelte es sich zwischen 1181-1190 um eine der wärmsten Dekaden überhaupt.(1) Der Winter 1249 war äußerst mild und regnerisch, in Köln zählte man nur zwei Frosttage und um den Jahreswechsel gab es Sturmfluten an der Küste.(1) 1357 wurde es sogar richtig mild. ... Bis zum 13. Februar gab es keinen Schnee und kein Eis.(1) In Mainz gab es 1371 kein Eis und Ende Februar war es angenehm mild. (1) 1505: Im Südschwarzwald konnten im Januar die Viehherden ausgeführt werden, einige Frühjahrsblumen blühten bereits.(1) Winter 1529/30: warm: ... Im Elsass Sommerkleider den ganzen Winter hindurch, weder Eis noch Schnee bis in höhere Lagen, erste Kirschenblüten Anfang März. Im tieferen Schweizer Mittelland mag die Kirschblüte um den 10. bis 15. März, zehn Tage vor dem frühesten Termin des 20. Jahrhunderts, begonnen haben. Dieser Winter gehört somit zu den wärmsten der letzten fünfhundert Jahre.(3) 1607: "Dieses Jahr begann mit einer thermischen Anomalie: Der Winter war extrem warm und sehr trocken - ein Rekordwinter. Zeitgenossen sprachen sehr drastisch von "keinem Winter" mit wenig Frost und Schneefalltagen, selbst kleinere Bäche blieben eisfrei. Bereits im Februar wurde die Aussaat verrichtet, in der gleichen Zeit sollen schon Veilchen geblüht haben" (1) Und noch länger reichen die Bohrkerne: http://www.bgr.bund.de/cln_030/nn_45...lozaen__g.html |
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#21
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Hallo Andy,
letztes Jahr hatten wir - wenn man dem Geschrei der Medien glauben darf, einen Jahrhundertwinter. Dieses Jahr hatte ein Boulevardblatt getitelt "Nie wieder Schnee in den Alpen?" Unabhängig von Klimaveränderungen haben wir ein gewaltiges Problem. Wer ist weitestgehend objektiv in seinen Aussagen. Was oder wem kann man glauben? Ich befürchte das wir wieder verstärkt anfangen müssen selbständig zu denken. Irgendwo bin ich neulich über einen Artikel von Kant gestolpert. Berlinische Monatsschrift, Ausgabe 12/1784 Titel "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?" [url down] Ich für meinen Teil fühle mich angesprochen. Es ist verdammt einfach Wissen/Meinungen nachzuschlagen. Tschüss Thomas N. |
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#22
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"AndyHerder" <herder.luxembourg> schrieb im Newsbeitrag
news:1890 On 19 Mrz., 18:20, Christoph Maercker <cmaerc> wrote: > Und noch länger reichen die Bohrkerne: > http://www.bgr.bund.de/cln_030/nn_45...lozaen__g.html Auf Grünland liegt das Eis in gegenwärtiger Mächtigkeit seit ~600 Jahren: wieso schwindelt man da ein Alter von 12'000 Jahren in die Tabelle, die allefalls nur bis ins Duocento zurückführen kann? Wie lang ist dieser GISP2-Bohrkern? Hat man die grandiose Erfindung komprimierten Wassers aus der Akkumulation von 12'000 Jahren Niederschlagsmengen patentiert? Wer glaubt ausser Politikern überhaupt diesen sci.verdummten Schwachsinn? |
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#23
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AndyHerder wrote:
> Es war für den Rheingraben ein typisches Winter. Vielleicht weniger > für Bayern. Für "Mittel"deutschland auch nicht. > Allerdings verlängert die Menschheit ihr Gedächtniss durch Schrift. > > .... 1158 fiel wieder aus dem Rahmen: Im Januar fingen die Bäume an zu > Blühen, im Februar brüteten Waldvögel, was für geradezu frühlingshafte > Temperaturen spricht. (1) ... > In Mainz gab es 1371 kein Eis und Ende Februar war es angenehm mild. Für das Hochmittelalter ist eine kleine Warmzeit bekannt. In der Zeit danach werde ich allerdings stutzig: > 1505: Im Südschwarzwald konnten im Januar die Viehherden ausgeführt > werden, einige Frühjahrsblumen blühten bereits.(1) > Winter 1529/30: warm: ... Im Elsass Sommerkleider den ganzen Winter > hindurch, weder Eis noch Schnee bis in höhere Lagen, erste > Kirschenblüten Anfang März. Im tieferen Schweizer Mittelland mag die .... > 1607: "Dieses Jahr begann mit einer thermischen Anomalie: Der Winter > war extrem warm und sehr trocken - ein Rekordwinter. Zeitgenossen > sprachen sehr drastisch von "keinem Winter" mit wenig Frost und .... Diese drei Winter halte ich tatsächlich für einzelne "Ausrutscher", im Gegensatz zu heute, wo ein gewisser Trend erkennbar ist. Nach meinen Informationen begann eine Kaltzeit im 14., spätestens aber im 15. Jh. Ungefähr zeitgleich starben die Wikinger in Grönland aus und mit den Hexenverfolgungen begann die Suche nach den Schuldigen. > Und noch länger reichen die Bohrkerne: > [..] Wann wurden eigentlich die ersten Bohrkerne bzgl. Klimaentwicklung untersucht und mit welchen Ergebnissen? Mir sind nur welche aus den letzten ca. zehn Jahren bekannt. |
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