hilpers


  hilpers > alt.* > alt.rec.digitalfotografie > 10/2009

 #1  
30.09.2009, 00:03
Dennis Reinhardt
Moin,

hier ging doch neulich(?) ein Link durch die Newsgroup
wo ein Programm gezeigt wurde, das automatisch Portraitfotos
ganz brauchbar nachbessern kann, sogar so Sachen wie Gesichtsform
und ähnliches wurde da verändert. Hat da mal jemand nen Name?
Ich hab Portraitstudio oder so im Kopf, aber mein Google findet
da nur Fotostudios in Deutschland. :P

Gruß, Dennis
 #2  
30.09.2009, 02:56
Harald Lodan
"Dennis Reinhardt" < schrieb

> hier ging doch neulich(?) ein Link durch die Newsgroup
> wo ein Programm gezeigt wurde, das automatisch Portraitfotos
> ganz brauchbar nachbessern kann, sogar so Sachen wie Gesichtsform
> und ähnliches wurde da verändert. Hat da mal jemand nen Name?
> Ich hab Portraitstudio oder so im Kopf, aber mein Google findet
> da nur Fotostudios in Deutschland. :P


Hier ist es:

http://www.portraitprofessional.com/de/

Viel Spaß bei der Arbeit damit - ist ein gutes Programm.

Harry
 #3  
30.09.2009, 08:28
Andreas Stein
....kann mich Harry nur anschliessen,
http://www.portraitprofessional.com/de/ ist wirklich ausgezeichnet.
Solltest das programm aber Schritt fuer Schritt kennenlernen. Erst
einmal stelle alle Regler auf aus, d.h. Du musst auf Ein klicken damit
sie ausgeschaltet werden, Gesichtsregler und haustregler etc, es sei
denn Du moechtest einem Gesichtschirurgen die Arbeit abnehmen. Danach
fang mit den eizelner reglern im hautregler an, meisst reichen Glanz,
Poren oder Schoenheitsfehler, dann etwas die Augen aufhellen oder
schaerfen ... geh behutsam damit um und Du wirst die besten Ergebnisse
erzielen und Menschen gluecklich machen :-)
Viel Spass
Andreas
 #4  
30.09.2009, 11:34
Harald Lodan
"Andreas Stein" schrieb

... geh behutsam damit um und Du wirst die besten Ergebnisse
> erzielen und Menschen gluecklich machen :-)


Du hast recht, Andreas: Die einzige wirklich echte
Schwierigkeit ist es, sich soweit zu beherrschen,
daß die Gesichter ihre Natürlichkeit behalten. Auch
wenn das manchmal schwer fällt ;-)

Harry
 #5  
30.09.2009, 12:22
Jürgen Gerkens
Dennis Reinhardt schrieb:

> hier ging doch neulich(?) ein Link durch die Newsgroup
> wo ein Programm gezeigt wurde, das automatisch Portraitfotos
> ganz brauchbar nachbessern kann, sogar so Sachen wie Gesichtsform
> und ähnliches wurde da verändert.


Und die paar Themen zurück zu blättern und
7hd1n7F2thjemU1
zu finden wäre jetzt soooo schwierig gewesen?

Jürgen Gerkens
 #6  
30.09.2009, 14:18
klausesser
On 30 Sep., 01:03, Dennis Reinhardt <n> wrote:
> Moin,
>
> hier ging doch neulich(?) ein Link durch die Newsgroup
> wo ein Programm gezeigt wurde, das automatisch Portraitfotos
> ganz brauchbar nachbessern kann, sogar so Sachen wie Gesichtsform
> und ähnliches wurde da verändert. Hat da mal jemand nen Name?
> Ich hab Portraitstudio oder so im Kopf, aber mein Google findet
> da nur Fotostudios in Deutschland. :P
>
> Gruß, Dennis



Besorge Dir Photoshop oder was Vergleichbares und mach das manuell.
Automatiken funktionieren nicht wirklich vernünftig.
Dieses "PortraitProfessional" ist Schrott - woher soll ein Programm
wissen welche Haut, welches Licht und welche Kopfform jemand hat und
welche ihm besser stünde?
Diese Art Programme arbeiten stereotyp - sie bügeln typische
Eigenarten weg zugunsten eines genormten Ideals. Und hinterher sehen
alle Leute gleich aus . . . .

Es ist nicht wirklich schwer, in einem halbwegs vernünftigem EBV-
Programm Pickel zu stempeln oder Schatten unter den Augen aufzuhellen
oder auch durch ungünstige Perspektive/Brennweite entstandene
Verzeichnungen von Gesichtern zu kompensieren und dabei zu sehen was
passiert - und es zu berichtigen wenn´s daneben ist.

KE
 #7  
30.09.2009, 21:02
Harald Lodan
"klausesser" schrieb

"Besorge Dir Photoshop oder was Vergleichbares und mach das manuell.
Automatiken funktionieren nicht wirklich vernünftig."

Die Benutzung von Automatiken ist nicht zwingend bei PP.

"Dieses "PortraitProfessional" ist Schrott - woher soll ein Programm
wissen welche Haut, welches Licht und welche Kopfform jemand hat und
welche ihm besser stünde?"

Und woher soll das PS wissen? An beiden Programmen
sitzen Menschen, die entscheiden. Der Unterschied ist
lediglich, daß er für PS bis zu 950 Euro mehr zahlen muß.

"Diese Art Programme arbeiten stereotyp - sie bügeln typische
Eigenarten weg zugunsten eines genormten Ideals. Und hinterher sehen
alle Leute gleich aus . . . ."

Das beweist nur, daß Du mit PP bisher nicht gearbeitet hast. Damit
_kann man Bearbeitungen automatisieren, aber man _muß es nicht.
Und niemand, der sich mit Fotografie ernsthaft auseinander setzt, wird
das tun.

Harry
 #8  
30.09.2009, 23:43
klausesser
On 30 Sep., 22:02, "Harald Lodan" <harald-lo> wrote:
[..]
> "Diese Art Programme arbeiten stereotyp - sie bügeln typische
> Eigenarten weg zugunsten eines genormten Ideals. Und hinterher sehen
> alle Leute gleich aus  . . . ."
>
> Das beweist nur, daß Du mit PP bisher nicht gearbeitet hast. Damit
> _kann man Bearbeitungen automatisieren, aber man _muß es nicht.
> Und niemand, der sich mit Fotografie ernsthaft auseinander setzt, wird
> das tun.
>
> Harry


Stimmt - ich hab mir PP nur mal kurz angeschaut. Wenn es die gleichen
ausgefeilten Features bietet wie PS: fein (Einstellebenen, diverse
Tools und so).
Wenn es Dinge automatisch tut, die man mit Schiebereglern einstellt:
nicht fein.

Solche Art Retusche macht man am besten mit einem drucksensitiven
Tablett/Stift.

Da weder PS noch PP Proportionen aller Menschen erkennen und sinnvoll
optimieren kann schlage ich ja gerade vor, das lieber manuell zu
machen.
Gesichts-Proportionen kann man sehr gut in PS intuitiv manuell
optimieren (Liquify, Warp), Haut sehr gut und sensibel glätten (u. A.
mit "smudge") und sonstige
Glättung geht sehr gut partiell gezielt mit diversen Pinseln auf
Einstellebenen.

Man sollte nur möglichst genau wissen, was man will (wie überall im
Leben :-) )

KE
 #9  
30.09.2009, 23:59
Joerg Moeller
klausesser <webmaster> schrieb:

>Da weder PS noch PP Proportionen aller Menschen erkennen und sinnvoll
>optimieren kann schlage ich ja gerade vor, das lieber manuell zu
>machen.


Bei mir fällt das unter "Warum einfach wenn's auch umständlich geht".
Ich arbeite nicht mit PP und auch nicht mit PS (eben weil es _mir_ zu
umständlich ist). Aber ich bearbeite Portraits mit Photoshop Elements
und Imagenomic Portraiture. Die groben Sachen wie Pickel etc.
entferne ich manuell in PSE und für den Feinschliff nehme ich IP im
Automatikmodus.
Das Ergebnis ist immer (Ausnahmen habe ich bisher nicht gesehen) ein
Bild, daß mir zu 100% gefällt. Und genau darauf kommt es an. Nicht auf
die verwendeten Tools und Workflows.

(PP hab ich ausprobiert; kann IP aus meiner Sicht nicht das Wasser
reichen, aber ich will auch keine Proportionen ändern sondern nur die
Haut glätten)

Viele Grüße,
Jörg
 #10  
01.10.2009, 00:29
Harald Lodan
"Joerg Moeller" schrieb im Newsbeitrag
news:j4u1

> Das Ergebnis ist immer (Ausnahmen habe ich bisher nicht gesehen) ein
> Bild, daß mir zu 100% gefällt. Und genau darauf kommt es an. Nicht auf
> die verwendeten Tools und Workflows.


Ganz Deiner Meinung.

> (PP hab ich ausprobiert; kann IP aus meiner Sicht nicht das Wasser
> reichen, aber ich will auch keine Proportionen ändern sondern nur die
> Haut glätten)


Ich habe gerade mal nach IP gegooglet - das hast Du scheinbar aus
den USA bezogen, denn einen deutschen Anbieter konnte ich nicht
finden. Außerdem ist es in Englisch und mit Preisen von 200 Dollar,
bzw. 115 Euro wesentlich teurer als PP.

Aber darauf kommt es nicht an. Die Zufriedenheit des Fotografen und
der Porträtierten ist ausschlaggebend. Und die hat bisher gestimmt ;-)

Nebenbei: Die Änderung von Proportionen sollte m.E. auch nicht der
Sinn sein - außer eine *Schönheits-OP* wird ausdrücklich gewünscht.

Harry
 #11  
01.10.2009, 00:39
Harald Lodan
"klausesser" schrieb

"Stimmt - ich hab mir PP nur mal kurz angeschaut. Wenn es die gleichen
ausgefeilten Features bietet wie PS: fein (Einstellebenen, diverse
Tools und so). Wenn es Dinge automatisch tut, die man mit Schiebereglern
einstellt: nicht fein."

Natürlich tut es das (auch), aber ich bin dazu nicht gezwungen. Man
sollte vielleicht nicht übersehen, daß das Programm natürlich (auch)
die große Masse Amateure bedienen soll, die Bilder ohne großen
Aufwand verbessern wollen. Profis, die ohnehin mit PS arbeiten,
werden sich für solche Art Retuschen kein zweites Programm
zulegen (obwohl ich welche kenne, die gerade große Mengen von
Porträts durch PP jagen, weil man die Regler speichern kann,
wenn man einmal die optimalen Einstellungen gefunden hat).

"Solche Art Retusche macht man am besten mit einem drucksensitiven
Tablett/Stift."

Richtig. Aber die das machen sind eben nicht die Zielgruppe. Nimm
nur mich: Ich habe ein (damals noch sehr teures) Wacom seit 2 Jahren
hier liegen und komme nicht dazu, mich einzuarbeiten ;-)

"Man sollte nur möglichst genau wissen, was man will (wie überall im
Leben :-) )
"
Und schon sind wir uns wieder Hundert-Pro einig :-)

Harry

KE
 #12  
01.10.2009, 08:15
Joerg Moeller
"Harald Lodan" <harald-lodan> schrieb:

>> (PP hab ich ausprobiert; kann IP aus meiner Sicht nicht das Wasser
>> reichen, aber ich will auch keine Proportionen ändern sondern nur die
>> Haut glätten)

>
>Ich habe gerade mal nach IP gegooglet - das hast Du scheinbar aus
>den USA bezogen, denn einen deutschen Anbieter konnte ich nicht
>finden.


Ist mir auch nicht bekannt, aber da ich eh keine CD davon brauche
sondern nur den Lizenzcode ist das ja auch okay. (und ich hab schon
oft festgestellt, daß man Lizenzen außerhalb Europas meist deutlich
preiswerter bekommt).
In deutsch wäre es schöner, aber da ich eh (bisher) ausschließlich den
Automatik-Modus nutze... ;-)

>Aber darauf kommt es nicht an. Die Zufriedenheit des Fotografen und
>der Porträtierten ist ausschlaggebend. Und die hat bisher gestimmt ;-)


Ja, das ist die Hauptsache. Und dann ist es egal, ob Zusatztool oder
nicht; ob automatisch oder manuell.

>Nebenbei: Die Änderung von Proportionen sollte m.E. auch nicht der
>Sinn sein - außer eine *Schönheits-OP* wird ausdrücklich gewünscht.


Yep. Ich achte i.d.R. auch darauf, "bleibende" Merkmale (Muttermal,
Narben etc.) nicht zu entfernen. Die gehören nunmal zu demjenigen wie
seine Augen, Ohren usw.
Aber die Kamera kann da manchmal ziemlich "gnadenlos" sein. Sie zeigt
Dinge, die einem bei normalem Betrachten des Gesichts gar nicht so
prominent auffallen.
Bestes Beispiel: ich hab neulich meinen Neffen fotografiert, keine 24h
nach seiner Geburt. Erst beim Entwickeln fiel mir auf, daß er ein paar
kleine Pickelchen im Gesicht hatte (bei Neugeborenen relativ normal).
Als ich die retuschiert hatte war es dann das, was man sich unter
"Haut wie ein Baby" eben so vorstellt. Warum hätte ich die belassen
sollen? Ich will nicht unbedingt das zeigen, was da war, sondern das,
was ich gesehen habe. (Sonst würde mir auch eine
Kompaktknipse/Fotohandy reichen)

Viele Grüße,
Jörg
 #13  
01.10.2009, 09:03
Horst Stolz
Am Thu, 1 Oct 2009 01:29:13 +0200 schrieb Harald Lodan:

> Aber darauf kommt es nicht an. Die Zufriedenheit des Fotografen und
> der Porträtierten ist ausschlaggebend. Und die hat bisher gestimmt ;-)
>
> Nebenbei: Die Änderung von Proportionen sollte m.E. auch nicht der
> Sinn sein - außer eine *Schönheits-OP* wird ausdrücklich gewünscht.
>

Wie lautet das Preisangebot in einem Fotostudio?
Ein Portrait, wie Sie aussehen ¤ 20,-
Ein Portrait, wie Sie glauben, auszusehen ¤ 50,-
Ein Portrait, wie Sie aussehen möchten ¤ 100,-

Gruß, Horst
 #14  
01.10.2009, 09:21
Alexander Marquardt
klausesser schrieb:

> woher soll ein Programm
> wissen welche Haut, welches Licht und welche Kopfform jemand hat und
> welche ihm besser stünde?


Dass man es im Programm selber festlegen kann - das könnte ein Indiz
dafür ein, woher es das wissen könnte.
 #15  
01.10.2009, 14:02
klausesser
On 1 Okt., 01:39, "Harald Lodan" <harald-lo> wrote:

>
> "Solche Art Retusche macht man am besten mit einem drucksensitiven
> Tablett/Stift."
>
> Richtig. Aber die das machen sind eben nicht die Zielgruppe. Nimm
> nur mich: Ich habe ein (damals noch sehr teures) Wacom seit 2 Jahren
> hier liegen und komme nicht dazu, mich einzuarbeiten ;-)
>


Wenn ich helfen kann sag Bescheid. Du brauchst es eigentlich nur
anzuschließen und einen aktuellen Treiber bei Wacom runter zu laden.
Die Programme erkennen das Tablett fast alle.
Wenn Du´s 2 Tage benutzt hast wirst Du keine Maus mehr anfassen
wollen . . . . ich mache fast alles nur noch mit Tablett und Stift,
das ist sehr intuitiv.
In den Voreinstellungen kannst Du dann noch den Stift genauer
konfigurieren - aber bereits die Defaults sind gut brauchbar.
Auch die Projektion kannst, musst Du aber nicht anpassen falls Du nur
einen Teilbereich des Tabletts benutzt (ich hab ein quadratisches
30x30cm Tablett, bei dem ich eine andere Projektion für mein Apple-
Cinema Display (16:9) eingestellt hab).
Das ist aber in 5 Min. geschehen.

Gruß, Klaus

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