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 #1  
22.10.2009, 17:02
Thorsten Ostermann
Hallo zusammen!

Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat, bei Xing wird immer
dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit unnötigen
Kontakt anfragen und Einladungen überflutet? Und das schlimmste ist,
dass das den Xing-Support scheinbar gar nicht interessiert.

Einer macht eine Gruppe zum Thema geführte Motorradtouren auf, die seine
Firma zufällig anbietet, und lädt mich in die Gruppe ein, nur weil ich
als Hobby zufällig Motorrad fahren angegeben habe. Der nächste wirbt für
eine Webseite, auf der man Ausschreibungen zu TK-Dienstleistungen
platzieren kann. Wo da jemand einen konkreten Bezugspunkt zu meinem
Profil sehen will, ist mir schleierhaft.

Bin ich überempfindlich, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gruß
Thorsten
 #2  
22.10.2009, 17:12
Martin Hentrich
On Thu, 22 Oct 2009 18:02:25 +0200, Thorsten Ostermann
<News> wrote:

>Bin ich überempfindlich, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


Sei doch nicht so unsozial. Xing ist doch schließlich ein "soziales"
Netz. Da klopft es auch mal an der Tür... ;-)

Martin
 #3  
22.10.2009, 20:00
Michael Kallweitt
Thorsten Ostermann schrieb:

> Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat, bei Xing wird immer
> dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit unnötigen
> Kontakt anfragen und Einladungen überflutet? Und das schlimmste ist,
> dass das den Xing-Support scheinbar gar nicht interessiert.


Dieses Verhalten ist mir auch schon negativ aufgestoßen. Den Vogel abgeschossen
hatte allerdings jemand, den ich als Kontakt aufgenommen hatte und der dann
meine übrigen Kontakte "abgeerntet" hat. Ich habe dann zufällig erfahren, dass
diese wahllos Einladungen für eine Gruppe des Spammers erhalten hatten.

Seitdem ist meine Kontaktliste nur noch für mich sichtbar. Ansonsten ist Xing
mittlerweile für mich zu nützlich um darauf zu verzichten.
 #4  
23.10.2009, 07:58
Matthias Hanft
Thorsten Ostermann schrieb:
>
> Bin ich überempfindlich, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


Ja, das fällt mir in letzter Zeit auch vermehrt auf. Das meiste davon
ignoriere ich allerdings einfach.

Gruß Matthias.
 #5  
23.10.2009, 08:17
Klaus-Holger Trappe
Hallo!

Thorsten Ostermann schrieb:
>
> Hallo zusammen!
>
> Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat,


wer weiß das schon ;-)

> bei Xing wird immer
> dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit unnötigen
> Kontakt anfragen und Einladungen überflutet?


ist diese klingonen plattform nicht genau dazu gemacht worsden?
 #6  
23.10.2009, 10:07
Thomas Grund
Michael Kallweitt wrote:
> Thorsten Ostermann schrieb:
>
>> Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat, bei Xing wird immer
>> dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit unnötigen
>> Kontakt anfragen und Einladungen überflutet? U


Ob Du der einzige bist, weiß ich nicht. Mir ist das aber noch nicht
aufgefallen.

> Dieses Verhalten ist mir auch schon negativ aufgestoßen. Den Vogel abgeschossen
> hatte allerdings jemand, den ich als Kontakt aufgenommen hatte und der dann
> meine übrigen Kontakte "abgeerntet" hat. Ich habe dann zufällig erfahren, dass
> diese wahllos Einladungen für eine Gruppe des Spammers erhalten hatten.
>
> Seitdem ist meine Kontaktliste nur noch für mich sichtbar. Ansonsten ist Xing
> mittlerweile für mich zu nützlich um darauf zu verzichten.


Das ist allerdings nicht gerade der Sinn von XING. Wenn ich die
Kontaktliste für mich behalte, dann tut es ein $MAILPROGRAMM-Adressbuch
auch. Es sei denn, es geht nur darum, daß die Kontakte erfahren, wann
ich mein Photo geändert habe.

Thomas
 #7  
23.10.2009, 10:09
Will Berghoff
Thorsten Ostermann schrieb:

> Bin ich überempfindlich, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


Das ist die Grundidee - sog. "Networker" keilen Kunden.

Das war doch von Anfang an klar.
 #8  
23.10.2009, 10:34
Alexander Wolff
Als <news:juu1> ließ
Thorsten Ostermann verlautbaren, evtl. nachfolgend zitiert:

> Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat, bei Xing wird
> immer dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit
> unnötigen Kontakt anfragen und Einladungen überflutet? Und das
> schlimmste ist, dass das den Xing-Support scheinbar gar nicht
> interessiert.


Man gebe immer zunächst eine anonyme oder unwichtige E-Mail an und beobachte
das Verhalten. Erst, wenn man damit zufrieden ist, sollte man es bis etwa
zur zweitwichtigsten E-Mail vordringen lassen.

Die eigentliche Haupt-E-Mail sollte man jedoch von den meisten
Internet-Angeboten fern halten.

Ich finde, dass man E-Mail-Senden bezahlen müsste. 0,1 Cent wäre ein guter
Preis. Da denkt man über eigene Kommunikation noch nicht nach, sogar engere
Verteiler machen sich noch nicht bemerkbar. Massen-Spam jedoch würde
wegfallen. Auch könnte man über eine Validierung von E-Mail-Sendern
nachdenken.

Die technische Fragen zu diesen beiden Themen scheinen jedoch noch nicht
lösbar zu sein.
 #9  
23.10.2009, 13:09
Stefan Froehlich
On Fri, 23 Oct 2009 11:34:29 Alexander Wolff wrote:
> Ich finde, dass man E-Mail-Senden bezahlen müsste. [...]


> Die technische Fragen zu diesen beiden Themen scheinen jedoch noch nicht
> lösbar zu sein.


Noch vor jeder technischen Frage stellt sich die erste Herausforderung: wer
soll denn das Geld _bekommen_?

Servus,
Stefan
 #10  
23.10.2009, 14:03
Michael Kallweitt
Thomas Grund schrieb:

> Michael Kallweitt wrote:
>>
>> Seitdem ist meine Kontaktliste nur noch für mich sichtbar. Ansonsten
>> ist Xing
>> mittlerweile für mich zu nützlich um darauf zu verzichten.

>
> Das ist allerdings nicht gerade der Sinn von XING. Wenn ich die
> Kontaktliste für mich behalte, dann tut es ein $MAILPROGRAMM-Adressbuch
> auch. Es sei denn, es geht nur darum, daß die Kontakte erfahren, wann
> ich mein Photo geändert habe.


Das sehe ich anders. Dass ich die Personen X, Y und Z kenne, mag interessant
und auch im Sinne des Networking relevant sein, bietet jedoch auch
Missbrauchspotenzial.

Mein Hauptgrund für XING ist vielmehr, dass ich jederzeit die aktuellen
Kontaktdaten und die berufliche Entwicklung meiner Kontakte im Blick habe.
Umgekehrt gilt dies ebenso.
 #11  
23.10.2009, 14:11
Thorsten Ostermann
Nochmal hall in die Runde!

Kleines Update:
> Der nächste wirbt für
> eine Webseite, auf der man Ausschreibungen zu TK-Dienstleistungen
> platzieren kann. Wo da jemand einen konkreten Bezugspunkt zu meinem
> Profil sehen will, ist mir schleierhaft.


Nachdem ich den Absender des Xing-Textbausteins zu meiner Beschwerde in
dieser Sache ziemlich angemotzt hatte, kam heute nochmal eine Mail, dass
es zu dem betreffenden User wohl inzwischen mehrere Beschwerden gegeben
hätte und man daher eine Verwarnung ausgesprochen hat. Es lohnt sich
also scheinbar doch manchmal, sich zu beschweren...

Gruß
Thorsten
 #12  
23.10.2009, 14:23
Gerrit Brodmann
Stefan+Usenet (Stefan Froehlich) wrote:

>On Fri, 23 Oct 2009 11:34:29 Alexander Wolff wrote:
>> Ich finde, dass man E-Mail-Senden bezahlen müsste. [...]

>
>> Die technische Fragen zu diesen beiden Themen scheinen jedoch noch nicht
>> lösbar zu sein.

>
>Noch vor jeder technischen Frage stellt sich die erste Herausforderung: wer
>soll denn das Geld _bekommen_?


Da sich sonst noch keiner gemeldet hat, erhebe ich mal Ansprüche 8-)
 #13  
24.10.2009, 10:25
Michael de Witt
Thorsten Ostermann schrieb:
> Es lohnt sich also scheinbar doch manchmal, sich zu beschweren...


Also beim Networking gilt ebenso einvernehmlich das gegenseitige Geben
und Nehmen. Sollte es jedoch allzu unverschämt sein, dann ist es völlig
legal und oftmals auch notwendig den Spam-Versender ebenso wie den
Betreiber der Plattform darüber zu unterrichten. Sollte der Betreiber
sich träge oder unfähig erweisen den Spammer zu bremsen, dann weißte
ohnehin woran du bist, und ich wär dann schneller weg als der Betreiber
mit der Wimper zucken kann.

Allerdings auch hier gilt: Verhältnismäßigkeit wahren. Wer zu XING geht
in der Hoffnung weniger Nachrichten zu bekommen, der lässt wohl auch zum
Stromsparen die Kühlschranktüre offen ;-)

By the way : ich habe bisher noch keinen gehabt der mich vie XING
zugespamt hat.

Beste Grüße
Michael de Witt
 #14  
24.10.2009, 11:10
Oskar Fromm
"Thorsten Ostermann" <News> schrieb im Newsbeitrag
news:juu1

> Bin ich eigentlich der einzige, der das Gefühl hat, bei Xing wird immer
> dreister die Werbetrommel gerührt und die Nutzer somit mit unnötigen
> Kontakt anfragen und Einladungen überflutet? Und das schlimmste ist, dass
> das den Xing-Support scheinbar gar nicht interessiert.


Nicht nur ein Xing Problem.
 #15  
24.10.2009, 13:41
Thomas Noll
rGerrit Brodmann wrote:

> Stefan+Usenet (Stefan Froehlich) wrote:
>
>>On Fri, 23 Oct 2009 11:34:29 Alexander Wolff wrote:
>>> Ich finde, dass man E-Mail-Senden bezahlen müsste. [...]

>>
>>> Die technische Fragen zu diesen beiden Themen scheinen jedoch noch nicht
>>> lösbar zu sein.

>>
>>Noch vor jeder technischen Frage stellt sich die erste Herausforderung:
>>wer soll denn das Geld _bekommen_?

>
> Da sich sonst noch keiner gemeldet hat, erhebe ich mal Ansprüche 8-)


Reflex des Kulturschaffenden, wenn irgendwo Zwangsgebühren erwähnt werden?
:-P

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