hilpers


  hilpers > rec.* > rec.fotografie > 01/2009

 #1  
16.11.2008, 17:13
Boris 'pi' Piwinger
Servus!

Ich bin auf der Suche nach einer guten Anleitung zur
Nachbearbeitung von Unterwasseraufnamhmen. Ich arbeite mit
Photoshop Elements 6, aber das Prinzip sollte ja bei jedem
Programm das gleiche sein.

Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
Schwebeteilchen etc.?

pi
 #2  
16.11.2008, 18:27
Al Bogner
Boris 'pi' Piwinger wrote:

> Servus!
>
> Ich bin auf der Suche nach einer guten Anleitung zur
> Nachbearbeitung von Unterwasseraufnamhmen. Ich arbeite mit
> Photoshop Elements 6, aber das Prinzip sollte ja bei jedem
> Programm das gleiche sein.
>
> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
> noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
> Schwebeteilchen etc.?


Sollen die Fotos "cool" aussehen oder natürlich?

Ich habe einmal die Automatik von verschiedenen Programmen wie Gimp und
bibble (kostenlose zeitlich beschränkte Testversion, auch für Linux)
probiert. Mir gefiel das recht gut, der Taucher meinte total unnatürlich.
Schau mal wie sich der automatische Weißabgleich verhält. Nicht jedes Bild
reagiert gleich gut auf die Automatik, manchmal ist es sehr gut, manchmal
ist es fürchterlich. Ansonsten bleibt dir nur übrig das Bild manuell zu
verändern und das führt bei mir eher zu einer Verschlimmbesserung. Oft
hilft auch eine Kontrastverstärkung.

Al
 #3  
16.11.2008, 22:44
Sven Blankenberger
Boris 'pi' Piwinger schrieb:
> Servus!
>
> Ich bin auf der Suche nach einer guten Anleitung zur
> Nachbearbeitung von Unterwasseraufnamhmen. Ich arbeite mit
> Photoshop Elements 6, aber das Prinzip sollte ja bei jedem
> Programm das gleiche sein.
>
> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
> noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
> Schwebeteilchen etc.?


Hallo Pi,

mir haben zwei Bücher sehr weitergeholfen:

Scott Kelby - Photoshop Elements x.y für digitale Fotografie.

Ist ein reines Kochbuch, erklärt fast nix. Aber die Rezepte
sind echt gut. Wirklich gut. Möcht ich nicht missen.

Jack and Sue Drafahl - Adobe Photoshop for underwater photographers.

Da musst du dann von Photoshop (alte Version) auf Photoshop Elements
übertragen, meist klappt das einigermaßen. Das schöne ist, dass
die Standard-Unterwasser-Probleme behandelt werden, z.B. auch
Backscatter (Schwebeteilchen) - und wie es geht, ohne jedes
einzelne Schwebeteilchen anzufassen... in Grenzen.

Gruß - Sven
 #4  
17.11.2008, 11:27
Thomas Kühn
Moin Boris,

> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
> noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
> Schwebeteilchen etc.?


Versuche mal Aufnahmen im RAW Modus. Damit stehen Dir zur Bearbeitung
wesentlich
mehr Möglichkeiten zur Verfügung da Du den Weißabgleich, ISO Werte
usw. nachträglich
anpassen kannst.

Schwebeteilchen solltest Du von vornerein ausschließen. Also langen
Blitzarm und
externen Blitz.


Gruß Thomas
 #5  
18.11.2008, 16:02
Marcus Siegl
Hi Pi,

> Ich bin auf der Suche nach einer guten Anleitung zur
> Nachbearbeitung von Unterwasseraufnamhmen. Ich arbeite mit
> Photoshop Elements 6, aber das Prinzip sollte ja bei jedem
> Programm das gleiche sein.


Hmm. Wenn du dir erst bei der Bearbeitung Gedanken machst, ist es
meistens schon zu spät. (Ging mir zumindest 1-2 Urlaube so) Mein
Ausschuss war ca 99%

Erst als ich meine S30 damals von JPG auf RAW umgestellt habe und dann
noch ab und zu einen Weißabgleich Unterwasser gemacht habe ist die
Ausschussrate auf unter 50% gegangen. Da aber eher wegen Unschärfe oder
zu wenig Schärfentiefe bei Macros. Da bleibt nur noch viel Licht (für
Autofokus), mehr Licht (für höhere Blende) oder DSLR mit Macroobjektiv
und SEHR viel Licht für Blende > 10.

> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
> noch besser hin?


Meistens verstärkt die selektive Tonwertkorrektur das Rauschen und die
Artefakte. Das Problem hast du mit RAW nicht so sehr. Wenn deine Kamera
das nicht kann, solltest du immer wenn sich die Lichtverhältnisse ändern
einen Weißabgleich machen. Bei mir ist das ein Knopfdruck. Wenn es dir
zu blöd ist eine Weiße oder graue Karte mit Unterwasser zu nehmen nimm
deine Hand als Referenz.
Als Bildbearbeitungstool (1st-Step) nehme ich im Moment Lightroom. Damit
kann man (nicht nur in RAW-Dateien) relativ einfach nachträglich einen
Weißabgleich machen, Bewerten, Be-Keyword-en, beschneiden, exportieren.
Wenn ein Bild dann gefällt, kann man noch mit
Photoshop/Gimp/superteuressupertool das beste aus seinen Pixeln
herausholen. Ob das dann noch was mit der Szene Unterwasser zu tun hat
ist fraglich :-)
Es gibt auch verschiedene Filter, die man vor die Linse basteln kann, um
den Blaustich auszugleichen. Damit habe ich keine Erfahrung, aber ich
denke so ein statischer Filter kann nicht so gut sein wie ein
Weißabgleich, der dynamisch gemacht werden kann und das gleiche (IMHO)
Verlustfrei in Software macht.

> Wie bekämpft man die Reflexionen der Schwebeteilchen etc.?


Mit Blitz(en) von der Seite oder Stempeltool. Externe Blitze kann man
recht günstig gebraucht in der Bucht bekommen und diese dann mit
Heinrich/Weitkamps Adapter auch mit einer Billig-Kam verheiraten. Klappt
relativ gut mit meiner S30 und S50 im Canon Gehäuse.

Gruß Marcus
 #6  
20.11.2008, 08:03
Boris 'pi' Piwinger
Sven Blankenberger <s.blankenberger> wrote:

>
>mir haben zwei Bücher sehr weitergeholfen:
>
>Scott Kelby - Photoshop Elements x.y für digitale Fotografie.
>
>Ist ein reines Kochbuch, erklärt fast nix. Aber die Rezepte
>sind echt gut. Wirklich gut. Möcht ich nicht missen.


Ein allgemeines Buch habe ich durchaus gelesen, mir geht es
um den speziellen Aspekt.

>Jack and Sue Drafahl - Adobe Photoshop for underwater photographers.
>
>Da musst du dann von Photoshop (alte Version) auf Photoshop Elements
>übertragen, meist klappt das einigermaßen.


Lästig, aber immerhin.

>Das schöne ist, dass
>die Standard-Unterwasser-Probleme behandelt werden, z.B. auch
>Backscatter (Schwebeteilchen) - und wie es geht, ohne jedes
>einzelne Schwebeteilchen anzufassen... in Grenzen.


Werde ich mir mal ansehen, danke.

pi
 #7  
20.11.2008, 08:09
Boris 'pi' Piwinger
Marcus Siegl <Marcus.Siegl> wrote:

>Erst als ich meine S30 damals von JPG auf RAW umgestellt habe und dann
>noch ab und zu einen Weißabgleich Unterwasser gemacht habe ist die
>Ausschussrate auf unter 50% gegangen. Da aber eher wegen Unschärfe oder
>zu wenig Schärfentiefe bei Macros. Da bleibt nur noch viel Licht (für
>Autofokus), mehr Licht (für höhere Blende) oder DSLR mit Macroobjektiv
>und SEHR viel Licht für Blende > 10.


Du hast sicher völlig recht, und für die folgende Erklärung
werde ich jetzt gesteinigt werden ... Mir geht es darum,
dass ich mit einfachen Mitteln (Olympus Mu, also ohne
Unterwassergehäuse) beim Schnorcheln bis zu 10 Meter
einfache Fotos mache. Man könnte es also als Schnappschüsse
bezeichnen. Damit fallen viele der guten Hinweise für mich
weg.

>> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
>> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
>> noch besser hin?

>
>Meistens verstärkt die selektive Tonwertkorrektur das Rauschen und die
>Artefakte.


Ein paar Tests haben eigentlich gut funktioniert. Noiseware
von Imagenomics wirkt gegen Rauschen wirklich Wunder:-))

>Photoshop/Gimp/superteuressupertool das beste aus seinen Pixeln
>herausholen. Ob das dann noch was mit der Szene Unterwasser zu tun hat
>ist fraglich :-)


Schon. Farben korrigieren und Tiefen ein wenig anheben macht
Bilder schon ganz brauchbar.

> > Wie bekämpft man die Reflexionen der Schwebeteilchen etc.?

>
>Mit Blitz(en) von der Seite oder Stempeltool. Externe Blitze kann man
>recht günstig gebraucht in der Bucht bekommen und diese dann mit
>Heinrich/Weitkamps Adapter auch mit einer Billig-Kam verheiraten. Klappt
>relativ gut mit meiner S30 und S50 im Canon Gehäuse.


Ob ich damit dann ohne Gerät rumturnen will, muss ich für
mich mal verneinen.

pi
 #8  
22.12.2008, 11:39
Boris 'pi' Piwinger
Sven Blankenberger <s.blankenberger> wrote:

>Jack and Sue Drafahl - Adobe Photoshop for underwater photographers.
>
>Da musst du dann von Photoshop (alte Version) auf Photoshop Elements
>übertragen, meist klappt das einigermaßen. Das schöne ist, dass
>die Standard-Unterwasser-Probleme behandelt werden, z.B. auch
>Backscatter (Schwebeteilchen) - und wie es geht, ohne jedes
>einzelne Schwebeteilchen anzufassen... in Grenzen.


Danke nochmals. Das Buchh ist jetzt da. Nach knapp 100
Seiten sehe ich, dass das Buch im Schnelldurchgang alle
Funktionen von Photoshop (CS2) durchgeht, aber dabei nur
sehr ansatzweise unterwasserspezifische Probleme diskutiert.
Es wirkt eher wie ein Nachschlagewerk als eine Erklärung (am
sinnvollsten an Beispielen, die man herunterladen kann, um
die Anleitung dann Schritt für Schritt nachzuvollziehen).
Die Beispielbilder im Buch sind eher zufällig Unterwasser-
aufnahmen.

Beim Lesen bin ich aber noch auf folgende interessante
Vidoes gestoßen:
* Photoshop: Underwater color correction
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=pFhrTQJg6MI
Muss ich nur noch rausfinden, wie ich das in PSE hinbringe
SimpelFilter habe ich jetzt schon runtergeladen

pi
 #9  
22.12.2008, 16:28
Sven Blankenberger
Hi Pi,

>
> Danke nochmals. Das Buchh ist jetzt da. Nach knapp 100
> Seiten sehe ich, dass das Buch im Schnelldurchgang alle
> Funktionen von Photoshop (CS2) durchgeht, aber dabei nur
> sehr ansatzweise unterwasserspezifische Probleme diskutiert.
> Es wirkt eher wie ein Nachschlagewerk als eine Erklärung (am
> sinnvollsten an Beispielen, die man herunterladen kann, um
> die Anleitung dann Schritt für Schritt nachzuvollziehen).
> Die Beispielbilder im Buch sind eher zufällig Unterwasser-
> aufnahmen.


Ähhh... so unterschiedlich können die Einschätzungen sein...
Ich mein, im Schnelldurchgang alle Funktionen von CS2, das
dürften so zwischen 500 und 1000 sein...

Ich hab es eher so empfunden, dass sie sich auf eine kleine
Auswahl beschränken, die für Unterwasserfotos besonders
hilfreich sind. Und alle Beispiele sind UW-Fotos mit
UW-fotospezifischen Problemen. Ich mein, es gibt z.B. ein
kleines Kapitel zu backscatter - wo sonst taucht das
Problem auf? Oder uw-Farbkorrekturen.

Das mit Nachschlagewerk vs. Erklärung sehe ich auch so.
Aber genau das wollte ich. Ich will keine 10-Seiten-Erklärung,
WIE z.B. der unscharf-maskieren-Filter funktioniert. Oder
um es noch klarer zu machen: mich interessiert überhaupt nicht,
WIE Photoshop eine Datei in jpeg oder was weiß ich für ein
Format wandelt. Mir reicht zu wissen, WO ich angeben kann,
dass es das tun soll.

Na egal, dann hoffe ich mal, dass du dich nicht ärgerst,
meiner Empfehlung gefolgt zu sein...

>
> Beim Lesen bin ich aber noch auf folgende interessante
> Vidoes gestoßen:
> * Photoshop: Underwater color correction
> [..]
> Muss ich nur noch rausfinden, wie ich das in PSE hinbringe
> SimpelFilter habe ich jetzt schon runtergeladen


okay, Channel mixer is in Elements nicht eingebaut, aber es
gibt wohl Nachrüst-Lösungen, vermutlich auch mit SimpleFilter,
hab ich mir nicht näher angeschaut. Viel dessen, was in dem
Video aufwändig gemacht wird, geht mit "Farbstich entfernen"
flink.

Willst du es deutlich besser, dann schau mal hier:

[url down]

Lässt sich mit Elements fast vollständig nachmachen.

Es gibt übrigens ne Anleitung, wie Photoshop Actions in Elements zum
Laufen zu bringen sind. Hab ich auch versucht, doch dusseligerweise
sind die Befehle dieser action "underwater.atn" in Englisch, mein
deutsches Elements kennt die natürlich nicht... man bräuchte mal
jemanden, der ein großes Photoshop hat, diese action
'in deutsch' verfasst, speichert, dann könnte man sie auch
in Elements benutzen.

Gruß - Sven
 #10  
22.12.2008, 17:29
Boris 'pi' Piwinger
Sven Blankenberger <s.blankenberger> wrote:

>
>Ähhh... so unterschiedlich können die Einschätzungen sein...
>Ich mein, im Schnelldurchgang alle Funktionen von CS2, das
>dürften so zwischen 500 und 1000 sein...


Naja, redensartlich natürlich. Aber eben im Eiltempo durch
die Funktionen.

>Ich hab es eher so empfunden, dass sie sich auf eine kleine
>Auswahl beschränken, die für Unterwasserfotos besonders
>hilfreich sind.


Scheinen dieselben zu sein, wie für normale Aufnahmen.

>Und alle Beispiele sind UW-Fotos mit
>UW-fotospezifischen Problemen.


Ich vermisse spezifische Lösungen, die dann im Detail
erklärt werden.

>Ich mein, es gibt z.B. ein
>kleines Kapitel zu backscatter - wo sonst taucht das
>Problem auf? Oder uw-Farbkorrekturen.


Da bin ich noch nicht. Es ist sicher nach dem Farbverlust
das drängendste Problem. Daher hätte ich recht früh eine
intensive Auseinandersetzung damit erwartet.

>Das mit Nachschlagewerk vs. Erklärung sehe ich auch so.
>Aber genau das wollte ich. Ich will keine 10-Seiten-Erklärung,
>WIE z.B. der unscharf-maskieren-Filter funktioniert. Oder
>um es noch klarer zu machen: mich interessiert überhaupt nicht,
>WIE Photoshop eine Datei in jpeg oder was weiß ich für ein
>Format wandelt. Mir reicht zu wissen, WO ich angeben kann,
>dass es das tun soll.


Eben das. Da aber dann im Detail, welche Funktion wie genau
zu bedienen ist. Wenn man dazu noch Beispielbilder hat, wo
man das dann nachvollziehen kann (mit Angabe der im Beispiel
verwendeten Werten), lässt sich das besser nachvollziehen.

Bei mir trat das Problem auf, dass hässliche Nebeneffekte
auftraten, die eben nicht genannt waren. Ich konnte also
immer wieder nicht einfach übertragen und somit sehen, wie
es funktionieren soll. Hat man das für verschiedene Bilder
an den unterschiedlichsten Situationen mal durchprobiert,
gelingt die Übertragung dann besser.

>Na egal, dann hoffe ich mal, dass du dich nicht ärgerst,
>meiner Empfehlung gefolgt zu sein...


Nö, ich bin ja auch noch nicht durch, werde aber erst einmal
in Urlaub fahren;-)

>> Beim Lesen bin ich aber noch auf folgende interessante
>> Vidoes gestoßen:
>> * Photoshop: Underwater color correction
>> [..]
>> Muss ich nur noch rausfinden, wie ich das in PSE hinbringe
>> SimpelFilter habe ich jetzt schon runtergeladen

>
>okay, Channel mixer is in Elements nicht eingebaut, aber es
>gibt wohl Nachrüst-Lösungen, vermutlich auch mit SimpleFilter,
>hab ich mir nicht näher angeschaut.


Yep.

>Viel dessen, was in dem
>Video aufwändig gemacht wird, geht mit "Farbstich entfernen"
>flink.


Scheint noch ein Stück darüber hinauszugehen. Aber das mus
ich noch durchprobieren.

>Willst du es deutlich besser, dann schau mal hier:
>
>[..]
>
>Lässt sich mit Elements fast vollständig nachmachen.


Danke, werde ich nach meiner Rückkehr durcharbeiten.

>Es gibt übrigens ne Anleitung, wie Photoshop Actions in Elements zum
>Laufen zu bringen sind. Hab ich auch versucht, doch dusseligerweise
>sind die Befehle dieser action "underwater.atn" in Englisch, mein
>deutsches Elements kennt die natürlich nicht... man bräuchte mal
>jemanden, der ein großes Photoshop hat, diese action
>'in deutsch' verfasst, speichert, dann könnte man sie auch
>in Elements benutzen.


Das wäre natürlich genial. Aber erstaunlich, dass Photoshop
das nicht intern übersetzen kann (so ähnlich wie Excel das
tut).

pi
 #11  
25.12.2008, 09:57
Sascha Ziemann
On 16 Nov., 18:13, Boris 'pi' Piwinger <3> wrote:
>
> Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
> Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
> noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
> Schwebeteilchen etc.?


Habe auch mal eine Weile versucht zu bearbeiten, fand es aber
hoffnungslos. Ohne Blitz kann man ab einer gewissen Tiefe nur noch
Selen-Effekte benutzen. Hier in ca. 25 Metern:

http://www.fotocommunity.de/

Schwebeteilchen könnte man, wenn es nicht so viele sind, wegstempeln.

Aber wenn die Ausrüstung bei der Aufnahme nicht gestimmt hat (2 Blitze
von der Seite), wird man keine schönen Farben bekommen. Aber man kann
auch ohne leuchtende Farben gute UW-Aufnahmen machen!

cu Sascha
 #12  
25.12.2008, 11:52
Frank Kemper
Sascha Ziemann wrote:

> Habe auch mal eine Weile versucht zu bearbeiten, fand es aber
> hoffnungslos.


IMHO werden bestimmte Wellenlängen durch Wasser einfach weggefiltert. Ab
einer gewissen Tiefe ist rot halt bei null. Da kann man dann
nachbearbeiten wie man will, davon kommt das Rot auch nicht wieder.
Deshalb - hast Du ja geschrieben - geht ohne Blitz (oder Lampe) farblich
kaum was. Gibt es eigentlich inzwischen baruchbare UW-LED-Lösungen?

Frank (das letzte Mal 1998 unterwasser ein Foto gemacht)
 #13  
31.12.2008, 07:16
Wolfgang Exler
Frank Kemper wrote:

>Gibt es eigentlich inzwischen baruchbare UW-LED-Lösungen?


Als Handlampe schon, als Foto oder Videolicht hab ich sowas aber noch nicht
entdeckt. Auch die HID Lampen sind da irgendwie nicht populär geworden. Bei
den Techies aer schon, einfach auch nur weil die wesentlich weniger Energie
benötigen und man "weniger" Akku mitschleppen muss.

Wolfgang
 #14  
03.01.2009, 15:10
R_Suter
"Boris 'pi' Piwinger" <3.14> schrieb im Newsbeitrag
news:bpqv
Servus!

Ich bin auf der Suche nach einer guten Anleitung zur
Nachbearbeitung von Unterwasseraufnamhmen. Ich arbeite mit
Photoshop Elements 6, aber das Prinzip sollte ja bei jedem
Programm das gleiche sein.

Es ist ja wirklich faszinierend, welche Effekte allein eine
Tonwertkorrektur bringt. Aber wie bekommt man die Farben
noch besser hin? Wie bekämpft man die Reflexionen der
Schwebeteilchen etc.?
 #15  
04.01.2009, 07:32
Looking Sharp
http://photoshoptutorials.ws/photosh...etouching.html


"R_Suter" <suternetmail> schrieb im Newsbeitrag
news:ff61
[..]
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