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 #1  
28.06.2009, 08:49
Erich Seidenschmiedt
Da mein etwas mehr als 1 Jahr alter Brenner LG GH20NS10 (SATA-Anschluß) seit
kurzem keine CDs mehr erkennt, denke ich (nach Lesen einiger einschlägiger
postings hier), daß er möglichgerweise in Kürze auch keine DVDs mehr brennen
wird. Zwar ärgerlich, aber bei Preisen um die 20 Euro ist wohl nicht mehr
zu erwarten, als daß diese Geräte kurz nach Ablauf der Gewährleistungszeit
nicht mehr funktionieren.
Da es in Hinblick auf geplante Geräterweiterungen (zusätzl. Festplatten,
event. in mittlerer Zukunft Blue-Ray-Laufwerk) mit der Anzahl der
verfügbaren SATA-Anschlüsse eng werden könnte, überlege ich, ob ich als
nächsten Brenner nicht einen mit PATA-Anschluß kaufen sollte. Mein etwas
mehr als 1 Jahr altes Mainboard ABIT IP35Pro hat einen IDE Anschluß (event.
von JMicron, bin da im Moment nicht sicher).
Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den neuen
Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?
Danke im voraus für Tips. lg Erich
 #2  
28.06.2009, 10:03
Bastian Lutz
Hallo Erich!

Erich Seidenschmiedt schrieb:
> Da mein etwas mehr als 1 Jahr alter Brenner LG GH20NS10 (SATA-Anschluß)
> seit kurzem keine CDs mehr erkennt, denke ich (nach Lesen einiger
> einschlägiger postings hier), daß er möglichgerweise in Kürze auch keine
> DVDs mehr brennen wird. Zwar ärgerlich, aber bei Preisen um die 20 Euro
> ist wohl nicht mehr zu erwarten, als daß diese Geräte kurz nach Ablauf
> der Gewährleistungszeit nicht mehr funktionieren.


Einerseits hast du zwei Jahre Gewaehrleistung, nur muesstest du
beweisen, dass das Problem schon von Anfang an veranlagt war (glaube ich
nicht, dass sich der Aufwand lohnt).
Du hast doch aber AFAIK noch die zwei Jahre Garantie ab Kauf? ->
http://www.lge.com/de/support/repair...nty-claims.jsp

> Da es in Hinblick auf geplante Geräterweiterungen (zusätzl. Festplatten,
> event. in mittlerer Zukunft Blue-Ray-Laufwerk) mit der Anzahl der
> verfügbaren SATA-Anschlüsse eng werden könnte, überlege ich, ob ich als
> nächsten Brenner nicht einen mit PATA-Anschluß kaufen sollte. Mein
> etwas mehr als 1 Jahr altes Mainboard ABIT IP35Pro hat einen IDE
> Anschluß (event. von JMicron, bin da im Moment nicht sicher).
> Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den
> neuen Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?


IIRC kann es bei solchen Zusatz-IDE-Controllern auf Mainboards Probleme
mit optischen Laufwerken geben, einfach mal hier z. B. mit Google Groups
suchen. Aber vielleicht kommt ja noch diesbzgl. eine kompetentere Antwort.

Bastian Lutz
 #3  
28.06.2009, 14:43
Martin Draheim
Erich Seidenschmiedt wrote:

> Da es in Hinblick auf geplante Geräterweiterungen (zusätzl.
> Festplatten, event. in mittlerer Zukunft Blue-Ray-Laufwerk) mit der
> Anzahl der verfügbaren SATA-Anschlüsse eng werden könnte, überlege
> ich, ob ich als nächsten Brenner nicht einen mit PATA-Anschluß kaufen
> sollte. Mein etwas mehr als 1 Jahr altes Mainboard ABIT IP35Pro hat
> einen IDE Anschluß (event. von JMicron, bin da im Moment nicht
> sicher).


Ichdenke, gerade wenn du schon vermutest, dass da ein anderer Controller
drin ist, der Probleme bereiten könnte, dann könntest du auch erstmal selbst
genau dies herausfinden.

Ja, der PATA-Port ist über einen JMicron JMB36X angebunden.
 #4  
29.06.2009, 08:19
Christoph Spies
Erich Seidenschmiedt schrieb:

> Da mein etwas mehr als 1 Jahr alter Brenner LG GH20NS10 (SATA-Anschluß)
> seit kurzem keine CDs mehr erkennt, denke ich (nach Lesen einiger
> einschlägiger postings hier), daß er möglichgerweise in Kürze auch keine
> DVDs mehr brennen wird. Zwar ärgerlich, aber bei Preisen um die 20 Euro
> ist wohl nicht mehr zu erwarten, als daß diese Geräte kurz nach Ablauf
> der Gewährleistungszeit nicht mehr funktionieren.


Du hast 2 Jahre Garantie die Du bei LG geltend machen kannst, die werden
den Brenner prüfen und Dir ein neues Gerät zuschicken.

> Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den
> neuen Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?


Gibts, die Treiber von JMicron, IDE Treiber von Microsoft stattdessen
verwenden, dadurch verlierst Du allerdings Hotplugging am externen eSATA
Port. Teilweise bei einigen Boards auch prinzipiell Probleme wenn 2 IDE
Laufwerke an der IDE Krücke hängen, bei mir schafft das Slave Laufwerk
zu.B. nur noch max. 14MB/s.

Tschüß
Chris
 #5  
29.06.2009, 20:20
Erich Seidenschmiedt
"Christoph Spies" <chspies> schrieb im Newsbeitrag
news:6d93
> Erich Seidenschmiedt schrieb:

....
>> Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den
>> neuen Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?

>
> Gibts, die Treiber von JMicron, IDE Treiber von Microsoft stattdessen
> verwenden, dadurch verlierst Du allerdings Hotplugging am externen eSATA
> Port. Teilweise bei einigen Boards auch prinzipiell Probleme wenn 2 IDE
> Laufwerke an der IDE Krücke hängen, bei mir schafft das Slave Laufwerk
> zu.B. nur noch max. 14MB/s.
>
> Tschüß Chris


ist zwar nicht das eigentliche Thema, aber weil Chris gerade vom Hotplugging
des externen eSATA spricht: habe dort eine externe HD dran hängen,
Hotplugging funktioniert nicht, ich muß den PC runterfahren, externe HD
einschalten, dann PC hochfahren. Habe das bei der Firma, die den PC vor
einem Jahr zusammengebaut hat, reklamiert, und zur Antwort bekommen, daß die
entsprechenden Einstellungen für Hotplugging im Zuge der Installation von
Vista vorgenommen werden hätten müssen (was offenbar leider nicht geschehen
ist), im nachhinein geht's angeblich nicht mehr. Stimmt das? Oder kann mir
jemand Tips geben, wie ich Hotplugging des eSata doch noch erreichen kann.
 #6  
29.06.2009, 20:38
Martin Draheim
Erich Seidenschmiedt wrote:

>
> ist zwar nicht das eigentliche Thema, aber weil Chris gerade vom
> Hotplugging des externen eSATA spricht: habe dort eine externe HD
> dran hängen, Hotplugging funktioniert nicht, ich muß den PC
> runterfahren, externe HD einschalten, dann PC hochfahren. Habe das
> bei der Firma, die den PC vor einem Jahr zusammengebaut hat,
> reklamiert, und zur Antwort bekommen, daß die entsprechenden
> Einstellungen für Hotplugging im Zuge der Installation von Vista
> vorgenommen werden hätten müssen (was offenbar leider nicht geschehen
> ist), im nachhinein geht's angeblich nicht mehr. Stimmt das? Oder
> kann mir jemand Tips geben, wie ich Hotplugging des eSata doch noch
> erreichen kann.


Nur wenn du so frendlich wärst, auch was zu dem System zu erzählen.

Welche Paltte? Welches Gehäuse? Welches Board? Welches BIOS? Welche Treiber?
Welches OS?

Glaskugeln sind TEUER!!
 #7  
29.06.2009, 22:50
Michael Paul
Am 29.6.09 schrieb Erich Seidenschmiedt:

> "Christoph Spies" <chspies> schrieb im Newsbeitrag
> news:6d93
> ...
>
> ist zwar nicht das eigentliche Thema, aber weil Chris gerade vom Hotplugging
> des externen eSATA spricht: habe dort eine externe HD dran hängen,
> Hotplugging funktioniert nicht, ich muß den PC runterfahren, externe HD
> einschalten, dann PC hochfahren.


Was ist das denn für ein Geraffel? Damit kommt schon mein uraltes Sockel
939-Board zurecht.

> (...) Oder kann mir
> jemand Tips geben, wie ich Hotplugging des eSata doch noch erreichen kann.


Installiere die Treiber für den Controller, die Hotplugging ermöglichen.
Ein Blick ins Handbuch der Hauptplatine könnte dabei sehr hilfreich sein.

Michael
 #8  
01.07.2009, 18:57
Frank Hagedorn
Erich Seidenschmiedt schrieb:

> verfügbaren SATA-Anschlüsse eng werden könnte, überlege ich, ob ich als
> nächsten Brenner nicht einen mit PATA-Anschluß kaufen sollte. Mein
> etwas mehr als 1 Jahr altes Mainboard ABIT IP35Pro hat einen IDE
> Anschluß (event. von JMicron, bin da im Moment nicht sicher).
> Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den
> neuen Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?
> Danke im voraus für Tips. lg Erich


Hallo,

über die Qualität und Geschwindigkeit Deines PATA-Anschlusses kann ich
nichts sagen, da ich das Board nicht kenne.

In der letzten c't (14/09) gab es einen Test von SATA-Brennern und laut
diesem Test war eigentlich keiner davon uneingeschränkt empfehlenswert.
Anders ausgedrückt gibt es für mich nicht wirklich einen Grund, einen
SATA-Brenner zu kaufen. Mein BenQ DW-1650 (PATA) tut hier noch gute
Dienste.

Gruß,

Frank
 #9  
02.07.2009, 09:01
Joseph Terner
Frank Hagedorn wrote:
> In der letzten c't (14/09) gab es einen Test von SATA-Brennern und laut
> diesem Test war eigentlich keiner davon uneingeschränkt empfehlenswert.


Naja, Test kann man das nicht nennen. Es wurde nämlich nur DVD-R
getestet. Die c't-Redaktion nimmt optische Laufwerke also auch nicht
mehr ernst.

> Anders ausgedrückt gibt es für mich nicht wirklich einen Grund, einen
> SATA-Brenner zu kaufen. Mein BenQ DW-1650 (PATA) tut hier noch gute
> Dienste.


Leider wird bei einer obsoleten Technik wie der DVD kein gut
funktionierendes Modell unverändert weitergebaut, solange Nachfrage
herrscht.

Statt dessen gipfelt es in der »Entwicklung« von 24x-Laufwerken, die nur
noch Ausschuß produzieren.

ciao, Joseph
 #10  
02.07.2009, 11:55
Christoph Spies
Joseph Terner schrieb:

> Naja, Test kann man das nicht nennen. Es wurde nämlich nur DVD-R
> getestet. Die c't-Redaktion nimmt optische Laufwerke also auch nicht
> mehr ernst.


Und auch nur ein einziger 16x Rohling, daß Taiyo Yuden nicht mehr
Spitzenklasse sind (oder sehr selten) hat sich bei denen auch noch nicht
rumgesprochen. Da wird dann eine Vergleichbarkeit zu früheren Tests
sugeriert die aufgrund der Ausgangsvorrausetzungen und der beschränkten
Rohlingsauswahl nicht gegeben ist.

Der Test selber führt auch leicht in die Irre, den guten Ansatz vom
letzten Test hat man leider nicht weitergeführt und alles wieder Vmax
gebrannt. Da scheint dann der Pioneer 216 als der beste. Nur wenn man
genau hinschaut sieht man der hat den Rohling auch nur 8x gebrannt. Was
einerseits allerdings für die sehr gute ROPC des Pioneer spricht und
andererseits auch ein Indiz dafür ist, daß die verwendeten Rohlinge
recht bescheiden gewesen sein müssen, wenn der Pioneer so vorsichtig da
ran gegangen ist. Die anderen haben sich über 20x daran versucht und
erwartungsgemäß versagt, was der Pioneer und jeder andere Brenner bei
dem Tempo wohl auch hätte. Sieht man dann in die Tabelle erkennt man,
daß bei 8x alle Brenner ein gutes Ergebnis gebracht haben also im
Prinzip genausogut wie der Pioneer, nur daß man bei den anderen eben
selber mitdenken mußte und es manuell vorgeben muß. Das kann man als
Plus des Pioneer sehen muß das aber in der Bewertung ganz anders
differenzieren, daß die anderen Brenner durchaus ähnliches Potential
haben, nur halt nicht so idiotensicher sind.

Brenner bei 24x mit 16x Rohlingen zu testen ist einfach sinnlos und ohne
Aussagekraft, vor allem wenn der Tester das Potential seiner Rohlinge
nicht kennt, denn wenn die das nicht hergeben kann das nichts werden
auch mit dem besten Brenner nicht. Wie man hier im Thread dann wieder
sieht müssen die Leute ja denken Brenner werden immer schlechter,
sinnvoll verwendet bis max. 16x ist aber eher das Gegenteil der Fall,
die brennen fast alle bei 16x z.B. besser als ein BenQ 1650 (bei
gleichem Material) und bis 12x mindestens ähnlich gut.

Tschüß
Chris
 #11  
02.07.2009, 15:38
Joseph Terner
Christoph Spies wrote:
> Brenner bei 24x mit 16x Rohlingen zu testen ist einfach sinnlos und
> ohne Aussagekraft, vor allem wenn der Tester das Potential seiner
> Rohlinge nicht kennt, denn wenn die das nicht hergeben kann das nichts
> werden auch mit dem besten Brenner nicht. Wie man hier im Thread dann
> wieder sieht müssen die Leute ja denken Brenner werden immer
> schlechter,


In der c't 14/09 steht u. a.:

|Bei wiederbeschreibbaren Medien ist allerdings höchste Vorsicht
|geboten. In früheren Tests produzierten nahezu alle Brenner hohe
|Fehlerwerte [...]

|"Die Disc muss nur irgendwie laufen, damit das Logo auf der Verpackung
|kleben kann. Für eine feine Justage des Lasers bleibt uns bei den RW-
|und RAM-Medien keine Zeit", verriet uns ein Ingenieur eines namhaften
|Laufwerksherstellers.

Wenn ich Laufwerke habe, die mit CD-R, CD-RW, DVD-RW, DVD+RW und DVD-RAM
fehlerfrei umgehen können und über die neuen Laufwerke dann lesen muß:

|Bei PC-Laufweren riet der Entwickler kategorisch vom Gebrauch von RW-
|und RAM-Discs ab. Dem können wir uns [c't] nur anschließen und
|verzichten deshalb auf erneute Tests [...]

Dann kann tatsächlich der Eindruck entstehen, die Brenner werden immer
schlechter.

ciao, Joseph
 #12  
02.07.2009, 16:01
Christoph Spies
Joseph Terner schrieb:

> Dann kann tatsächlich der Eindruck entstehen, die Brenner werden immer
> schlechter.


Stellt sich die Frage ob sie vorher besser waren oder nur der Nimbus von
z.B. DVD-RAM in den Augen der "Experten" gesunken ist. :)

Tschüß
Chris
 #13  
02.07.2009, 16:13
Joseph Terner
Christoph Spies wrote:
> Joseph Terner schrieb:
>
>> Dann kann tatsächlich der Eindruck entstehen, die Brenner werden immer
>> schlechter.

>
> Stellt sich die Frage ob sie vorher besser waren oder nur der Nimbus von
> z.B. DVD-RAM in den Augen der "Experten" gesunken ist. :)


An wiederbeschreibbaren DVDs haben weder die Industrie noch die
"Experten" ein Interesse.

Erstere möchte Verbrauchsmaterial verkaufen, und nichts verbraucht sich
besser als WORM. Letztere möchten tolle Tests mit Klimakammern und
sündteuren Testgeräten verkaufen, am besten im Abo.

ciao, Joseph
 #14  
09.07.2009, 07:05
Manuel Reimer
Erich Seidenschmiedt wrote:
> Würdet Ihr mir empfehlen oder eher abraten, den IDE-Anschluß für den
> neuen Brenner zu verwenden? Gibt es bekannte Probleme?
> Danke im voraus für Tips. lg Erich


Man hat lange Zeit nur mit PATA gearbeitet und das hat auch
funktioniert.

Ich persönlich habe bei meinem letzten Board-Kauf auf möglichst viele
SATA-Anschlüsse geachtet. (5x SATA, 1x eSATA). Mir gefallen die neuen
SATA-Leitungen einfach besser wie die alten flachen IDE-Kabel.

Wozu eigentlich "weitere Festplatten"? Ich bin bisher immer mit einer
einzigen ausgekommen. Wird die zu klein, dann wird auf eine größere
umkopiert. Ist auch vom Stromverbrauch her günstiger.

CU

Manuel
 #15  
09.07.2009, 08:28
Hergen Lehmann
Manuel Reimer wrote:

> SATA-Anschlüsse geachtet. (5x SATA, 1x eSATA). Mir gefallen die neuen
> SATA-Leitungen einfach besser wie die alten flachen IDE-Kabel.


Abgesehen vom Gefallen haben die Dinger auch handfeste Vorteile in
Sachen Datendurchsatz, (Kühl)luftführung, gegenseitige Beeinflussung der
Laufwerke, Hot-swap, Zukunftssicherheit.

> Wozu eigentlich "weitere Festplatten"? Ich bin bisher immer mit einer
> einzigen ausgekommen. Wird die zu klein, dann wird auf eine größere
> umkopiert. Ist auch vom Stromverbrauch her günstiger.


- Never change a running system
- RAID
- Wechselplatten
- irgendwo gibts auch Kapazitätsgrenzen

Hergen
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