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 #1  
15.10.2007, 16:42
Horst Olschewski
Hallo,

hab hier ein olles Mainboard, das im Backuprechner noch seinen Dienst
eigentlich ordentlich verrichtet. IDE-Controller ist Standard, also
Primary+Secondary mit jeweils Master+Slave. Der Controller kann maximal
UDMA 4 (=UDMA 66). Angeschlossen sind am Primary 2xHD per 80-adrigem Kabel.
Die beiden Platten können maximal UDMA 5 (=UDMA 100). Am Secondary hängt
1xHD (max UDMA 6) + 1xCD-ROM. Auch 80-adriges Kabel. Master/Slave ist
richtig gesetzt.

Problem: Unter WinXP (Professinal, SP2) wird im Gerätemanager für alle
Platten nur UDMA 3 angezeigt. Komme deswegen im Benchmark bei keiner über 35
MB/s beim Lesen (nicht CPU-limitiert). Also der Graph ist eine gerade Linie
bei 35 MB über die gesamte Breite ("Burst rate" ist 34,6 MB/s).

Alle Komponenten (Controller+Kabel+HD) unterstützen aber mindestens UDMA 4.
Andere Kabel hab ich schon versucht. Künstlich (per Tool) limitiert auf
geringere Geschwindigkeit sind die Platten auch nicht. Zumal es ja für
Primary und Secondary so ist. Hab schon mal im abgesicherten Modus die
Controller entfernt und neu erkennen lassen. Auch schon versucht, jeweils
nur die Master-Platte zu betreiben. Keine Änderung. Woran kann das denn noch
liegen? Mir sind die Ideen ausgegangen.

Dank Euch schon mal

Gruß, Horst
 #2  
15.10.2007, 17:06
Guido Troost
Hi,

Horst Olschewski wrote:
> Hallo,
> Problem: Unter WinXP (Professinal, SP2) wird im Gerätemanager für alle
> Platten nur UDMA 3 angezeigt. Komme deswegen im Benchmark bei keiner
> über 35 MB/s beim Lesen (nicht CPU-limitiert). Also der Graph ist
> eine gerade Linie bei 35 MB über die gesamte Breite ("Burst rate" ist
> 34,6 MB/s).


Welches MB?
Welche Festplatten?
Hat das eingesetzte Kabel auch die Normlänge und keine Überlänge?
Hast du schonmal ein anderes Kabel probliert?
Wie genau sind die Festplatten angeschlossen mit den Optischen LWs?

Gruß Guido
 #3  
15.10.2007, 18:06
Horst Olschewski
"Guido Troost" <gtroost> schrieb
> Hi,
>
> Horst Olschewski wrote:
> > Hallo,
> > Problem: Unter WinXP (Professinal, SP2) wird im Gerätemanager für
> > alle Platten nur UDMA 3 angezeigt. Komme deswegen im Benchmark bei
> > keiner über 35 MB/s beim Lesen (nicht CPU-limitiert). Also der
> > Graph ist eine gerade Linie bei 35 MB über die gesamte Breite
> > ("Burst rate" ist 34,6 MB/s).

>
> Welches MB?


Warum? Auf den Controller kommt es an. Die relevanten Daten habe ich
genannt. Slot A Board, Athlon 700 MHz, VIA KX 133 Chipsatz. Erzähl mir aber
nicht, dass die CPU zu langsam sei oder VIA grundsätzlich Schrott sei.

> Welche Festplatten?


Warum? Relevante Daten sind genannt. Es sind IDE-Platten, die mindestens
UDMA 5 können. Ob da Seagate oder WD oder sonstwas darauf steht, ist egal.
Aber wenns hilft: 1xMaxtor 40GB, 1xWD 80GB, 1xHitachi 250GB

> Hat das eingesetzte Kabel auch die Normlänge und keine Überlänge?


Ausreichend kurz.

> Hast du schonmal ein anderes Kabel probliert?


Schrieb ich bereits: Ja. (Drei verschiedene. Alle keine Überlänge. Alle
80-adrig)

> Wie genau sind die Festplatten angeschlossen mit den Optischen LWs?


Wieso "den"? Ist nur ein einziges, optisches LW. Aber auch ohne ändert das
nichts.


Gruß, Horst
 #4  
15.10.2007, 18:13
Ingo Böttcher
Am Mon, 15 Oct 2007 17:42:51 +0200 schrieb Horst Olschewski:

> hab hier ein olles Mainboard, das im Backuprechner noch seinen Dienst
> eigentlich ordentlich verrichtet. IDE-Controller ist Standard,


Und damit wir besser raten können, verrätst du uns natürlich weder Typ des
Controllers noch der Platten.

> Alle Komponenten (Controller+Kabel+HD) unterstützen aber mindestens UDMA 4.
> Andere Kabel hab ich schon versucht.


War das Problem schon immer da? War vorher ein anderes System drauf, mit
dem es lief? Welche Treiber für den Controller verwendest du? Einen von
Microsoft oder eine Version vom Controller-Hersteller, den du uns ja
verschweigst?

> Mir sind die Ideen ausgegangen.


Bitte bei Fragen zu Hardware IMMER dazu erwähnen, um WAS für Hardware es
geht!
 #5  
15.10.2007, 18:57
Horst Olschewski
"Ingo Böttcher" <i-dont-want-nospam> schrieb
> Am Mon, 15 Oct 2007 17:42:51 +0200 schrieb Horst Olschewski:
>
> > hab hier ein olles Mainboard, das im Backuprechner noch seinen
> > Dienst eigentlich ordentlich verrichtet. IDE-Controller ist
> > Standard,

>
> Und damit wir besser raten können, verrätst du uns natürlich weder
> Typ des Controllers noch der Platten.


Lasse solche unzutreffenden Unterstellungen. Weder will ich raten lassen,
noch bin ich der Meinung, dass das relevant ist denn sonst hätte ich es
erwähnt. Es sind jedenfalls keine SATA-Platten, falls das weiterhilft.
Es sind IDE-Platten, die mindestens UDMA 5 können und auch nicht limitiert
wurden.

> > Alle Komponenten (Controller+Kabel+HD) unterstützen aber
> > mindestens UDMA 4. Andere Kabel hab ich schon versucht.

>
> War das Problem schon immer da?


Ist mir vor langem (Monaten/Jahren...) schon mal aufgefallen, bin dem aber
nicht weiter nachgegangen.

> War vorher ein anderes System drauf,
> mit dem es lief?


Früher mal Win98. Zu lange her als dass ich sagen könnte, ob es damals
funktionierte. (XP wurde komplett neu installiert, falls das die nächste
Frage ist)

> Welche Treiber für den Controller verwendest du?


VIDEX32.SYS, Dateiversion 6.0.3790.170

> Einen von Microsoft oder eine Version vom Controller-Hersteller, den
> du uns ja verschweigst?
>
> > Mir sind die Ideen ausgegangen.

>
> Bitte bei Fragen zu Hardware IMMER dazu erwähnen, um WAS für
> Hardware es geht!


Die relevanten Eckdaten meinte ich genannt zu haben. Treiberinfo hatte ich
allerdings tatsächlich vergessen.


Gruß, Horst
 #6  
16.10.2007, 15:02
Michael Paul
On 15 Okt., 19:06, "Horst Olschewski"
<ikswehcslots> wrote:
> "Guido Troost" <gtro> schrieb


> > Welches MB?

>
> Warum? Auf den Controller kommt es an. Die relevanten Daten habe ich
> genannt. Slot A Board, Athlon 700 MHz, VIA KX 133 Chipsatz.


Genau das hattest Du bislang nicht erwähnt.

> Erzähl mir aber
> nicht, dass die CPU zu langsam sei oder VIA grundsätzlich Schrott sei.


Scheint hier aber wirklich am Chipsatz zu liegen. Das gleiche Phänomen
konnte ich an einem ECS P6V-AP (VIA 596B Southbridge) unter XP
beobachten. Keine Abhilfe möglich, es sei denn, Du versuchst es mit
einem PCI-IDE Controller.

Michael
 #7  
16.10.2007, 16:26
Guido Troost
Hi,

Horst Olschewski wrote:
> "Guido Troost" <gtroost> schrieb
>
> Warum? Auf den Controller kommt es an. Die relevanten Daten habe ich
> genannt. Slot A Board, Athlon 700 MHz, VIA KX 133 Chipsatz. Erzähl
> mir aber nicht, dass die CPU zu langsam sei oder VIA grundsätzlich
> Schrott sei.



Nicht nur auf den Kontroller kommt es an auch welcher Hersteller das
verbraten hat und ob eventuell BIOS Updates das Problem beheben können.
Warum gibts sonst sogar bei verschiedenen Herstellern die Board mit
gleichen Features und Chipsatz anbieten teils enorme
Performanceunterschiede?

>> Welche Festplatten?

>
> Warum? Relevante Daten sind genannt. Es sind IDE-Platten, die
> mindestens UDMA 5 können. Ob da Seagate oder WD oder sonstwas darauf
> steht, ist egal. Aber wenns hilft: 1xMaxtor 40GB, 1xWD 80GB,
> 1xHitachi 250GB


Ganz einfach weil ich schon oft genug erlebt habe wie sich sogar Platten
des selben Herstellers, andere Serie, gegenseitig gestört haben!
Vor allem Platten ältere Bauart.
Auch wens Normen für alles gibt heißt das lange nicht das alles mit
allem Funktioniert.

>> Hat das eingesetzte Kabel auch die Normlänge und keine Überlänge?

>
> Ausreichend kurz.
>
>> Hast du schonmal ein anderes Kabel probliert?

>
> Schrieb ich bereits: Ja. (Drei verschiedene. Alle keine Überlänge.
> Alle 80-adrig)


Hab ich überlesen sry.

>> Wie genau sind die Festplatten angeschlossen mit den Optischen LWs?

>
> Wieso "den"? Ist nur ein einziges, optisches LW. Aber auch ohne
> ändert das nichts.


Es kommt auf die Slave/Master Konfig sehr wohl, vor allem bei älteren
Chipsätzen, an!
Ich würde auf jeden Fall die Platten mal anders Jumpern und das testen.
Es gibt/gab sogar HD´s die mit Optischen Laufwerken am selben Strang
probleme haben.
Gerade bei den VIA Chipsätzen ist mir das mit den Slot A und den frühen
Sockel A sehr oft vorgekommen.

Schließ auf jeden Fall einmal nur die Bootplatte als Master am 1ten IDE
an und schau ob die sich mit UDMA4 meldet, wenn ja dann weist du das
sich irgenwas dort nicht verträgt und du kannst mit den Jumpern gut
rumspielen.
Ich hatte sogar ein Pioneer DVD Slot in laufwerk das partou nur alleine
am IDE lief und zusammen mit einer WD oder IBM nur im PIO Modus lief.
Auch dies war auf einem VIA Slot A Board.

Was auch möglich ist das sich u.U. auch die Soundkarte auf dem PCI Bus,
an dem der IDE nunmal leider hängt, dort breitmacht.
Hab ich schon mit SB Live und einer Terratec (name entfallen) gehabt.
 #8  
16.10.2007, 19:56
Kallu Wiegand
Horst Olschewski schrieb:

>> Welches MB?

>
> Warum? Auf den Controller kommt es an. Die relevanten Daten habe ich
> genannt. Slot A Board, Athlon 700 MHz, VIA KX 133 Chipsatz. Erzähl mir aber
> nicht, dass die CPU zu langsam sei oder VIA grundsätzlich Schrott sei.


Nicht grundsätzlich, aber die VIA 686B Southbridge zum 133/133A-Chipsatz
ist Müll, VIA hat den Fehler damals (2001 IIRC) selbst bestätigt. So
bestückte MoBos konnten zum Teil keine langen Dateien fehlerfrei
kopieren oder zum Brenner transportieren.
Ich glaube nicht, dass du sowas als Server/Backup-Rechner verwenden
willst. Google nach: VIA Southbridge bug.

Gruß, Kallu
 #9  
16.10.2007, 20:30
Horst Olschewski
"Michael Paul" <michaelsspambox> schrieb
On 15 Okt., 19:06, "Horst Olschewski"
<ikswehcslots> wrote:
> "Guido Troost" <gtro> schrieb


>> > Welches MB?

>>
>> Warum? Auf den Controller kommt es an. Die relevanten Daten habe ich
>> genannt. Slot A Board, Athlon 700 MHz, VIA KX 133 Chipsatz.

>
> Genau das hattest Du bislang nicht erwähnt.


Richtig

>> Erzähl mir aber
>> nicht, dass die CPU zu langsam sei oder VIA grundsätzlich Schrott sei.


> Scheint hier aber wirklich am Chipsatz zu liegen. Das gleiche Phänomen
> konnte ich an einem ECS P6V-AP (VIA 596B Southbridge) unter XP
> beobachten. Keine Abhilfe möglich, es sei denn, Du versuchst es mit
> einem PCI-IDE Controller.


Ok, danke.


Gruß, Horst
 #10  
16.10.2007, 21:13
Ingo Böttcher
Am Mon, 15 Oct 2007 19:57:43 +0200 schrieb Horst Olschewski:

>> Und damit wir besser raten können, verrätst du uns natürlich weder
>> Typ des Controllers noch der Platten.

>
> Lasse solche unzutreffenden Unterstellungen. Weder will ich raten lassen,
> noch bin ich der Meinung, dass das relevant ist


Du hast ein Problem mit Hardware, hältst es aber für irrelevant zu
verraten, um was es sich für Hardware handelt?

In einem anderen Posting hast du ja mittlerweile erwähnt, dass es sich um
einen VIA KX133 Chipsatz handelt und hast auch die Info des relativ
bekannten Bugs in dessen IDE Controller bekommen. Hättest du die
Hardware-Infos gleich mit der Frage mitgeliefert, wären die Nachfragen
unnötig gewesen.
 #11  
17.10.2007, 17:44
Guido Troost
Hi,

Kallu Wiegand wrote:
> Horst Olschewski schrieb:
>> Nicht grundsätzlich, aber die VIA 686B Southbridge zum

> 133/133A-Chipsatz ist Müll, VIA hat den Fehler damals (2001 IIRC)
> selbst bestätigt. So bestückte MoBos konnten zum Teil keine langen
> Dateien fehlerfrei kopieren oder zum Brenner transportieren.
> Ich glaube nicht, dass du sowas als Server/Backup-Rechner verwenden
> willst. Google nach: VIA Southbridge bug.


Er hat aber keine KT133A sondern ein KX133 und der hatte den Bug defakto
nicht, warum sollte er da googlen?

Gruß Guido
 #12  
20.10.2007, 02:13
Horst Olschewski
"Ingo Böttcher" <i-dont-want-nospam> schrieb
> Am Mon, 15 Oct 2007 19:57:43 +0200 schrieb Horst Olschewski:
>
> > > Und damit wir besser raten können, verrätst du uns natürlich
> > > weder Typ des Controllers noch der Platten.

> >
> > Lasse solche unzutreffenden Unterstellungen. Weder will ich raten
> > lassen, noch bin ich der Meinung, dass das relevant ist

>
> Du hast ein Problem mit Hardware, hältst es aber für irrelevant zu
> verraten, um was es sich für Hardware handelt?
> In einem anderen Posting hast du ja mittlerweile erwähnt, dass es
> sich um einen VIA KX133 Chipsatz handelt und hast auch die Info des
> relativ bekannten Bugs in dessen IDE Controller bekommen.


Einen Bug habe ich in all den Jahren noch nie entdeckt. Oder hast du Quellen
für den bekannten "KX133-kann-nur-UDMA-3-Modus" Bug?

> Hättest du
> die Hardware-Infos gleich mit der Frage mitgeliefert, wären die
> Nachfragen unnötig gewesen.


Ich habe ein System beschrieben. Es sind Komponenten beteiligt, die
standardisiert miteinenader verbunden sind. Für eine erste Darstellung
genügt es, vollständig die relevanten Eckdaten aller beteiligten Komponenten
aufzuzählen. Das habe ich getan. Meine Frage war, woran es sonst noch liegen
könnte, da es zumindest formell und daher am unwahrscheinlichsten an den
von mir genannten Komponenten in vorliegender Konfiguration liegt. Der
Treiber wäre beispielsweise eine mögliche, weitere Ursache gewesen, die ich
nicht erwähnt hatte. Oder das BIOS (das das aktuellste ist).

Im zweiten Schritt kann man immer noch auf die Internas der Komponenten
eingehen, falls das irgendetwas mit dem Problem zu tun haben könnte. Mir
aber da gleich ein beabsichtigtes Ratespiel zu unterstellen, trifft eben
einfach nicht zu.


Falls ich mir eine neue Festplatte kaufen will, die SATA 3GBit/s kann, dann
frage ich auch nicht zuerst den Händler, ob die an meinem SATA
3GBit/s-Controller tatsächlich läuft. Stattdessen gehe ich einfach davon
aus, da die relevanten Eckdaten stimmen.
Genauso wenig gehe ich bei meinem Problem davon aus, dass es an den
Komponenten liegt weil eben die Eckdaten stimmen. Daher auch die Frage,
woran es sonst noch liegen könnte. Natürlich kann es trotz Standards
Inkompatibilitäten geben, aber nachdem ich geprüft habe, ob die Standards
formell eingehalten wurden, schaue ich doch zuerst nach *anderen* Ursachen
anstatt an der Einhaltung der Standards zu zweifeln, denn das ist die
unwahrscheinlichste Ursache.

Außerdem kann es ja sein, dass alleine der Fehler "UDMA3 stattt UDMA4"
bekannt ist und es eine bekannte Lösung dafür gibt (die ich nicht gefunden
habe), z.B. eine Registry-Einstellung, ohne dass man eine Detailbeschreibung
der Komponenten geben muss.


Gruß, Horst
 #13  
20.10.2007, 02:15
Horst Olschewski
Hallo,

sorry für die späte Antwort! s. unten....


"Guido Troost" <gtroost> schrieb
> Hi,
>
> Horst Olschewski wrote:
>> Nicht nur auf den Kontroller kommt es an auch welcher Hersteller das

> verbraten hat und ob eventuell BIOS Updates das Problem beheben können.
> Warum gibts sonst sogar bei verschiedenen Herstellern die Board mit
> gleichen Features und Chipsatz anbieten teils enorme
> Performanceunterschiede?


Enorm? Die Unterschiede sind kaum messbar und subjektiv nicht wahrnehmbar.
Das ist ja doch nochmal was anderes als ob nur UDMA3 oder UDMA4 möglich ist.

BIOS-Update: Ist von 2001 und gibt kein neueres. Ich meine, der mögliche
UDMA-Modus ist doch eine wesentliche Eigenschaft, die bereits durch den
Chipsatz und beim MoBo-Design festgelegt wird. Selbst wenn man mal annimmt,
dass die erste BIOS-Version noch ein Problem hatte, brauche ich keine
Beweise dafür, dass spätens mit dem letzten BIOS-Update der zugesicherte
UDMA-Modus möglich ist. Auch wenn die Mühle schon einige Jahre alt ist, es
gab ja ein paar BIOS-Updates (und das Board war auch mal Testsieger ;-) ).
Dass *grundsätzlich* UDMA4 mit dem Board nicht geht, kann ich deswegen nicht
glauben. Nein, ich kann es nicht beweisen aber begründen, warum es so
unwahrscheinlich ist. Zu 100% ausschließen kann ich es natürlich auch nicht.
Zuvor hatte mich aber interessiert, woran es sonst noch liegen kann. Daher
meine Frage hier.

>>> Welche Festplatten?

>>
>> Warum? Relevante Daten sind genannt. Es sind IDE-Platten, die
>> mindestens UDMA 5 können. Ob da Seagate oder WD oder sonstwas darauf
>> steht, ist egal. Aber wenns hilft: 1xMaxtor 40GB, 1xWD 80GB,
>> 1xHitachi 250GB

>
> Ganz einfach weil ich schon oft genug erlebt habe wie sich sogar Platten
> des selben Herstellers, andere Serie, gegenseitig gestört haben!
> Vor allem Platten ältere Bauart.
> Auch wens Normen für alles gibt heißt das lange nicht das alles mit allem
> Funktioniert.


Ich schrieb ja schon, dass ich es auch nur mit einer Master-Platte versucht
habe und das auch nichts geholfen hat. Daher kann sich deine Frage ja kaum
auf das *Zusammenspiel* von Platten (verschiedener Hersteller oder desselben
Herstellers) bezogen haben. Könntest du mir denn nach Nennung des
Herstellers oder gar des Modells sagen, dass es am Hersteller oder dem
Modell liegt? Das wage ich zu bezweifeln, daher meine Frage warum das so
relevant ist.

>>> Wie genau sind die Festplatten angeschlossen mit den Optischen LWs?

>>
>> Wieso "den"? Ist nur ein einziges, optisches LW. Aber auch ohne
>> ändert das nichts.

>
> Es kommt auf die Slave/Master Konfig sehr wohl, vor allem bei älteren
> Chipsätzen, an!


Habe auch nichts Gegenteiliges behauptet. Ich meinte ja nur wegen deines
Plurals "mit *den* optischen LWs" obwohl ich ja nur ein einziges optisches
habe.

> Ich würde auf jeden Fall die Platten mal anders Jumpern und das testen.
> [...]


Auch ohne optisches LW ändert sich nichts. Mit nur 1 HD als Primary Master
getestet: Weiterhin UDMA 3.


Ich bin aber schon ein Dummerchen..: Habe ja immer noch Win98 per Dualboot
drauf! (Bootmenü sehe ich normalerweise nicht weil ich nur über
Remotedesktop auf WinXP zugreife). Problem ist nur, dass da nur ein Kästchen
"DMA" ist (das ist angekreuzt), aber man sieht nicht, *welcher* UDMA-Modus
aktiv ist. Und die Tools, die den aktiven UDMA-Modus anzeigen könnten,
laufen nicht mehr auf '98. Habe kein anderes unter '98 lauffighes Tool
gefunden, das das kann. Evtl hast du ja eine Quelle dafür.

Leider kommt (witzigerweise) hinzu, dass ich auch nicht anhand der
Performance testen kann, ob unter '98 UDMA4 aktiv ist, denn die einzige
Platte, auf der noch eine FAT32-Partition ist, läuft mit 5400 U/Min und
nutzt UDMA4 wahrscheinlich gar nicht aus. Und die anderen Platten kann ich
eben unter '98 nicht performancemäßig testen, da NTFS.

> Was auch möglich ist das sich u.U. auch die Soundkarte auf dem PCI Bus, an
> dem der IDE nunmal leider hängt, dort breitmacht.
> Hab ich schon mit SB Live und einer Terratec (name entfallen) gehabt.


Habe allen Ballast raus. Keine Änderung.

Aber mach dir keine Mühe mehr. Bis zum Ableben des Board werde ich noch
damit leben können. :) Interessiert hätte es mich halt schon.


Gruß, Horst
 #14  
20.10.2007, 16:26
Ingo Böttcher
Am Sat, 20 Oct 2007 03:13:58 +0200 schrieb Horst Olschewski:

>> sich um einen VIA KX133 Chipsatz handelt und hast auch die Info des
>> relativ bekannten Bugs in dessen IDE Controller bekommen.

>
> Einen Bug habe ich in all den Jahren noch nie entdeckt. Oder hast du Quellen
> für den bekannten "KX133-kann-nur-UDMA-3-Modus" Bug?


Nein, aber die Southbridge ist buggy. Seiteneffekte von Versuchen, dies per
BIOS Update zu umgehen war teilweise ein gebremster IDE Bus.

http://www.tecchannel.de/news/themen...zen/index.html

> Ich habe ein System beschrieben. Es sind Komponenten beteiligt, die
> standardisiert miteinenader verbunden sind. Für eine erste Darstellung
> genügt es, vollständig die relevanten Eckdaten aller beteiligten Komponenten
> aufzuzählen. Das habe ich getan.


Ist ja schön, wenn du das jetzt alles so nett erklärst. Es hilft nur den
meisten Leuten hier erheblich weiter, wenn Fragesteller grundsätzlich dazu
schreiben, um was für Geräte es sich handelt. Egal, ob die Komponenten
eigentlich miteinander laufen sollten oder nicht.

> Außerdem kann es ja sein, dass alleine der Fehler "UDMA3 stattt UDMA4"
> bekannt ist und es eine bekannte Lösung dafür gibt (die ich nicht gefunden
> habe), z.B. eine Registry-Einstellung, ohne dass man eine Detailbeschreibung
> der Komponenten geben muss.


Könnte vielleicht eventuell möglicherweise. Normalerweise provoziert man
damit nur Rückfragen, von was für Hardware der Fragende denn überhaupt
redet. Also lieber gleich mit aufzählen. Dann werden auch solche
Diskussionen wie diese hier überflüssig.

EOT.
 #15  
20.10.2007, 19:11
Jörg Burzeja
Horst Olschewski schrieb:

[..]
> bei 35 MB über die gesamte Breite ("Burst rate" ist 34,6 MB/s).
>
> Alle Komponenten (Controller+Kabel+HD) unterstützen aber mindestens UDMA 4.
> Andere Kabel hab ich schon versucht. Künstlich (per Tool) limitiert auf
> geringere Geschwindigkeit sind die Platten auch nicht. Zumal es ja für
> Primary und Secondary so ist. Hab schon mal im abgesicherten Modus die
> Controller entfernt und neu erkennen lassen. Auch schon versucht, jeweils
> nur die Master-Platte zu betreiben. Keine Änderung. Woran kann das denn
> noch
> liegen? Mir sind die Ideen ausgegangen.


http://support.microsoft.com/kb/817472

und:
http://winhlp.com/node/15

Hieraus:
Windows XP schaltet den Ultra-DMA-Transfermodus herunter, nachdem es
mehr als sechs CRC-(Cyclic Redundancy Check)-Fehler erhalten hat. Wenn
immer möglich, schaltet das Betriebssystem den DMA-Modus jedes Mal nur
um eine Stufe herunter (von UDMA-Modus 4 auf UDMA-Modus 3 usw.).

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