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#1
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LOL!
Kann mir jemand erklären, was Microsoft oder die VB-Programmierer geritten hat, VB-Applikationen den Klassenname "Thunder..." zu geben?? Ich erwarte einen Schwank oder einen bissigen Kommentar :-))) Ist das nicht, wie mir für die Disko ein T-Shirt anzuziehen, auf dem steht: "Waren wir nicht mal verheiratet?!" Gruss Peter Webbler |
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#2
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Hallo Peter!
"Peter Webbler" <p_webbler> schrieb: > Kann mir jemand erklären, was Microsoft oder die VB-Programmierer geritten > hat, VB-Applikationen den Klassenname "Thunder..." zu geben?? Ich erwarte > einen Schwank oder einen bissigen Kommentar :-))) "Thunder" war der "Codename" für Visual Basic 1.0. |
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#3
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Hehe! Danke!
Lustig, wie sich sowas dann über Jahre hält! Gute Nacht Peter Webbler |
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#4
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Am Mon, 21 Aug 2006 23:19:49 +0200 schrieb Herfried K. Wagner [MVP]:
> Hallo Peter! > > "Peter Webbler" <p_webbler> schrieb: >> Kann mir jemand erklären, was Microsoft oder die VB-Programmierer geritten >> hat, VB-Applikationen den Klassenname "Thunder..." zu geben?? Ich erwarte >> einen Schwank oder einen bissigen Kommentar :-))) > > "Thunder" war der "Codename" für Visual Basic 1.0. Hihi. Habe VB1 noch für DOS hier rum fliegen. War ja nie wirklich eine Konkurrenz für BP6/7. Gab es VB1 auch schon für Windows? Mir ist VB3 erst für Windows bekannt. Grüsse Frank Landen |
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#5
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Frank Landen schrieb:
> Gab es VB1 auch schon für Windows? Mir ist VB3 erst für Windows bekannt. Ich glaube nicht, möchte aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen. Was ich aber sicher weiß, ist, dass es VB2 schon für Windows (3.0) gab. Damit habe ich nämlich angefangen. Eine DOS-Version von VB habe ich nie zu Gesicht bekommen, obwohl es die auch von der 2er noch gab. |
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#6
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Frank Landen schrieb:
> Habe VB1 noch für DOS hier rum fliegen. War ja nie wirklich eine Konkurrenz > für BP6/7. > > Gab es VB1 auch schon für Windows? Mir ist VB3 erst für Windows bekannt. So paradox es klingt, aber VB1 für DOS kam erst später, nach der Windows-Version, auf den Markt. VB1 wurde extra für Windows entwickelt. Die DOS-Version gab es wahrscheinlich aus ähnlicher Motivation heraus, wie heute nach einem von .NET losgelösten VB7 gerufen wird. Wurde aber mangels Erfolg wieder eingestellt. Thorsten Dörfler |
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#7
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Hallo Thorsten.
Am Fri, 01 Sep 2006 11:53:31 +0200 schrieb Thorsten Doerfler: > Frank Landen schrieb: >> Habe VB1 noch für DOS hier rum fliegen. War ja nie wirklich eine Konkurrenz >> für BP6/7. >> >> Gab es VB1 auch schon für Windows? Mir ist VB3 erst für Windows bekannt. > > So paradox es klingt, aber VB1 für DOS kam erst später, nach der > Windows-Version, auf den Markt. VB1 wurde extra für Windows > entwickelt. Die DOS-Version gab es wahrscheinlich aus ähnlicher > Motivation heraus, wie heute nach einem von .NET losgelösten VB7 > gerufen wird. Wurde aber mangels Erfolg wieder eingestellt. Ach so. Dann wollte M$ wohl versuchen (mehr oder weniger Erfolglos) BP/TP, gwBasic, Powerbasic und Co vom Markt der DOS-Programmierung zu drängen... War VB für Windows am Anfang auch schon Objektorientiert oder wurden die ersten Schritte auch noch im prozeduralen Weg versucht? M$ hat sich doch bestimmt ein paar Features von Borland (-> TurboVision) abgeschaut. Grüsse Frank Landen |
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#8
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Hallo Frank,
>> So paradox es klingt, aber VB1 für DOS kam erst später, nach der >> Windows-Version, auf den Markt. VB1 wurde extra für Windows >> entwickelt. Die DOS-Version gab es wahrscheinlich aus ähnlicher >> Motivation heraus, wie heute nach einem von .NET losgelösten VB7 >> gerufen wird. Wurde aber mangels Erfolg wieder eingestellt. > Ach so. Dann wollte M$ wohl versuchen (mehr oder weniger Erfolglos) > BP/TP, > gwBasic, Powerbasic und Co vom Markt der DOS-Programmierung zu drängen... Was haben wir vor Windows nicht alles für Klimmzüge gemacht, um Fenster-Oberflächen zu basteln... wie verrückt im RAM und Grafikspeicher herumgeblittet... Fenster im SAA-Stil, aber in Klötzchengrafik und dennoch mit Mausbedienung... Da war es nahezu rührend, dass Microsoft mit VB1 for DOS eine sogar zum Windows-VB1 Code-kompatible (so lange man nur keine Pixel angefasst hatte) Umgebung mit Forms & Co. nachzureichen versuchte... > War VB für Windows am Anfang auch schon Objektorientiert oder wurden die > ersten Schritte auch noch im prozeduralen Weg versucht? Ja. Soll heißen: Beide Teile Deiner Oder-Frage treffen zu. ;-) Objektorientiert war es insofern schon ein wenig: Das prinzipielle Forms- und Controls-Modell lebt heute noch, mit der Kapselung, den Eigenschaften und Methoden (letztere wurden damals allerdings noch nicht so genannt) und der Instanzierung (mehrfaches Laden eines Forms, mehrere gleiche Controls auf einem Form, Control-Arrays). Polymorphie kam allerdings erst mit den COM-Interfaces, also mit VB4, hinzu, und Vererbung hat erst VB.NET gelernt. Prozedural wird allerdings selbst heute noch unter VB.NET programmiert... Schließlich gibt sich ja Microsoft auch ein wenig Mühe, diejenigen ins ..NET-Boot zu holen, für die auch schon/noch unter VB5/6 Klassen und Schnittstellen eher Aliens (gewesen) sind... ;-) > M$ hat sich doch bestimmt ein paar Features von Borland (-> TurboVision) > abgeschaut. Eher war es umgekehrt. Das Prinzip des Form-Designers und der Steuerelemente-Toolbox tauchte mit VB1 völlig neu in der (zumindest Windows-)Welt auf. Alle anderen haben davon mehr oder weniger abgekupfert. TurboVision kam sowieso erst viel später, erst lange nach VB2/VB3, wenn ich mich richtig erinnere. Und Delphi war abgesehen von der anderen Sprache das Plagiat schlechthin (wenngleich auch in einer ganzen Reihe an Details besser und komfortabler gemacht). Borland war in Sachen Windows-Programmierung allerdings schneller gewesen als Microsoft mit VB1 - mit "Turbo-Pascal for Windows". Die Hilfe-Datei mit dem damaligen kompletten Windows-API war dann aber auch für VB1 Gold wert... Zur VB-Historie z.B.: http://www.panopticoncentral.net/arc.../24/12200.aspx http://www.forestmoon.com/BIRTHofVB/BIRTHofVB.html http://www.johnsmiley.com/visualbasic/vbhistory.htm Viele Grüße Harald M. Genauck ABOUT Visual Basic - das Webmagazin http://www.aboutvb.de |
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