hilpers


  hilpers > comm.provider.* > comm.provider.tarife

 #1  
01.02.2010, 21:30
Dirk Silberbach
Hallo!
Die Internetprovider haben ein neues Tarifmodell entwickelt,
nach 2 Jahren, zum Ende der Mindestvertragslaufzeit, steigt der Grundpreis.
Für mich als Kunden, ist die logische Konsequenz,
den neuen Internetanschluss, spätestens nach 4 Monaten zu kündigen,
zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.
Um dann rechtzeitig vor Vertragsende, bei einem anderen Anbieter, oder auch
dem Gleichen, einen neuen Vertrag, mit wiederum niedrigen Monatsbeitrag
abzuschließen.
Wie man es sinnvoller Weise, bei Handyverträgen schon länger macht.
Ich vermute, jetzt spekulieren auch die Internetprovider auf die
Bequemlichkeit der Kunden, wer zu bequem ist zu kündigen, der bezahlt eben
mehr.

Gruß Dirk Silberbach
 #2  
01.02.2010, 21:55
hannes wendelfinger
dieser post hat keine frage (?)

man kann doch bequem sofort zu vetragsbeginn zum naechstmoeglichen
termin (schriftlich etc.) kuendigen. der naechstmoegliche waere dann
eben in knapp zwei jahren oder eben in $laufzeit.

wo liegt das problem?
 #3  
04.02.2010, 18:22
Erik Vogelgsang
hannes wendelfinger schrieb:

> wo liegt das problem?


Darin, daß mit dem Wechsel des Anbieters oft ein mehrwöchiger
Komplettausfall von DSL und jetzt oft auch Telefon einhergeht.

Schlau ausgedacht, das ganze!
 #4  
04.02.2010, 20:00
Martin Gerdes
"Dirk Silberbach" <dirk.silberbach> schrieb:

>Die Internetprovider haben ein neues Tarifmodell entwickelt.


Wer sind für Dich "die Internetprovider"?

>Nach 2 Jahren, zum Ende der Mindestvertragslaufzeit, steigt der Grundpreis.
>Für mich als Kunden ist die logische Konsequenz, den neuen Internetanschluss
>spätestens nach 4 Monaten zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zu kündigen.
>Um dann rechtzeitig vor Vertragsende, bei einem anderen Anbieter oder auch
>dem gleichen, einen neuen Vertrag mit wiederum niedrigen Monatsbeitrag
>abzuschließen.


>Wie man es sinnvollerweise bei Handyverträgen schon länger macht.


Macht man das?

>Ich vermute, jetzt spekulieren auch die Internetprovider auf die
>Bequemlichkeit der Kunden. Wer zu bequem ist zu kündigen, der bezahlt eben mehr.


Das war schon immer so.

Was sagt mir all das?
Ich bin vermutlich beim falschen Internetprovider. Meiner hat nach 2
Jahren seine Preise nicht erhöht. Auch nach 4 Jahren nicht.
 #5  
05.02.2010, 23:00
Martin Gerdes
Erik Vogelgsang <spambox2003> schrieb:

>> wo liegt das problem?


>Darin, daß mit dem Wechsel des Anbieters oft ein mehrwöchiger
>Komplettausfall von DSL und jetzt oft auch Telefon einhergeht.


>Schlau ausgedacht, das ganze!


An diesem meinem Standort hier wäre das nicht ganz das Problem.
Mobilfunk ist billig geworden (und hier verfügbar), auch den
Internetzugang bekommt man hier mit tolerabler Leistung zu tolerablem
Preis.

Ein (auch mehrwöchiger) Ausfall der gewohnten Telefonnummer ankommend
wäre etwas ärgerlich, aber ich würde ihn vermutlich überleben.
 #6  
06.02.2010, 18:27
Erik Vogelgsang
Martin Gerdes schrieb:

> An diesem meinem Standort hier wäre das nicht ganz das Problem.
> Mobilfunk ist billig geworden (und hier verfügbar), auch den
> Internetzugang bekommt man hier mit tolerabler Leistung zu
> tolerablem Preis.


Ich bin gerade seit 12. Januar mit Bildmobil online weil mein
DSL-Anbieter mir(!) gekündigt hat und der neue Anschluß auf sich warten
läßt. Seit kurzem habe ich sogar die Auswahl zwischen T-Mobile und
Vodafone wenn ich UMTS nutzen will, nur sind die Preise für nicht
vertragsgebundene Nutzung bei T-Mobile unverschämt. Deren Hardware
(Web'n'walk Box IV) finde ich aber genial, die hebe ich für zukünftige
DSL-Probleme gut auf.

> Ein (auch mehrwöchiger) Ausfall der gewohnten Telefonnummer
> ankommend wäre etwas ärgerlich, aber ich würde ihn vermutlich
> überleben.


Ich habe überlegt, die Festnetznummer zu einem unabhängigen kostenlosen
Anbieter (z.B. Sipgate) übertragen zu lassen um zukünftig risikofreier
die DSL Anbieter durchprobieren zu können. Da auch dies den
Standardablauf beim jetzigen Wechsel stören würde habe ich jetzt davon
abgesehen. Das Vorhaben ist aber nur verschoben.
 #7  
06.02.2010, 23:00
Martin Gerdes
Erik Vogelgsang <spambox2003> schrieb:

>> An diesem meinem Standort hier wäre das [Internet mobil] nicht
>> ganz das Problem. Mobilfunk ist billig geworden (und hier
>> verfügbar), auch den Internetzugang bekommt man hier mit
>> tolerabler Leistung zu tolerablem Preis.


>Ich bin gerade seit 12. Januar mit Bildmobil online weil mein
>DSL-Anbieter mir(!) gekündigt hat


Wie geht das?

>und der neue Anschluß auf sich warten läßt. Seit kurzem habe ich
>sogar die Auswahl zwischen T-Mobile und Vodafone, wenn ich UMTS
>nutzen will, nur sind die Preise für nicht vertragsgebundene
>Nutzung bei T-Mobile unverschämt.


Sind sie für vertragsgebundene Nutzung wesentlich besser?

>Deren Hardware (Web'n'walk Box IV) finde ich aber genial, die
>hebe ich für zukünftige DSL-Probleme gut auf.


In der Tat. Vodafone hat sinngemäß eine ähnliche Kiste.

>> Ein (auch mehrwöchiger) Ausfall der gewohnten Telefonnummer
>> ankommend wäre etwas ärgerlich, aber ich würde ihn vermutlich
>> überleben.


>Ich habe überlegt, die Festnetznummer zu einem unabhängigen kostenlosen
>Anbieter (z.B. Sipgate) übertragen zu lassen um zukünftig risikofreier


?

>die DSL Anbieter durchprobieren zu können. Da auch dies den
>Standardablauf beim jetzigen Wechsel stören würde, habe ich
>jetzt davon abgesehen. Das Vorhaben ist aber nur verschoben.


Wir Deutschen sind ziemlich festnetzstrukturiert, die Gesprächspreise
legen das auch nahe. In Österreich beispielsweise ist das grundlegend
anders.
 #8  
07.02.2010, 04:07
Dirk Bieber
Martin Gerdes schrieb:
> Erik Vogelgsang <spambox2003> schrieb:


> >und der neue Anschluß auf sich warten läßt. Seit kurzem habe ich
> >sogar die Auswahl zwischen T-Mobile und Vodafone, wenn ich UMTS
> >nutzen will, nur sind die Preise für nicht vertragsgebundene
> >Nutzung bei T-Mobile unverschämt.

>
> Sind sie für vertragsgebundene Nutzung wesentlich besser?


Er wird sich wohl auf VoIP, Tethering und Instant Messaging beziehen,
was nicht "erlaubt", aber dennoch möglich ist.

Wobei die "Modem-Nutzung" noch zusätzliches Volumen bietet, aber die
anderen Optionen gehören abgeschafft.

Gruß Dirk
 #9  
07.02.2010, 09:40
Andreas Bockelmann
Erik Vogelgsang schrieb:

> Darin, daß mit dem Wechsel des Anbieters oft ein mehrwöchiger
> Komplettausfall von DSL und jetzt oft auch Telefon einhergeht.
>
> Schlau ausgedacht, das ganze!


Ein ganz besonderer Spezialist ist da Arcor/Vodafone. Wenn der Kunde die
Unverschämtheit besitzt, von denen wieder weggehen zu wollen, melden Die
exakt am Tag der Abschaltung bei der RegTP (heute BNetzA) das Freiwerden
der Doppelader. Erst mit dieser offiziellen Bekanntgabe bei der BNetzA
darf der Nachfolger überhaupt mit der Terminplanung des Neuanschlusses
beginnen.

Bei mir hätte das damlas ca. 3 Wochen ohne DSL bedeutet, da zur
Telefonie Arcor nur als Preselct eingestellt war. Dennoch war ich
beruflich auf meinen DSL Anschluss angewiesen, interessierte Arcor aber
überhaupt nicht.

Für dieses Verhalten sich dieser Konzern lebenslang als absolutes No-Go
disqualifiziert. Ich kann nur dringend vor dem Geschäftsgebaren von
Arcor/Vodafone warnen. Ein Unternehmen mit diesen Machenschaften hat auf
dem Markt nichts zu suchen.

Mein Ausfall des DSL konnte auf 12 Stunden begrenzt werden, da sich die
Hauptniederlassung Meschede der Telekom sehr intensiv um diesen Fall
kümmerte. Die haben es tatsächlich geschafft, den DSL innerhalb von
Stundne nach Freigabemeldung der Doppelader bei der RegTP zu schalten.

Das nenne ich Service.......
 #10  
07.02.2010, 12:47
Dirk Silberbach
Hallo!
"Andreas Bockelmann" <xotzil> schrieb im Newsbeitrag

> Mein Ausfall des DSL konnte auf 12 Stunden begrenzt werden, da sich die
> Hauptniederlassung Meschede der Telekom sehr intensiv um diesen Fall
> kümmerte. Die haben es tatsächlich geschafft, den DSL innerhalb von
> Stundne nach Freigabemeldung der Doppelader bei der RegTP zu schalten.
>
> Das nenne ich Service.......


JA, richtig, und den besonderen Service bezahlst Du jetzt, mit ca.10 Euro
monatlichem Mehrpreis, gegeüber Arcor/Vodafone. Aber bei einem
Geschäftsanschluss, sind 10 Euro mehr oder weniger, ja kein Thema!

Gruß Dirk Silberbach
 #11  
07.02.2010, 13:00
Martin Gerdes
Dirk Bieber <dirk.bieber> schrieb:

>>> und der neue Anschluß auf sich warten läßt. Seit kurzem habe ich
>>> sogar die Auswahl zwischen T-Mobile und Vodafone, wenn ich UMTS
>>> nutzen will, nur sind die Preise für nicht vertragsgebundene
>>> Nutzung bei T-Mobile unverschämt.

>>
>> Sind sie für vertragsgebundene Nutzung wesentlich besser?


> Er wird sich wohl auf VoIP, Tethering und Instant Messaging beziehen,
> was nicht "erlaubt", aber dennoch möglich ist.


Wollen wir ihn nicht einfach selbst sprechen lassen?
 #12  
07.02.2010, 13:00
Martin Gerdes
Andreas Bockelmann <xotzil> schrieb:

>Ein ganz besonderer Spezialist ist da Arcor/Vodafone. Wenn der Kunde die
>Unverschämtheit besitzt, von denen wieder weggehen zu wollen, melden die
>exakt am Tag der Abschaltung bei der RegTP (heute BNetzA) das Freiwerden
>der Doppelader. Erst mit dieser offiziellen Bekanntgabe bei der BNetzA
>darf der Nachfolger überhaupt mit der Terminplanung des Neuanschlusses
>beginnen.


>Bei mir hätte das das ca. 3 Wochen ohne DSL bedeutet, da zur
>Telefonie Arcor nur als Preselect eingestellt war.


Dunkel ist Deiner Rede Sinn. "Preselect" und "Doppelader frei" passen
nicht recht zusammen.

>Dennoch war ich beruflich auf meinen DSL Anschluss angewiesen,


Sind wir das nicht alle? Zumindest nutzen die meisten Männer zuhause
hochwertige Graphikanwendungen, oft mit Online-Anbindung.

>interessierte Arcor aber überhaupt nicht.


Das kann man breiter fassen: Eigentlich keine Telefongesellschaft
interessieren Kundenwünsche irgendetwas. Es geht generell nach Schema F.

>Für dieses Verhalten sich dieser Konzern lebenslang als absolutes No-Go
>disqualifiziert.


Auszug aus dem Header Deines Postings:

| NNTP-Posting-Host: 40281c1f.newsspool1.arcor-online.net
| X-Complaints-To: usenet-abuse
| Xref: newsspool1.arcor-online.net de.comm.provider.tarife:13808

>Ich kann nur dringend vor dem Geschäftsgebaren von
>Arcor/Vodafone warnen. Ein Unternehmen mit diesen Machenschaften hat auf
>dem Markt nichts zu suchen.


Starke Sprüche. In einem Oligopol wie der deutschen
Telekommunikationslandschaft schließt man als Kunde nicht allzu oft
einen Anbieter kategorisch aus. Am Ende bleibt sonst keiner mehr übrig.

>Mein Ausfall des DSL konnte auf 12 Stunden begrenzt werden, da sich die
>Hauptniederlassung Meschede der Telekom sehr intensiv um diesen Fall
>kümmerte. Die haben es tatsächlich geschafft, den DSL


_den_ digital subscriber line?

>innerhalb von Stunden nach Freigabemeldung der Doppelader bei der RegTP
>zu schalten.


.... in eigenen Räumen, mit eigenen Technikern, zum Nutzen des eigenen
Hauses.

Man sollte nicht verkennen, daß es einen Unterschied macht, ob man im
eigenen Haus schaltet oder erst andere Firmen um Hilfe (oder zumindest
um den Schlüssel) bitten muß.

>Das nenne ich Service ...


Das nenne ich a) normal und b) Geschäftskalkül.

Ich glaube nicht, daß man Großfirmen wie die genannten einheitlich sehen
kann und sollte. Handeln tun immer Personen vor Ort, und dabei kann
durchaus eine Einzelperson einen Fall herausreißen oder an die Wand
fahren.
 #13  
07.02.2010, 14:20
Andreas Bockelmann
Dirk Silberbach schrieb:

> JA, richtig, und den besonderen Service bezahlst Du jetzt, mit ca.10 Euro
> monatlichem Mehrpreis, gegeüber Arcor/Vodafone.


Und? You get what you pay for. Arcor hatte damals nur eine extrem
kostenpflichtige Servicerufnummer (WIMRE 0185). BEi der Teelkom ist es
0800...
> Aber bei einem
> Geschäftsanschluss, sind 10 Euro mehr oder weniger, ja kein Thema!


Auch wenn den DSL beruflich benötige ist es ein Privatkundenanschluss.

Ich spiele mit dem Gedanken auf Vodafone umzusteigen, denn Telekom
bietet hier nur DSL2000 an, Vodafone angeblich 6000. Ich muss mal im
Laden mit einem Vodafone-Verkäufer sprechen. Wenn die mir den DSL 6000
verbindlich zusichern, könnte das was werden. Ich glaube aber nicht
dran, dass die das verbindungsstabil hinbekommen. Vor Jahren war das
schon mit DSL 2000 ein ausreichendes Debakel.
 #14  
07.02.2010, 14:25
Andreas Bockelmann
Martin Gerdes schrieb:

> Dunkel ist Deiner Rede Sinn. "Preselect" und "Doppelader frei" passen
> nicht recht zusammen.


Doch, das passt schon. Das Konstrukt nannte sich Arcor DSL Preselect.

Der Telefon (ISDN) Anschluss blieb bei der Telekom, weil Arcor hier kein
eigenes Netz hat. Telefonie wurde zwangsweise auf Preselection bei Arcor
eingestellt. DSL wurde von Arcor angeboten. Technisch lief das über den
Backbone der Telefonica.

Ich habe mich falsch ausgedrückt, nicht die Doppelader war von Arcor
belegt, sondern der DSL-Teil des Anschlusses.
 #15  
07.02.2010, 14:47
Dirk Silberbach
Hallo!
"Andreas Bockelmann" <xotzil> schrieb im Newsbeitrag

> Ich spiele mit dem Gedanken auf Vodafone umzusteigen, denn Telekom
> bietet hier nur DSL2000 an, Vodafone angeblich 6000. Ich muss mal im
> Laden mit einem Vodafone-Verkäufer sprechen. Wenn die mir den DSL 6000
> verbindlich zusichern, könnte das was werden. Ich glaube aber nicht
> dran, dass die das verbindungsstabil hinbekommen.


Richtig günstig wird Vodafone erst, wenn Du bei Obocom.de vorbeischaust!

http://www.obocom.de/catalog/dsl-int...-c-48.html?w9=
http://www.obocom.de/catalog/dsl-int..._3323.html?w9=
http://www.obocom.de/catalog/dsl-int...-c-48.html?w9=
http://www.obocom.de/catalog/dsl-int..._3323.html?w9=

Gruß Dirk Silberbach

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