hilpers


  hilpers > alt.* > alt.fan.aldi

 #16  
15.03.2010, 20:37
Claus Maier
Andreas Erber wrote:

> Mei, muß man halt doch 90 Euro in die Hand nehmen und im
> Jeansfachandel was kaufen. Da gibts fast jede Größe in jeder
> Waschung. Dafür hält die halt dann hoffentlich auch dreimal solange.


Wie du schon sagst: "hoffentlich". Denn die Marken a'la Lewis,
Wrangler u. Co können sich dem allgemeinen Marktgeschehen
auch nicht ganz entziehen und haben deshalb in der Qualität
nachgelassen. D.h. die Stoffe sind auch nicht mehr das, was
sie mal waren.
<Nostalgie>
In den späten 60ern gab's noch nicht diesen ganzen Quatsch
wie "stonewashed" o.ä. Selbermachen war angesagt. Da hast
du mit deiner neuen Jeans geduscht, sie getrocknet und dann
für 2 Monate im Wald vergraben oder entsprechendes. Dann
nochmal gewaschen. Erst danach war sie modisch up to date.
</Nostalgie>
Und das konnte eine Jeans damaliger Stoffqualität ab.
Ich weiss nicht, ob sie das heute noch bringt.

> Soviele Jeans braucht man ja auch wieder nicht.


Kommt halt auf die Stoffqualität an.

mfg
Claus
 #17  
15.03.2010, 20:40
Claus Maier
"Martin Trautmann" <t-usenet> schrieb im Newsbeitrag news:enet
[..]
 #18  
15.03.2010, 20:57
Claus Maier
Martin Trautmann wrote:

> Wer mit Jeans Fahrrad fährt, der scheuert die Hosen an diversen
> Stellen durch.


Stimmt soweit, aber, wer noch alle Tassen im Schrank hat, fährt
eh' nur Kurzstrecken in der Kombination Jeans/Fahrrad imho.
Dünne Jeans sind Ruck-Zuck durchgescheuert, mit "echten" Jeans
ist Fahrradfahren eine Qual. Dann sind zwar nicht die Jeans,
aber einige Bereiche im Schritt/Oberschenkel durchgescheuert.

[snip]

> Aber im Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnen fast immer die billigen.
>
> Das klappt aber auch nach oben: mit einer 100-Euro-Lederjeans bin ich
> ebenfalls weit besser bedient als mit der 50-Euro-Markenjeans.


Also das kannst du, entschuldige, nicht vergleichen!
Eine Lederjeans (sofern sie nicht aus dünnstem Spaltleder ist)
hält Jahrzehnte. Sie gegen eine Stoffjeans in's Feld zu führen,
ist nicht ganz fair.

mfg
Claus
 #19  
16.03.2010, 06:07
Johann Mayerwieser
"Claus Maier" <spamgate> wrote:

>In den späten 60ern gab's noch nicht diesen ganzen Quatsch
>wie "stonewashed" o.ä. Selbermachen war angesagt. Da hast
>du mit deiner neuen Jeans geduscht, sie getrocknet und dann
>für 2 Monate im Wald vergraben oder entsprechendes. Dann
>nochmal gewaschen. Erst danach war sie modisch up to date.
></Nostalgie>


Und mit Scheuersand hab ich sie auch abgerieben. Heutzutage mit den
designed gewaschenen Jeans wäre ich über klassisch gefärbte
dunkelblaue Jeans froh, dem steht leider dagegen, dass Strech-Jeans
wesentlich bequemer sind.

Hannes
 #20  
16.03.2010, 08:11
Lothar Frings
Johann Mayerwieser tat kund:

> Heutzutage mit den
> designed gewaschenen Jeans wäre ich über klassisch gefärbte
> dunkelblaue Jeans froh, dem steht leider dagegen, dass Strech-Jeans
> wesentlich bequemer sind.


Die Lösung für dich ist das Tragen klassisch gefärbter
dunkelblauer Stretch-Jeans.

Nein, ich will keinen Dank, ich helfe gern.
 #21  
16.03.2010, 09:01
Johann Mayerwieser
Lothar Frings <Lothar.Frings> wrote:

>Johann Mayerwieser tat kund:
>
>> Heutzutage mit den
>> designed gewaschenen Jeans wäre ich über klassisch gefärbte
>> dunkelblaue Jeans froh, dem steht leider dagegen, dass Strech-Jeans
>> wesentlich bequemer sind.

>
>Die Lösung für dich ist das Tragen klassisch gefärbter
>dunkelblauer Stretch-Jeans.


Das wärs, aber noch nie gesehen.

Hannes
 #22  
16.03.2010, 09:08
Ulrich F. Heidenreich
Claus Maier in <news:6d93>:

>In den späten 60ern gab's noch nicht diesen ganzen Quatsch
>wie "stonewashed" o.ä. Selbermachen war angesagt. Da hast
>du mit deiner neuen Jeans geduscht, sie getrocknet und dann
>für 2 Monate im Wald vergraben oder entsprechendes. Dann
>nochmal gewaschen. Erst danach war sie modisch up to date.


<g> Meinereiner denkt inzwischen darüber nach, seine hoffnungslos
zerschlissenen Jeans nicht etwa in die Altkleidersammlung zu geben,
sondern sie teuer als hochmodern zu verkaufen ...

CU!
Ulrich
 #23  
16.03.2010, 09:37
Ulrich F. Heidenreich
Johann Mayerwieser in <news:56jm>:

>Lothar Frings <Lothar.Frings> wrote:
>
>>Johann Mayerwieser tat kund:
>>
>>> Heutzutage mit den
>>> designed gewaschenen Jeans wäre ich über klassisch gefärbte
>>> dunkelblaue Jeans froh, dem steht leider dagegen, dass Strech-Jeans
>>> wesentlich bequemer sind.

>>
>>Die Lösung für dich ist das Tragen klassisch gefärbter
>>dunkelblauer Stretch-Jeans.

>
>Das wärs, aber noch nie gesehen.


http://www.jeanswelt.de/Mustang-Big-Sur-stretch.htm in der Farbe
blue/black. Ist allerdings keine Discounterware ...

CU!
Ulrich
 #24  
16.03.2010, 09:51
Gert Link
Johann Mayerwieser schrieb:
> Lothar Frings <Lothar.Frings> wrote:
>> Die Lösung für dich ist das Tragen klassisch gefärbter
>> dunkelblauer Stretch-Jeans.

>
> Das wärs, aber noch nie gesehen.


hab gerade welche an.

http://www.mustang-jeans.de/search/f...ed/1-0000.html

Gert
 #25  
16.03.2010, 10:20
Ulrich F. Heidenreich
Gert Link in <news:3sa1>:
[..]
 #26  
16.03.2010, 14:44
Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes

begin quoting, Andreas Erber schrieb:

> Das stimmt allerdings leider. Fahrradfahren ist der Hosentod.


Merkwürdig - diese meine eigene Erfahrung finde ich hier das erste Mal
so klar formuliert.

> Da hülfen nur Radlerhosen... aber dann muß man sich ja wieder umziehen, wie
> lästig.


Gibt es - außer Kfz - eigentlich keine andere Lösung?

*Warum* gehen die Hosen eigentlich kaputt? Vermutlich, weil sie am
Sattel und aneinander scheuern. Da müßte doch eine Art Überhose (also
so etwas wie Shorts, über die Hose drübergezogen - klar, sieht voll
bescheuert aus) aus strapazierfähigem (Leder?) und/oder reibungsarmem
Material Abhilfe schaffen können.

Ich kreuzpeste mal zu den Experten...


Gruß aus Bremen
Ralf
 #27  
16.03.2010, 15:14
gUnther nanonüm
"Ralf . K u s m i e r z" <me> schrieb im Newsbeitrag
news:h8u1

> Gibt es - außer Kfz - eigentlich keine andere Lösung?


Hi,
klar, einfach "unten ohne" radeln.

>
> *Warum* gehen die Hosen eigentlich kaputt? Vermutlich, weil sie am
> Sattel und aneinander scheuern. Da müßte doch eine Art Überhose (also
> so etwas wie Shorts, über die Hose drübergezogen - klar, sieht voll
> bescheuert aus) aus strapazierfähigem (Leder?) und/oder reibungsarmem
> Material Abhilfe schaffen können.
>
> Ich kreuzpeste mal zu den Experten...


Die Hose wird atypisch belastet und gewalkt, dabei lockern sich die Nähte,
und in der Nahtnähe knickt der Stoff sehr oft, das ergibt insgesamt
ebenfalls eine "Materialzermürbung". Letztlich halten Baumwollstoffe ja nur
durch Reibung der Fasern zusammen. Und sind in gewisser Weie einem Blatt
Papier nicht unähnlich. Hosenstoffe mit synthetischem Teilgehalt sind oft
viel elastischer (Stretch) aber auch langzeithaltbarer. Eben weil die nahezu
unzerbrechlichen und "unendlich langen" Synthofasern dem Stoff Halt
verschaffen und interne Reibung mindern. Ein geschickter Schneider kann eine
Hose also auch so nähen, daß sie die zu erwartenden Lasten erträgt und kann
etwa durch Hirschhorn oder Futterstoff Gleiteffekte nutzbar machen. So sind
in England auch edle Tücher fürs Golfen erhältlich...oder zum Reiten. Oder
für sonstwelche Sportarten. Die sind dann eben teuer...
Jeans sind aber "Sitzhosen", eine billige Variante des Drillich, die sich
die armen Reiterjungs damals leisten konnten. Genietet, weils dann mehr
aushielt, immerhin war das meist ne Handarbeit, also nicht sehr feste Nähte.
Deutlich langlebiger war Leder, aber auch teurer und nicht "von der Stange"
käuflich.
Und einen dicken Stoff braucht man schon, da der Mensch kein Fell hat wie
ein Pferd, wenn man durch die Büsche reitet, verliert man zuviel Blut sonst
:-)
Es würde schon helfen, wenn die Jeans am Bein gleiten würde...dafür gibts
bei besseren Hosen das Hosenfutter. Allerdings widerspricht ein Futter (und
eine Bügelfalte) etwas dem Geist der Jeans...
 #28  
16.03.2010, 15:44
Ruth
Am 16.03.2010 16:44, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Andreas Erber schrieb:
>
>> Das stimmt allerdings leider. Fahrradfahren ist der Hosentod.

>
> Merkwürdig - diese meine eigene Erfahrung finde ich hier das erste Mal
> so klar formuliert.
>
>> Da hülfen nur Radlerhosen... aber dann muß man sich ja wieder umziehen, wie
>> lästig.


Rat mal warum der Reiter Hosen mit Lederbesatz trägt ;-) Naja, außerdem
haben Reithosen auch noch den Vorteil, an den Schenkelinnenseiten keine
Nähte zu habe.
>

Gruß
Ruth
 #29  
16.03.2010, 15:52
Harald Meyer
[X-posted, fup2 drf]
Am 16.03.2010 schrub "Ralf . K u s m i e r z" <me>:
>
>begin quoting, Andreas Erber schrieb:
>
>> Das stimmt allerdings leider. Fahrradfahren ist der Hosentod.

>

Nur mit der flachsen Büx. :-P
>
>> Da hülfen nur Radlerhosen... aber dann muß man sich ja wieder
>> umziehen, wie lästig.

>

Nein, es gibt geeignete, bürotaugliche Hosen mit zivilem Schnitt.

>Gibt es - außer Kfz - eigentlich keine andere Lösung?
>

Doch ja, ich fahre ein bestimmtes Modell von *** aus Supplex-Nylon
(dennoch sehr textil in Griff und Aussehen) mit doppelten Rückteil
fast bis zu den Kniekehlen, doppelte Einschubtaschen und weitere tolle
Spezialitäten, wie z.B. doppelte Kappnähte mit Lebenslanggarantie.

Die genaue Spezifikation habe ich dir gemailt, da das ein echter
Geheimtip extra nur für ambitionierte Ganzjahresradfahrer ist.


Beste Grüße -Harald-
 #30  
16.03.2010, 15:52
Tobias Meyer
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

>> Das stimmt allerdings leider. Fahrradfahren ist der Hosentod.

> Merkwürdig - diese meine eigene Erfahrung finde ich hier das erste Mal so
> klar formuliert.


Ich weiß nicht, wovon ihr sprecht. Meine Jeans reiben sich typischerweise
auf Schlüsselbund oder Telefonkante kaputt, vom Fahrradfahren gibts eigent-
lich nur selten grobe Spuren (Letzten Herbst hats eine Hose knapp unter dem
Knie aufgerissen, als ich gestürzt bin. :-( ).

Tobi

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