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#1
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Ich versuche grade testweise TIFFs mit 16Bit/Kanal zu erzeugen und habe
da wohl einen Denkfehler. Scheinbar kann ich ein existierendes 8Bit Bild nicht mit GraphicConverter in 16Bit konvertieren/expandieren. Die Modusänderung des Programms reicht nur bis 24Bit bzw. 32Bit (mit Alphakanal). Wenn ich in den TIFF Speicheroptionen '16Bit Graustufen exportieren' anwähle, wird dennoch nur ein 8Bit tiefes Bild gespeichert. Kann es sein, dass GraphicConverter das schlicht nicht kann, also bestenfalls 16Bit öffnen und in 8Bit konvertiert bearbeiten kann? - Carsten |
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#2
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C.P. Kurz schrieb:
> Kann es sein, dass GraphicConverter das schlicht nicht kann, also > bestenfalls 16Bit öffnen und in 8Bit konvertiert bearbeiten kann? So isses. Ich habe dazu irgendwann letztes Jahr mal nach den Aussichten gefragt. Als Foveon-Freizeitknipser mit akutem Freizeitmangel will man schließlich verdammt nochmal das Maximum rausholen, wenn man schon, also bitte, pack' ein, usw.. Da hieß es "joa, steht auf dem Zettel, mal gucken". Ergo, schreib' doch mal ein Feature-Request. Gruß, Oliver |
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#3
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Oliver Brose schrieb:
> So isses. Ich habe dazu irgendwann letztes Jahr mal nach den Aussichten > gefragt. Als Foveon-Freizeitknipser mit akutem Freizeitmangel will man > schließlich verdammt nochmal das Maximum rausholen, wenn man schon, also > bitte, pack' ein, usw.. Da hieß es "joa, steht auf dem Zettel, mal gucken". > > Ergo, schreib' doch mal ein Feature-Request. Mach ich. Das was ich tun wollte, habe ich jetzt mit 'PhotoLine' gemacht. Da setzt man einfach im 'Property' Fenster des aktiven Dokumentes ein Häkchen bei '16Bit', und dann ist es 16Bit und wird auch als solches gespeichert. Wenn man es dann mit GraphicConverter öffnet, sagt GC einem auch bei entsprechender Voreinstellung, was es damit beim Importieren macht. Allerdings frage ich mich dann, was die Checkbox '16Bit Graustufen exportieren' in den TIFF Speicheroptionen bedeutet? - Carsten |
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#4
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Am 07.02.10 17:44, schrieb C.P. Kurz:
> ein existierendes 8Bit Bild ... in 16Bit konvertieren. Und was soll das bringen? |
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#5
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Am 07.02.2010 19:42 Uhr schrieb "Stefan" unter <stefan> in
75a35$4b6f0996$50daefdd$12793: > Am 07.02.10 17:44, schrieb C.P. Kurz: >> ein existierendes 8Bit Bild ... in 16Bit konvertieren. > > Und was soll das bringen? Das 16-Bit-Gefühl |
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#6
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Radulph Kader schrieb:
>> Am 07.02.2010 19:42 Uhr schrieb "Stefan" unter <stefan> in > 75a35$4b6f0996$50daefdd$12793: > >> Am 07.02.10 17:44, schrieb C.P. Kurz: >>> ein existierendes 8Bit Bild ... in 16Bit konvertieren. >> Und was soll das bringen? > > Das 16-Bit-Gefühl Fühlt sich einfach geräumiger an. Sinn oder Unsinn unbeachtet, der GC kann 16Bit nur öffnen, gespeichert wird immer in 8Bit. Oliver |
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#7
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Moin!
Am 07.02.10 20:41, schrieb Radulph Kader: > Das 16-Bit-Gefühl Halb besoffen ist aber rausgeschmissenes Geld... *g* Markus |
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#8
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Am 08.02.2010 0:20 Uhr schrieb "Markus Elsken" unter <m.elsken>
in 4b6f4abc$0$3293$8e6e7893: Moin > Moin! > > Am 07.02.10 20:41, schrieb Radulph Kader: >> Das 16-Bit-Gefühl > > Halb besoffen ist aber rausgeschmissenes Geld... > > *g* Markus Šmit genügend Bieren lässt sich das sogar noch doppeln ;) Radulph |
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#9
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Stefan schrieb:
> Am 07.02.10 17:44, schrieb C.P. Kurz: >> ein existierendes 8Bit Bild ... in 16Bit konvertieren. > > Und was soll das bringen? Andere Software auf 16Bit Verträglichkeit testen. - Carsten |
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#10
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Stefan wrote:
>> ein existierendes 8Bit Bild ... in 16Bit konvertieren. > > Und was soll das bringen? Das ergibt durchaus Sinn, wenn man mehrere Retuschen und Filter benutzen will. Arbeitet man in 8 Bit und verwendet Filter, die z.B. die Gradiationskurve ändern, dann vernichtet man bei jedem Einzelschritt Daten. Einfaches Beispiel (nicht sinnvoll, nur zur Illustration): - Helligkeit extrem hochregeln - Helligkeit extrem runterregeln - Helligkeit wieder in die Mitte regeln Macht man das in 8 Bit, ist von dem Bild kaum noch was übrig. Setzt man es aber auf 16 Bit, macht die drei Testschritte dort und setzt es zuletzt wieder auf 8 Bit runter, ist das Bild praktisch so wie vorher. |
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#11
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Am 08.02.2010 13:06 Uhr schrieb "MartinC" unter <noreply> in
C795BCB9.9BF0C%noreply: > Stefan wrote: >> Das ergibt durchaus Sinn, wenn man mehrere Retuschen und Filter benutzen > will. Arbeitet man in 8 Bit und verwendet Filter, die z.B. die > Gradiationskurve ändern, dann vernichtet man bei jedem Einzelschritt Daten. > > Einfaches Beispiel (nicht sinnvoll, nur zur Illustration): > - Helligkeit extrem hochregeln > - Helligkeit extrem runterregeln > - Helligkeit wieder in die Mitte regeln > > Macht man das in 8 Bit, ist von dem Bild kaum noch was übrig. > > Setzt man es aber auf 16 Bit, macht die drei Testschritte dort und setzt es > zuletzt wieder auf 8 Bit runter, ist das Bild praktisch so wie vorher. > Hm - das heißt doch aber lediglich, dass weniger herausgerechnet wurde. Habe ich da etwas nicht verstanden oder habt Ihr das pyhsikalische Prinzip einer Vorlage nicht kapiert? Ein Bild ist immer nur so gut wie seine Ausgangsqualität. Woher soll denn die zusätzliche Bildinformation kommen? Vom Zauberer von Os? Es kann nicht besser werden. Wenn Du, um in Deinem Beispiel zu bleiben, den Helligkeitsregler also in 8-Bit nur um 50%, bzw. um den Faktor, den 16 Bit zur Verfügung stellt, anwendest, hast Du das gleiche Ergebnis. Der Helligkeitsregler benutzt einen Anpassungsalgorhythmus. Der wirkt sich in 16 Bit, weil mehr Bildpunkte pro Pixel beschrieben, natürlich weniger stark aus. Bringt also gar nichts. Sondern eben nur das 16-Bit-Gefühl. IMHO ist das pure Augenwischerei. Fotografierst/scannst Du dagegen in 16, 24, 32, 48 Bit, sieht das natürlich ganz anders aus. Warum? Da ist nämlich mehr *echte* Bildinformation pro Pixel enthalten. Radulph |
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#12
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Radulph Kader <radulphkader> schrieb:
> Hm - das heißt doch aber lediglich, dass weniger herausgerechnet wurde. Richtig. > Habe ich da etwas nicht verstanden [...] Offensichtlich. > Woher soll denn die zusätzliche Bildinformation kommen? Vom Zauberer von > Os? Der schreibt sich mit "z" am Ende - wenn schon Polemik, dann bitte wenigstens mit etwas Klasse. Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, wie man an Bilder kommt, die mehr als 8 Bit Farbtiefe haben. Nimm eine einfache DSLR (oder eine gute Kompakte, die auch RAW-Dateien liefert) und du hast Bilder mit 12 Bit Farbtiefe, bei den besseren Modellen sind es inzwischen eher 14. Verzichtet man auf das RAW-Format und begnügt sich mit 8-Bit-JPEG, wirft die Kamera entsprechend viele Informationen weg. > Bringt also gar nichts. Sondern eben nur das 16-Bit-Gefühl. IMHO ist das > pure Augenwischerei. Soso. > Fotografierst/scannst Du dagegen in 16, 24, 32, 48 Bit, sieht das natürlich > ganz anders aus. Warum? Da ist nämlich mehr *echte* Bildinformation pro > Pixel enthalten. Ach. Sachen gibts ... . Und deshalb ist es also Unsinn, selbst ein 16-Bit-TIFF zu erzeugen? Das wollte der OP (warum auch immer, vielleicht will er ja ein Compositing draus bauen). Gruß, Dominik. |
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#13
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Am 08.02.2010 22:42 Uhr schrieb "Dominik Schlütter" unter <schlu-do>
in 1jdm95m.1d6kacg7heg4iN%schlu-do: > Radulph Kader <radulphkader> schrieb: > > >> Woher soll denn die zusätzliche Bildinformation kommen? Vom Zauberer von >> Os? > > Der schreibt sich mit "z" am Ende Ich wusste, da ist etwas falsch. > Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, wie > man an Bilder kommt, die mehr als 8 Bit Farbtiefe haben. Nimm eine > einfache DSLR (oder eine gute Kompakte, die auch RAW-Dateien liefert) > und du hast Bilder mit 12 Bit Farbtiefe, bei den besseren Modellen sind > es inzwischen eher 14. Verzichtet man auf das RAW-Format und begnügt > sich mit 8-Bit-JPEG, wirft die Kamera entsprechend viele Informationen > weg. OK - das macht natürlich Sinn. Wegwerfen möchte man ja nichts.> Gruß Radulph |
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#14
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Am 08.02.10 22:42, schrieb Dominik Schlütter:
>> Habe ich da etwas nicht verstanden [...] > Offensichtlich. Offensichtlich hast Du die Frage nicht verstanden. > Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, wie > man an Bilder kommt, die mehr als 8 Bit Farbtiefe haben. Nimm eine > einfache DSLR (oder eine gute Kompakte, die auch RAW-Dateien liefert) >... Das war aber nicht die Frage. Der OP hat klar gesagt, dass die Bilder nur mit 8 Bit vorliegen, und die will er zu 16 Bit hochrechnen. Und das macht definitv keinen Sinn. Es sei denn, wie der OP ergänzt hat, er will irgendwas softwaremässiges testen. Das kann natürlich sinnvoll sein. |
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#15
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Stefan <stefan> schrieb:
> Das war aber nicht die Frage. Nein, natzürlich nicht. Das stand ja auch in meinem Posting, du hast das beim zitieren halt weggelassen. > Der OP hat klar gesagt, dass die Bilder nur mit 8 Bit vorliegen, und die > will er zu 16 Bit hochrechnen. Und das macht definitv keinen Sinn. Der OP hat gesagt: "Ich versuche grade testweise TIFFs mit 16Bit/Kanal zu erzeugen" - das habe ich ja auch noch einmal in meinem Posting erläutert (aber ich wiederhole mich ...). Ansonsten kann ich mir auch durchaus Situationen vorstellen, in denen eine Umwandlung eines 8-Bit-Bildes sinnvoll ist, beispielsweise wenn man da weitere Bestandteile mit höherer Farbtiefe hinzufügt. > Es sei denn, wie der OP ergänzt hat, er will irgendwas softwaremässiges > testen. Das kann natürlich sinnvoll sein. Tja. Gruß, Dominik. |
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