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#1
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Hallo,
ich wollte mir OpenSuse 11.0 von einer Live-CD auf einen USB-Stick installieren. Dabei muß mir beim Schreiben des GRUB ein Fehler unterlaufen sein. GRUB sollte auf den USB-Stick landen, ist aber jetzt offensichtlich auf meiner Festplatte. # fdisk -l Platte /dev/sda: 250.0 GByte, 250059350016 Byte 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 30401 Zylinder Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes Disk identifier: 0x4975d009 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/sda2 * 1 17715 142295706 7 HPFS/NTFS /dev/sda3 17716 30401 101900295 f W95 Erw. (LBA) /dev/sda5 17716 21251 28402888+ b W95 FAT32 /dev/sda6 21252 30401 73497343+ bc Unbekannt Platte /dev/sdc: 4025 MByte, 4025810432 Byte 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 489 Zylinder Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes Disk identifier: 0x00021356 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/sdc1 1 65 522081 82 Linux Swap / Solaris /dev/sdc2 66 489 3405780 83 Linux Es müßte doch /dev/sdc1 * lauten. Wie kriege ich den GRUB von meiner Festplatte wieder weg? Auf die USB-Installation kann ich verzichten, denn OpenSuse ist so langsam, daß es unbrauchbar ist. Beim normalen booten erhalte ich folgende Fehlermeldung: "Booting from local disk ... GRUB Loading stage 1.5. GRUB loading, please wait... Error 21" bzw. Error 17 Erst nach <Strg><Alt><Entf> kommt das GRUB-Bootmenü für OPenSuse, wo ich gottlob auch noch 'Booten von WINDOWS' drin habe. Das geht aber nur, wenn ich den USB-Stick mit OpenSuse angeschlossen habe. Wer kann helfen? Auf meiner Festplatte ist Windows VISTA mit Wubi-Ubuntu 8.10. Gruß Ch. Hanisch |
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#2
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Ch. Hanisch schrieb am Mittwoch 22 April 2009 13:12:
> Wie kriege ich den GRUB von meiner Festplatte wieder weg? 1) Original wiederherstellen: Boote openSUSE (Konsole reicht) und schau nach ob es in /boot ein Backup des MBR gibt. Wenn ja: dd if=backupdatei of=/dev/sda backupdatei darf dabei höchstens 512 Byte groß sein. 2) Von Windows neu schreiben lassen: Windows kann ja booten, deshalb sollte dies recht simpel sein. In der Konsole fdisk /mbr aufrufen. Das sollte es sein; am besten vorher mal kurz in die Hilfe schauen. Sonst bei den Windows-Leuten fragen. Hauke |
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#3
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Hall Hauke,
Hauke Laging schrieb: >> Wie kriege ich den GRUB von meiner Festplatte wieder weg? > > 1) Original wiederherstellen: Boote openSUSE (Konsole reicht) und > schau nach ob es in /boot ein Backup des MBR gibt. Wenn ja: > dd if=backupdatei of=/dev/sda > backupdatei darf dabei höchstens 512 Byte groß sein. Ok. das hat geklappt - Danke!! Konnte gerade nochmal OpenSuse starten und nach unendlicher Zeit auf der Konsole landen. Dann als root cd / cd boot dir "backup_mbr" gefunden. fdisk -l ergab meine Festplatte als /dev/sdd dd if=backup_mbr of=dev/sdd FERTIG!! > > 2) Von Windows neu schreiben lassen: Windows kann ja booten, deshalb > sollte dies recht simpel sein. In der Konsole > fdisk /mbr > aufrufen. Das sollte es sein; am besten vorher mal kurz in die Hilfe > schauen. Sonst bei den Windows-Leuten fragen. Ich glaube, fdisk ist unter Windows VISTA nicht mehr verfügbar. Egal, es hat ja auch so geklappt. Aber ich muß mich doch über OpenSuse sehr beschweren, daß nach dem ersten booten vom USB-Stick der MBR meiner Festplatte mit GRUB überschrieben worden ist. Der USB-Stick ist für sich nicht bootbar. Die verewigen ihre OpenSuse-Installation wohl immer im MBR der ersten Festplatte? Danke nochmals und Gruß Ch. Hanisch |
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#4
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· Ch. Hanisch <ch-hanisch> schrieb:
> Auf die USB-Installation kann ich verzichten, denn OpenSuse ist so > langsam, daß es unbrauchbar ist. Das liegt nicht an openSUSE sondern generell daran, dass die Sticks für ein vernünftiges Arbeiten zu langsam und dafür auch nicht gedacht sind. Aber das habe ich dir ja schon beim letzten Mal erklärt, als du unbedingt Knoppix auf den Stick bringen wolltest. Wenn du mit aller Gewalt ein Desktop-Betriebssystem von einem Stick benutzen willst musst du dich nicht über mangelnde Performance beklagen. Oder ordentlich Geld in die Hand nehmen und einen Stick besorgen, der >20MB/s schreiben kann. Martin. |
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#5
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· Ch. Hanisch <ch-hanisch> schrieb:
> Aber ich muß mich doch über OpenSuse sehr beschweren, daß nach dem > ersten booten vom USB-Stick der MBR meiner Festplatte mit GRUB > überschrieben worden ist. Der USB-Stick ist für sich nicht bootbar. Die GRUB überschreibt nicht beim ersten Booten den MBR sondern wird während der Installation auf Anwenderwunsch dort installiert. > verewigen ihre OpenSuse-Installation wohl immer im MBR der ersten > Festplatte? openSUSE lässt dem Anwender bei der Installation die Wahl, wohin GRUB installiert werden soll. Wenn man natürlich alle Installationspanel ohne zu Lesen mit "Weiter" wegklickt in dem guten Glauben, die getroffenen Vorschläge wären schon so in Ordnung muss sich dann nicht wundern, wenn openSUSE GRUB dort zur Installation vorschlägt, wo es am sinnvollsten erscheint. Und das ist bestimmt nicht ein wechselbarer Datenträger in Form eines USB-Sticks. Martin. |
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#6
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In article <gsnaj2$rlv$00$1>,
"Ch. Hanisch" <ch-hanisch> writes: > Ich glaube, fdisk ist unter Windows VISTA nicht mehr verfügbar. Egal, es > hat ja auch so geklappt. Ab xp gibt es in der Widerherstellungskonsole von der WindowsCD den Befehl fixmbr und fixboot. Du kannst aber auch ms-sys verwenden dass diverse MBRs schreiben kann. Es ist z.b. auf der PLD-Rescuecd vorhanden. |
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#7
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Martin Schnitkemper wrote:
> Wenn du mit aller Gewalt ein Desktop-Betriebssystem von einem Stick > benutzen willst musst du dich nicht über mangelnde Performance > beklagen. Oder ordentlich Geld in die Hand nehmen und einen Stick > besorgen, der >20MB/s schreiben kann. Das entspricht weder der Logik noch meiner Erfahrung. Lesen können handelsübliche Sticks 20-30MB/s, das kann dem Vergleich mit billigen Notebook-Platten wohl standhalten; die Schreibgeschwindigkeit ist im normalen Desktop-Betrieb ziemlich irrelevant. Dadurch, daß aber beim Flash-Speicher kein Magnetkopf Zeit damit verbringt, die Daten erstmal zu "suchen", kann sich das z.T. sogar durchaus schnell anfühlen. Martin |
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#8
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· Martin Schmitz <news> schrieb:
> Das entspricht weder der Logik noch meiner Erfahrung. Lesen können > handelsübliche Sticks 20-30MB/s, das kann dem Vergleich mit billigen Meiner (SONY Microvault) macht gerade mal 16,5 MB/s beim Lesen, und Schreiben irgendwas um 3,5 MB/s. Damit kann man den gerade noch zum Transportieren kleiner Datenmengen gebrauchen, aber bestimmt nicht um ein Desktop-Betriebssystem darauf zu benutzen. Ich habe darauf eine SysRescCD für Wartungszwecke gepackt, das Booten fühlt sich sowas von zäh an, da ist selbst das Lesen von einer CD-RW noch flotter. Und da wird nur gelesen und nichts geschrieben. > Flash-Speicher kein Magnetkopf Zeit damit verbringt, die Daten erstmal > zu "suchen", kann sich das z.T. sogar durchaus schnell anfühlen. Dafür ruinierst du den Flashspeicher über kurz oder lang, weil der für das ständige Lesen und Wiederbeschreiben nicht gedacht ist. Martin. |
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#9
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Martin Schnitkemper schrieb am Mittwoch 22 April 2009 19:21:
> Oder ordentlich Geld in die Hand nehmen und einen Stick > besorgen, der >20MB/s schreiben kann. Was wird denn beim Booten geschrieben? |
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#10
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· Hauke Laging <2q2009> schrieb:
>> Oder ordentlich Geld in die Hand nehmen und einen Stick >> besorgen, der >20MB/s schreiben kann. > > Was wird denn beim Booten geschrieben? Er will doch mehr als nur von dem Stick booten, er will doch sein komplettes Desktop-Betriebssystem (heute openSUSE, vor ein paar Tagen noch Knpoppix, davor Ubuntu...) auf dem Stick installieren und von dort produktiv damit arbeiten. Und dass openSUSE vom Stick grottenlangsam ist, hat er ja immerhin schon selber festgestellt. Martin. |
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#11
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· Ch. Hanisch <ch-hanisch> schrieb:
> Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System > /dev/sdc1 1 65 522081 82 Linux Swap / > Solaris > /dev/sdc2 66 489 3405780 83 Linux > > Es müßte doch /dev/sdc1 * lauten. Nein. (1) interessiert Linux überhaupt nicht das Active-Flag einer Partition sonder der Bootmanager entscheidet nach Benutzerwahl oder Timeout, von welcher Partition gebootet werden soll (2) kann man nicht von einer Swap-Partition booten (3) kann das Active-Flag nur steuern (entsprechenden Bootcode im MBR vorausgesetzt) welche Partition eines Datenträgers gebootet werden soll, und nicht von welchem Datenträger. Martin. |
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#12
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Martin Schnitkemper schrieb am Mittwoch 22 April 2009 23:24:
> Und dass openSUSE vom Stick grottenlangsam ist, hat er ja immerhin > schon selber festgestellt. Klar, nur bezog sich das ja auf den Bootvorgeng, weshalb das Schreibproblem der Sticks mir da als Erklärung nicht ausreicht. Hauke |
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#13
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Martin Schnitkemper wrote:
> Meiner (SONY Microvault) macht gerade mal 16,5 MB/s beim Lesen, und > Schreiben irgendwas um 3,5 MB/s. Damit kann man den gerade noch zum > Transportieren kleiner Datenmengen gebrauchen, aber bestimmt nicht um > ein Desktop-Betriebssystem darauf zu benutzen. So viel schneller ist meiner auch nicht, es ist ein Corsair Flash Voyager, der liest 22MB/s und schreibt 7-8. Ich habe da Slax drauf (http://www.slax.org/ - basiert auf Slackware und benutzt aufs in Verbindung mit squashfs und lzma), sowie eLive (Debian mit Enlightment, Standard-Installation in Datei (loop device)). Beides fühlt sich absolut schnell an und outperformt jede Live-CD, die ich je gesehen habe, um Weiten. (Und beides läuft nicht etwa aus dem RAM - wie Tiny Core Linux, das ich da auch drauf habe ;-)) Stimmt da vllt. bei Deinen Tests was mit dem Controller nicht so richtig...? >> Flash-Speicher kein Magnetkopf Zeit damit verbringt, die Daten >> erstmal zu "suchen", kann sich das z.T. sogar durchaus schnell >> anfühlen. > > Dafür ruinierst du den Flashspeicher über kurz oder lang, weil der für > das ständige Lesen und Wiederbeschreiben nicht gedacht ist. Das ist auch ziemlich antiquierter Käse, IMHO. Die Hersteller haben einem schon vor Jahren vorgerechnet, daß man einen 8GB-Stick bei einer Wiederbeschreibbarkeit von 10.000 Zyklen - unter Berücksichtigung des angewendeten Wear-Leveling-Verfahrens -, X Jahre lang jeden Tag komplett leer und wieder voll machen muß, damit der Flash-Speicher das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Und die aktuellen Flash-Speicher sind nochmal mind. um den Faktor 10 robuster. Es ist beinahe garantiert, daß Du das Ding wegschmeißt, ehe der Lebenszyklus "aufgebraucht" ist. Martin |
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#14
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Martin Schmitz schrieb am Donnerstag 23 April 2009 01:47:
> daß man einen 8GB-Stick bei > einer Wiederbeschreibbarkeit von 10.000 Zyklen - unter > Berücksichtigung des angewendeten Wear-Leveling-Verfahrens -, X > Jahre lang jeden Tag komplett leer und wieder voll machen muß, > damit der Flash-Speicher das Ende seiner Lebenszeit erreicht. <klugscheiß> Also wenn man schon "komplett leer und wieder voll" macht, dann ist Wear-Leveling reichlich egal... </klugscheiß> ;-) |
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#15
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Hallo,
Hauke Laging <2q2009> wrote: > Martin Schmitz schrieb am Donnerstag 23 April 2009 01:47: >> daß man einen 8GB-Stick bei >> einer Wiederbeschreibbarkeit von 10.000 Zyklen - unter >> Berücksichtigung des angewendeten Wear-Leveling-Verfahrens -, X >> Jahre lang jeden Tag komplett leer und wieder voll machen muß, >> damit der Flash-Speicher das Ende seiner Lebenszeit erreicht. > <klugscheiß> > Also wenn man schon "komplett leer und wieder voll" macht, dann ist > Wear-Leveling reichlich egal... > </klugscheiß> So klug war Sch... aber nicht ... Zumindest dann nicht, wenn man den Stick dateiweise befuellt. Nur wenn man z.B. ein Image direkt auf den Stick schreibt (das duerfte eine eher seltene Verwendung eines USB-Sticks sein) spielt wear-leveling keine Rolle. Beim dateiweisen schreiben auf ein FAT-Filesystem wird auf die FAT deutlich oefter geschrieben als auf die Daten-Sektoren. Tschuess, Juergen Ilse (juergen) |
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