|
|
||||||
|
#1
|
|
|
|
|
Hallo Group,
wenn ein Händler an einen privaten Käufer eine Sache verschickt, muss er den Zugang beweisen. Beim Paketversand kann das durch die Unterschrift beim Empfang der Sendung geschehen. Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? Da gibt es ja keine Unterschrift. Ist da der Versender aus der Haftung heraus, sofern er seinem Transportunternehmen die Ware übergeben hat? Gruß Christian |
|
|
|
#2
|
|
|
|
|
On Tue, 9 Mar 2010 15:54:16 +0100, Christian Müller
<spamalottomat> wrote: >Hallo Group, > >wenn ein Händler an einen privaten Käufer eine Sache verschickt, >muss er den Zugang beweisen. >Beim Paketversand kann das durch die Unterschrift beim Empfang >der Sendung geschehen. >Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? >Da gibt es ja keine Unterschrift. > Doch. da muss man auch auf dem Touchscreen mit dem Finger unterschreiben. l. |
|
#3
|
|
|
|
|
Ludger Averborg schrieb:
>>Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? >>Da gibt es ja keine Unterschrift. > Doch. da muss man auch auf dem Touchscreen mit dem Finger > unterschreiben. Entweder hast du einen Scherz gemacht, den ich nicht verstehe, oder du meinst was anderes. Ich habe beim Abholen von Sendungen bisher noch keine Unterschrift geleistet. Gruß Christian |
|
#4
|
|
|
|
|
Christian Müller schrieb:
> Hallo Group, > > wenn ein Händler an einen privaten Käufer eine Sache verschickt, > muss er den Zugang beweisen. > Beim Paketversand kann das durch die Unterschrift beim Empfang > der Sendung geschehen. > Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? > Da gibt es ja keine Unterschrift. Doch - per Finger auf dem Display der Station |
|
#5
|
|
|
|
|
Christian Müller schrieb:
> Ludger Averborg schrieb: > > >>Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? > >>Da gibt es ja keine Unterschrift. > > > Doch. da muss man auch auf dem Touchscreen mit dem Finger > > unterschreiben. > > Entweder hast du einen Scherz gemacht, nein - habe es erst letze Woche so gehabt. War eine nach Hause geschickte Sendung, die nicht zugestellt werden konnte und in der PS gelandet ist. Mit Hinweiskarte im Briefkasten. > den ich nicht verstehe, > oder du meinst was anderes. Nö - er meint schon richtig. > Ich habe beim Abholen von Sendungen bisher noch keine Unterschrift > geleistet. Dann hast du mit deiner Packstationskarte + PIN abgeholt. Dann ist der Vorgang auch gebucht. |
|
#6
|
|
|
|
|
On Tue, 9 Mar 2010 17:01:44 +0100, Christian Müller
<spamalottomat> wrote: >Ludger Averborg schrieb: > >>>Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? >>>Da gibt es ja keine Unterschrift. > >> Doch. da muss man auch auf dem Touchscreen mit dem Finger >> unterschreiben. > >Entweder hast du einen Scherz gemacht, den ich nicht verstehe, >oder du meinst was anderes. >Ich habe beim Abholen von Sendungen bisher noch keine Unterschrift >geleistet. > Ich habe bisher immer unterschreiben müssen. Bist du "angemeldeter Kunde" bei der Packstation, war die Sendung an (deine) Packstation adressiert oder hast du -wie ich- nur vom Postboten so eine grüne Karte mit Barcode bekommen, dass eine Sendung für dich bereitliegt? Vielleicht ist das ja der Unterschied? Als gemeldeter Kunde musst du dich ja irgendwie bei der Packstation einmelden, mit PIN oder spezieller Karte oder was weiß ich. Dadurch bist du ja sicherer identifiziert als durch eine Unterschrift. l. |
|
#7
|
|
|
|
|
Ludger Averborg schrieb:
> Bist du "angemeldeter Kunde" bei der Packstation, Ja. Bisher gab es auch noch keinen Fall, wo eine Sendung in eine PS hätte umgeleitet werden können, denn entweder lasse ich direkt an die PS liefern oder die Sendung ist zu groß oder es ist nicht DHL/DPAG, was die Sendung ausliefert. > vom Postboten so eine grüne Karte mit Barcode bekommen Das kannte ich bisher noch nicht. > Als gemeldeter Kunde musst du dich ja irgendwie bei der Packstation > einmelden, mit PIN oder spezieller Karte oder was weiß ich. Mit PIN und Post-ID. Die ID ist auf der Karte eingespeichert - allerdings wird die Karte nicht gebraucht, um sich anzumelden. Man kann die Post-ID auch eintippen. Die Karte nimmt einem nur das Tippen ab:-) Das ist in sofern erstaunlich, da die Karte wie eine Kreditkarte aussieht: Mit hochgeprägter Schrift, Magnetstreifen und Unterschrift. Aber OK, mir ist mein Gedankenfehler aufgefallen: Ich habe übersehen, dass ich mich zwar an jeder beliebigen Packstation anmelden, dann aber nicht jedes Fach öffnen kann. Erst wenn eine Sendung für mich eingelegt wurde, kann ich genau dieses eine Fach in dieser einen Packstation öffnen. Die Packstationen sind ja am Netz von DHL angeschlossen, da die PS, die eine Sendug für mich bekommen hat, eine eMail abschicken lässt. Da die Sendung ja (trotz Adressierung an eine bestimmte PS) an jede beliebige PS weitergeleitet werden kann, wird die Mail erst dann veranlasst, wenn der Paketbote die Sendung einlegt. Mir ging es um die Vorwegnahme des möglichen Vorwurfs, ich hätte eine Sendung aus der PS entnommen, den Erhalt geleugnet und würde den Händler veranlassen wollen, erneut zu liefern. Gruß Christian |
|
#8
|
|
|
|
|
Ulkig F. Heidenarm schrieb:
> War eine nach Hause geschickte Sendung, die nicht zugestellt werden > konnte und in der PS gelandet ist. Mit Hinweiskarte im Briefkasten. Ah, wieder was gelernt. Wie ist denn da der Wiedererkennungswert der Unterschrift, wenn man mit seinem Finger unterschreibt? > Dann hast du mit deiner Packstationskarte + PIN abgeholt. Dann ist > der Vorgang auch gebucht. Bisher habe ich das immer so gemacht. Wenn der elektronische Vorgang mit PIN den gleichen (oder sogar höheren) Wert hat, wie (als) eine Unterschrift, dann dürfte als Beweis des Nicht-Erhalts ja auch die Packstation-History ausreichen, die man als PS-Kunde online einsehen kann. Gruß Christian |
|
#9
|
|
|
|
|
Christian Müller schrieb:
> Wie ist denn da der Wiedererkennungswert der Unterschrift, wenn man > mit seinem Finger unterschreibt? Dank der Trägheit des Touchscreens gleich null. Ich habe nach den Problemen beim ersten Mal danach nur noch drei Kreuze gemacht, das wurde auch akzeptiert. |
|
#10
|
|
|
|
|
Ulkig F. Heidenarm <invali.de> schrieb:
>> >>Da gibt es ja keine Unterschrift. >> >> > Doch. da muss man auch auf dem Touchscreen mit dem Finger >> > unterschreiben. >> >> Entweder hast du einen Scherz gemacht, > >nein - habe es erst letze Woche so gehabt. Ihr habt beide recht, da ihr von zwei verschiedenen Sachen redet: dem Versand direkt an die Packstation an einen Kunden mit einer Kundennummer und die Benachrichtigung nach vergeblichem Zustellversuch auf der Hausadresse. Im Fall mit Kundennummer sollte die Zustellung an den Empfänger selbst schon nachgewiesen sein - nur leider haben viele User kein Problem, trotz des Verbotes ihre Daten an Dritte weiterzugeben. Einige Firmen reagieren schon entsprechend, unter Anderem PayPal und Amazon. Von einer rechtlichen Klärung ist mir nichts bekannt. MarionS |
|
#11
|
|
|
|
|
Thomas Hochstein schrieb:
> Christian Müller schrieb: > > > Wie ist denn da der Wiedererkennungswert der Unterschrift, wenn man > > mit seinem Finger unterschreibt? > > Dank der Trägheit des Touchscreens gleich null. Dann war das Terminal kaputt. Oder du hast Wurstfinger <g> Ich konnte meine Unterschrift einwandfrei lesen. > Ich habe nach den > Problemen beim ersten Mal danach nur noch drei Kreuze gemacht, das > wurde auch akzeptiert. Das ist der Kiste wohl auch ziemlich egal was man da hinkrakelt. |
|
#12
|
|
|
|
|
* Christian Müller <spamalottomat> [09-03-10 16:54]:
> Ulkig F. Heidenarm schrieb: > >> War eine nach Hause geschickte Sendung, die nicht zugestellt werden >> konnte und in der PS gelandet ist. Mit Hinweiskarte im Briefkasten. > > Ah, wieder was gelernt. > Wie ist denn da der Wiedererkennungswert der Unterschrift, wenn man > mit seinem Finger unterschreibt? Wahrscheinlich auch nicht höher wie der von dem Gekrakel, was auf den Handheldgeräten der Paketboten ankommt, die einem gefühlte 20 ms unter die Nase gehalten werden. Ich würde da meine eigene Unterschrift nicht als solche erkennen. |
|
#13
|
|
|
|
|
On Wed, 10 Mar 2010 03:01:02 +0100, Horst Schnellinger
<schnellinger> wrote: >* Christian Müller <spamalottomat> [09-03-10 16:54]: >> Ulkig F. Heidenarm schrieb: >> >>> War eine nach Hause geschickte Sendung, die nicht zugestellt werden >>> konnte und in der PS gelandet ist. Mit Hinweiskarte im Briefkasten. >> >> Ah, wieder was gelernt. >> Wie ist denn da der Wiedererkennungswert der Unterschrift, wenn man >> mit seinem Finger unterschreibt? > >Wahrscheinlich auch nicht höher wie der von dem Gekrakel, was auf den >Handheldgeräten der Paketboten ankommt, die einem gefühlte 20 ms unter >die Nase gehalten werden. Ich würde da meine eigene Unterschrift nicht >als solche erkennen. Fragt sich, ob da eine beliebige "Unterschrift" überhaupt eine für den Transportführer entlastende Wirkung haben kann, wenn ihm gar keine Unterschrift zur verfügung steht, mit der er vergleichen kann. Bei der Bank habe ich im Zusammenhang mit der Kontoeröffnung meine Person nachweisen müssen (Lichtild-Perso) und eine Unterschriftsprobe leisten müssen (z. B. auch via Postident), die Kreditkarte habe ich hinten unterschrieben, so dass dem Händler eine Unterschrift zum Vergleich vorliegt. Aber wenn der Postbote bimmelt und da kommt eine Person an die Tür und unterschreibt irgendwie: der hat doch gar keine Möglichkeit zu überprüfen, ob das tatsächlich die Unterschrift des Empfängers ist. Mir scheinen das alles nur Beschwörungsformeln zu sein: wir halten irgend einen Anschein aufrecht, wird schon nichts passieren. Bluot zi bluote, been zi beene . Merseburger Zauersprüche eben. l. |
|
#14
|
|
|
|
|
* Ludger Averborg <ludger_averborg> [10-03-10 10:11]:
> On Wed, 10 Mar 2010 03:01:02 +0100, Horst Schnellinger > <schnellinger> wrote: > >>Wahrscheinlich auch nicht höher wie der von dem Gekrakel, was auf den >>Handheldgeräten der Paketboten ankommt, die einem gefühlte 20 ms unter >>die Nase gehalten werden. Ich würde da meine eigene Unterschrift nicht >>als solche erkennen. > > Fragt sich, ob da eine beliebige "Unterschrift" überhaupt eine für den > Transportführer entlastende Wirkung haben kann, wenn ihm gar keine > Unterschrift zur verfügung steht, mit der er vergleichen kann. Keine Ahnung wie ein Gericht das im Zweifelsfalle werten würde, aber aus meinem Verständnis heraus taugt das überhaupt nichts. > Bei der Bank habe ich im Zusammenhang mit der Kontoeröffnung meine > Person nachweisen müssen (Lichtild-Perso) und eine Unterschriftsprobe > leisten müssen (z. B. auch via Postident), die Kreditkarte habe ich > hinten unterschrieben, so dass dem Händler eine Unterschrift zum > Vergleich vorliegt. Aber wenn der Postbote bimmelt und da kommt eine > Person an die Tür und unterschreibt irgendwie: der hat doch gar keine > Möglichkeit zu überprüfen, ob das tatsächlich die Unterschrift des > Empfängers ist. Mir scheinen das alles nur Beschwörungsformeln zu > sein: wir halten irgend einen Anschein aufrecht, wird schon nichts > passieren. Bluot zi bluote, been zi beene . Merseburger Zauersprüche > eben. Hauptsache aus dem Auto raus, alles andere ist da anscheinend egal. Ich hab keinen Namen an der Wohnungstür und könnte auch jedes Paket hier im Haus als meines annehmen, klingeln tun die sowieso grundsätzlich immer bei mir, weil erster Name am Klingelschild. Ich lass mir prinzipiell nur noch direkt in die Packstation schicken, da komme dann wenigstens nur ich mit Karte und PIN ran. |
|
#15
|
|
|
|
|
Christian Müller <spamalottomat> schrieb:
> wenn ein Händler an einen privaten Käufer eine Sache verschickt, > muss er den Zugang beweisen. > Beim Paketversand kann das durch die Unterschrift beim Empfang > der Sendung geschehen. > Wie ist das bei der Nutzung einer Packstation? > Da gibt es ja keine Unterschrift. Dann kann er eben den Zugang nicht beweisen, wenn es keine Unterschrift und sonst nix gibt. Wo ist das Problem? |
|
|
| Ähnliche Themen | |
| DHL und Packstation Moin, am letzten Freitag den 13. ist mir was seltsames passiert... Ich hole ein Paket für meinen Arbeitsplatz aus der Packstation ab, per Nachname und EC Karte. Also... |
|
| Leerung der Packstation Hallo! Ich habe gestern zwei Päckchen zur Packstation gebracht und eingelegt. Heute sehe ich,dass nur eins abgeholt wurde und das zweite in der Packstation verblieb. Wie... |
|
| Fu**ing Packstation ... Moin! Das man keine GLS-Pakete dahin schicken kann habe ich schon gehört. ABER selbst ein Einschreiben (egal ob Einwurf, Einschreiben usw. ...) bekommt dieses Teil nicht... |
|
| Packstation und UPS / DPD? Hallo! Was passiert eigentlich wenn ich z.B. bei einem Online-Shop als Lieferadresse meine Packstation-Adresse angebe, und der Shop versendet dann nicht mit der Deutschen... |
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ. Es ist jetzt 18:28 Uhr. | Privacy Policy
|