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#1
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Hi,
ich hatte vor einiger Zeit nachgefragt, was ich denn tum müsse, um von Debian stable nach Debian testing zu migrieren. Nach vielen guten Ratschlägen habe ich dann die Paketquellen von stable auf test geändert und dann apt-get update, apt-get dist-upgrade ausgeführt. Dann zur Probe noch mal apt-get install -f, was aber keine Fehler anmerkte. Das war's. Wie sagte mein Sohn kürzlich:"Linux ist einfach genial" - stimmt. mit Mein etwas älterer Laptop (PIII/800 mit 512 MB RAM) ist glücklich mit einem uptodate Betriebssystem versorgt, ich bin glücklich über eine stabile Systemumgebung, die nicht gans so alt ist ... Ach ja. Alleine schon diese GUI-Vielfalt. Mal nehme ich GNOME, mal KDE, aber ab und an auch xfce oder icewm. Das finde ich toll. Groetjes uit Veenendaal, Dirk |
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#2
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* Dirk <dirksnews> schrieb:
> Nach vielen guten Ratschlägen habe ich dann die Paketquellen von stable auf > test geändert und dann apt-get update, apt-get dist-upgrade ausgeführt. > Dann zur Probe noch mal apt-get install -f, was aber keine Fehler anmerkte. Vorsicht! Nachdem der aktuelle testing-Zweig zum 'stable'-Zweig geworden ist, wird Dein System dann auf den Stand des dann gültigen testing-Zweigs gebracht. Anders formuliert: Statt in /etc/apt/sources.list "stable", "testing" usw. zu verwenden, sollte man lieber "etch" (der Name der aktuellen 'stable'-Linie), "lenny" (der Name der aktuellen 'testing'-Linie) o.ä. eintragen. So werden Überraschungen vermieden. Gruß, Heiko |
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#3
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Heiko Schlenker schrieb:
> Vorsicht! Nachdem der aktuelle testing-Zweig zum 'stable'-Zweig > geworden ist, wird Dein System dann auf den Stand des dann gültigen > testing-Zweigs gebracht. Das hat mich bewogen, meine sources.list doch mal zu überprüfen, obwohl mein letztes Upgrade erst eine Woche her ist. Aber der release von Lenny ist mir entgangen. Glücklicherweise winke ich das apt-get upgrade nie sofort mit Return durch. Nachher boote ich meinen Schleppi mal wieder mit Lenny und schaue mir das an. Wundert mich allerdings schon, dass das so schnell ging, da nach meinem Empfinden noch zu viele Bugs enthalten sind. |
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#4
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* Nikolai Försterling <chat.foster> schrieb:
> Heiko Schlenker schrieb: > >> Vorsicht! Nachdem der aktuelle testing-Zweig zum 'stable'-Zweig >> geworden ist, wird Dein System dann auf den Stand des dann gültigen >> testing-Zweigs gebracht. > > Das hat mich bewogen, meine sources.list doch mal zu überprüfen, obwohl > mein letztes Upgrade erst eine Woche her ist. > Aber der release von Lenny ist mir entgangen. Kein Wunder, es gab ja auch noch keinen, AFAIK. :-) Gruß, Heiko |
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#5
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Heiko Schlenker wrote:
> * Dirk <dirksnews> schrieb: >> Vorsicht! Nachdem der aktuelle testing-Zweig zum 'stable'-Zweig > geworden ist, wird Dein System dann auf den Stand des dann gültigen > testing-Zweigs gebracht. > > Anders formuliert: Statt in /etc/apt/sources.list "stable", > "testing" usw. zu verwenden, sollte man lieber "etch" (der Name der > aktuellen 'stable'-Linie), "lenny" (der Name der aktuellen > 'testing'-Linie) o.ä. eintragen. So werden Überraschungen vermieden. > > Gruß, Heiko Hallo, reicht es nicht die "preferences" mit den Namen lenny/etch zu versehen und die sources.list mit testing/stable zu belassen? Oder habe ich einen Denkfehler? Michael Package: * Pin: release etch Pin-Priority: 800 Package: * Pin: release lenny Pin-Priority: 900 Package: * Pin: release unstable Pin-Priority: 500 |
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#6
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Am 20.11.2008 um 19:53 schrieb Michael Müller:
> Heiko Schlenker wrote: > >> Anders formuliert: Statt in /etc/apt/sources.list "stable", >> "testing" usw. zu verwenden, sollte man lieber "etch" (der Name der >> aktuellen 'stable'-Linie), "lenny" (der Name der aktuellen >> 'testing'-Linie) o.ä. eintragen. So werden Überraschungen vermieden. >> >> Gruß, Heiko > > Hallo, > reicht es nicht die "preferences" mit den Namen lenny/etch zu versehen und > die sources.list mit testing/stable zu belassen? Oder habe ich einen > Denkfehler? Einen Denkfehler würde ich es nicht nennen, nur leider... > Package: * > Pin: release etch > Pin-Priority: 800 > > Package: * > Pin: release lenny > Pin-Priority: 900 ....unterstützt apt das Pinning mit den Codenamen bislang nicht: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=153661. Sven |
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#7
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Nikolai Försterling <chat.foster> writes:
> Heiko Schlenker schrieb: > >> Vorsicht! Nachdem der aktuelle testing-Zweig zum 'stable'-Zweig >> geworden ist, wird Dein System dann auf den Stand des dann gültigen >> testing-Zweigs gebracht. > > Aber der release von Lenny ist mir entgangen. Vorsicht, hier liegt ein Mißverständnis vor. Heiko wird gemeint haben, wenn in der sources.list statt "stable" (oder "etch") "testing" eingetragen wird, es beim kommenden Release, wann auch immer das sein wird, so richtig die Post abgehen wird. "testing" bzw. "lenny" ist derzeit eingefroren, d.h. es soll(t)en nur gravierende Änderungen, z.B. solche, die RC-Bugs beseitigen, vorgenommen werden. Wird "lenny" "stable", dann werden *viele* Pakete aus "unstable" auf "testing" einstürzen. Schlecht getestete Pakete womöglich, da "testing" derzeit bis auf bestimmte Ausnahmen blockiert ist. Trägt man nun aber in die sources.list "lenny" ein, fährt man bis zum Release ein "testing" und danach ein "stable", zumindest für einen Zeitraum, der voraussichtlich im zweistelligen Monatsbereich liegt. Holger |
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#8
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Mahlzeit!
Michael Müller <mailbox> wrote: > Heiko Schlenker wrote: >> Anders formuliert: Statt in /etc/apt/sources.list "stable", >> "testing" usw. zu verwenden, sollte man lieber "etch" (der Name der >> aktuellen 'stable'-Linie), "lenny" (der Name der aktuellen >> 'testing'-Linie) o.ä. eintragen. So werden Überraschungen >> vermieden. > reicht es nicht die "preferences" mit den Namen lenny/etch zu > versehen und die sources.list mit testing/stable zu belassen? Geht wohl auch, aber ich sehe das als "komplizierter, schwerer nachzuvollziehen etc." an. Gruß Christian |
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#9
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Christian Garbs wrote:
> Mahlzeit! > > Michael Müller <mailbox> wrote: >> > Geht wohl auch, aber ich sehe das als "komplizierter, schwerer > nachzuvollziehen etc." an. > > Gruß > Christian Wieso? Ich lasse alle Einträge von den gewünschten Zweigen (ich habe bei mir stable/testing/unstable eingetragen) in der sources.list gleich und stelle in preferences meinen bevorzugten Zweig ein. So erfolgten automatische Updates im gewünschten Zweig. Einzelne Pakete aus anderen Zweigen kann ich dann mit -t testing bzw Paket/testing installieren. Gruß Michael |
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#10
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Sven Joachim wrote:
> Am 20.11.2008 um 19:53 schrieb Michael Müller: >> Einen Denkfehler würde ich es nicht nennen, nur leider... >> ...unterstützt apt das Pinning mit den Codenamen bislang nicht: > [..]. > > Sven Stimmt, irgendetwas ist anders. Die Namen der Zweige (etch/lenny) in preferences wird von apt ohne Fehlermeldung angenommen. Aber bei einem apt-get upgrade werden unterschiedliche Pakete ausgewählt (lenny: 840MB/testing: 471MB) Dann doch lieber eine Fehlermeldung... Michael |
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#11
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> preferences wird von apt ohne Fehlermeldung angenommen. Aber bei einem
> apt-get upgrade werden unterschiedliche Pakete ausgewählt (lenny: > 840MB/testing: 471MB) Das finde ich allerdings interessant, da Lenny ja wohl doch noch nicht stable ist. Ich habe es leider selbst auch noch nicht ausprobieren können, da mein Schlepptop schon seit ein paar Tagen mit der Kompilierung von QT4 unter OSX beschäftigt ist, und ich mich nicht dazu durchringen kann, das mittendrin abzubrechen ;-) > Dann doch lieber eine Fehlermeldung... Dito. |
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#12
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Nikolai Försterling wrote:
>> preferences wird von apt ohne Fehlermeldung angenommen. Aber bei einem >> apt-get upgrade werden unterschiedliche Pakete ausgewählt (lenny: >> 840MB/testing: 471MB) > > Das finde ich allerdings interessant, da Lenny ja wohl doch noch nicht > stable ist. > Ich habe es leider selbst auch noch nicht ausprobieren können, da mein > Schlepptop schon seit ein paar Tagen mit der Kompilierung von QT4 unter > OSX beschäftigt ist, und ich mich nicht dazu durchringen kann, das > mittendrin abzubrechen ;-) > >> Dann doch lieber eine Fehlermeldung... > > Dito. Nein, meine Distri ist Debian testing. Aber seltsam, dass preferences bzw apt a) lenny verarbeitet, dann aber b) gegenüber testing unterschiedliche Pakete auswählt. Michael |
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#13
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Nikolai Försterling wrote:
>> preferences wird von apt ohne Fehlermeldung angenommen. Aber bei einem >> apt-get upgrade werden unterschiedliche Pakete ausgewählt (lenny: >> 840MB/testing: 471MB) > > Das finde ich allerdings interessant, da Lenny ja wohl doch noch nicht > stable ist. > Ich habe es leider selbst auch noch nicht ausprobieren können, da mein > Schlepptop schon seit ein paar Tagen mit der Kompilierung von QT4 unter > OSX beschäftigt ist, und ich mich nicht dazu durchringen kann, das > mittendrin abzubrechen ;-) > >> Dann doch lieber eine Fehlermeldung... > > Dito. Denkfehler von mir. apt nimmt _nicht_ lenny oder etch in preferences, sondern den Eintrag unstable. Wenn unstable auskommentiert wird, dann gibt es die gewünschte Fehlermeldung. Michael |
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#14
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>> Dito.
> Denkfehler von mir. > > apt nimmt _nicht_ lenny oder etch in preferences, sondern den Eintrag > unstable. Wenn unstable auskommentiert wird, dann gibt es die > gewünschte Fehlermeldung. Hmmm, sollte apt bei testing als default bei einem upgrade nicht nur testing upgraden und vorhandene unstable-Pakete nur auf ausdrückliche Anfrage? |
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#15
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Mahlzeit!
Michael Müller <mailbox> wrote: > Christian Garbs wrote: >> Michael Müller <mailbox> wrote: >>> reicht es nicht die "preferences" mit den Namen lenny/etch zu >>> versehen und die sources.list mit testing/stable zu belassen? >> Geht wohl auch, aber ich sehe das als "komplizierter, schwerer >> nachzuvollziehen etc." an. > Wieso? Weil ich abgesehen von den Backports keinen Mischmasch zwischen stable/testing/unstable fahre. Ehrlich gesagt bin ich nicht mal auf die Idee gekommen, dass man so wild mischen können wollte :-) In dem Fall ist die Steuerung über die preferences natürlich sinnvoll und vermutlich auch das einzig funktionierende. Geht aber meiner Meinung nach auch ein wenig am Ursprungsthema "ich will jetzt schon Lenny und nach Release nicht in die Röhre gucken, weil ich dann plötzlich Lenny+1 auf der Platte habe" vorbei, deshalb war ich da auf dem Holzweg. Gruß Christian |
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