hilpers


  hilpers > alt.* > alt.soc.verschwoerung > 10/2008

 #1  
24.09.2008, 12:43
Bernd Köhler
Zehntausende im Umfeld der New Yorker Finanz-Halbwelt bangen um ihre
Exsistenz. Denn, den Grosskotzen aus dem Bank-Management sitzt der
Schrecken um ihre eigene Exsistenz in den Gliedern.


In den Nobel-Protz-Geschäften des New Yorker Bankenviertels bleiben die
Kunden aus. Sowohl in den Luxus-Fress-Läden als auch in den Schmuck-
und Kleidungsgeschäften, in denen überflüssiger Ramsch für teures Geld
verhökert wird, herrscht depressive Tristesse.


Das Erlebnis eines Edel-Schuhmachers ist bezeichnend. Kommt ein satter
Finanz-Fuzzy, der sonst mal eben Schuhwerk für 1000 Dollar und mehr
einkauft , in seinen
Schuppen und bittet darum, seinen Ledergürtel mit den Brillianten mit
einem zusätzlichen Loch zu versehen, damit er ihn enger schnallen kann.
Daher wohl die Redensart, den Gürtel enger schnallen. So, what,
irgendwann triffts jeden mal.

Umsatz für den feinen Schuhmann, 1 Dollar. Na, bitte, es geht doch.


Selbst ein Laden wie "Rays Jewelry" bietet mittlerweile seine Klunker
mit 65% Rabatt an.


Das Wirtschaftsmagazin "The economist" stellt die Frage." Who's the next?"
Arbeitsplätze mit sechsstelligen Jahresgehältern stehen auf der Kippe.
Richard Fuld, zuletzt Vorstandschef der Lehman's kassierte 11000 Euro,
nicht pro Jahr, nicht pro Monat, nein, pro Stunde!!!
Da wird so einem armen Ford-Arbeiter ganz schummrig.


Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote schoss innerhalb von 4 Wochen in
New York von 5 auf 5,8%. Das ist der höchste Monatsanstieg seit
30 Jahren. Die Armut in dieser Stadt der Gegensätze wird immer
krasser.


16% aller Beschäftigten sind im Finanzwesen beschäftigt mit einem
Durchschnittsverdienst von 270000 Dollar pro Jahr.
Und wenn die nicht mehr kaufen wie gewohnt, schlägt das den
"Edel-sellern" gewaltig auf den Magen.


Selbst die Touristen meiden mittlerweile diese Scheinwelt der chrom-
glänzenden Glaspalästen. Das Mekka des Kapitalismus hat ausgedient,
dem hässlichen Bullen vor der "New York Stock Exchange"
knicken die Stampfer weg.
 #2  
24.09.2008, 13:46
Sven Konietzko
Bernd Köhler schrieb:
> [...]
> Selbst die Touristen meiden mittlerweile diese Scheinwelt der chrom-
> glänzenden Glaspalästen. Das Mekka des Kapitalismus hat ausgedient,
> dem hässlichen Bullen vor der "New York Stock Exchange"
> knicken die Stampfer weg.
>


Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von
den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit
wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter
gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. Derzeit lässt
sich das fast gar nicht mehr abstreiten.

Im Zuge der Finanzkrise fordert die US-Börsenaufsicht SEC Gesetze zur
Regulierung des 58 Billionen Dollar schweren Kreditderivatemarkts.
http://de.reuters.com/article/market...48M0QM20080923

Es war die größte Tagesschwankung überhaupt: Um 25 $ kletterte der
Ölpreis zeitweise am Montag, um dann wieder abzustürzen. Marktteilnehmer
rätseln, was dahinter stecken könnte. Sie fordern von der Aufsicht und
der Terminbörse Nymex Aufklärung.
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/r...ht/417116.html

Das Verbot von Leerverkäufen in New York, Frankfurt, London und anderen
Handelsplätzen hat seine Wirkung ziemlich verfehlt. Trotz der vorerst
auf Finanzwerte beschränkten Maßnahme sind am Montag Bank- und
Versicherungswerte abgestürzt. Auch am Dienstag stand der Sektor weiter
unter Druck.
http://derstandard.at/?id=1220458899227

Wasser und Brot statt Schampus und Kaviar: Nach dem Fall der
Investmentbanken werden an die 100.000 Jobs gestrichen. Auch Luxus-Shops
und Immobilienhändler zittern.
http://diepresse.com/home/wirtschaft...16651/index.do

Nach dem Platzen der Kreditblase kehrt die US-Regierung aus - mit einem
Besen aus Steuerdollar. Während Washington Schecks über
Milliardenbeträge ausstellt, blicken Kritiker auf die Taten - und die
Untätigkeit - die der Krise den Weg bereitet haben. Mehr als zehn Jahre
lang, so ihre Beanstandung, habe die Regierung die Regulierung gelockert
und gerade die Behörden geschwächt, die zum Schutz der Verbraucher da
sein sollten.
http://www.net-tribune.de/article/230908-105.php

Die US-Bundespolizei FBI hat im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise
Ermittlungen gegen vier bedeutende Finanzinstitutionen aufgenommen.
Gegen die Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac, die
Investmentbank Lehman Brothers sowie die Versicherungsgruppe AIG seien
Ermittlungen wegen Betrugsverdachts eingeleitet worden, erklärten zwei
ranghohe Beamte am Dienstag der Nachrichtenagentur AP
[url down]

Nach Ansicht des Literatur- und Medienwissenschaftlers Jochen Hörisch
basiert unser Finanzsystem auf Glauben und Vertrauen. Die ganze
Geldsphäre sei "theologisch, religiös durchdrungen", etwa dann, wenn von
der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht
hinterfragt werden dürfe.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/850397/

Ex-Chef des US-Rechnungshofs warnt vor Desaster .... Wir stecken in
einem Loch, das 50 Billionen Dollar tief ist und jedes Jahr zwei bis
drei Billionen tiefer wird - selbst im Falle eines ausgeglichenen
Haushalts. Die künftigen Verpflichtungen werden derzeit einfach nicht
berücksichtigt.
http://www.welt.de/welt_print/articl...llar-Loch.html

Das Billionengrab: Alle bisherigen Rettungsversuche von Regierung und
Notenbank sind fehlgeschlagen. Ein Ausweg ist auch der Paulson-Plan nicht
http://www.jungewelt.de/2008/09-24/011.php

Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der
größten Krise ihrer Geschichte. Die USA haben es endgültig gerissen. Der
700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert
betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Den geschätzen
Kosten von vermutlich 10.400 Milliarden Dollar gegenübergestellt war
Paulsons Betrag von Anfang an ein Witz.
http://www.duckhome.de/tb/archives/3...sses-Wort.html

USA stehen vor einer der größten Umverteilungen in der
Wirtschaftsgeschichte. Finanzminister soll als »General in Kriegszeiten«
diktatorische Befugnisse erhalten
http://www.jungewelt.de/2008/09-24/001.php

Das Rettungspaket für den Finanzmarkt trifft auch im US-Senat auf
Widerstand. "Es ist finanzieller Sozialismus und es ist unamerikanisch",
sagt ein Republikaner - und steht nicht allein.
http://www.fr-online.de/top_news/160...t-wackelt.html
 #3  
24.09.2008, 13:47
Chris Leick
Bernd Köhler wrote:

> Zehntausende im Umfeld der New Yorker Finanz-Halbwelt bangen um ihre
> Exsistenz.


Wie sieht's mit dir aus: Ist das dort oben Dein Realname?

Chris
 #4  
24.09.2008, 13:58
Chris Leick
Sven Konietzko wrote:

> Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von
> den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit
> wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter
> gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. Derzeit lässt
> sich das fast gar nicht mehr abstreiten.


Noch faszinierender ist, dass die Schwurbelbücher allen möglichen Nonsens
und auch das Gegenteil davon prophezeit haben. Wenn dann irgend etwas
passiert ist, dann findet sich immer einer, der Recht hatte oder zumindest
etwas ähnliches gesagt hat.

> Im Zuge der Finanzkrise fordert die US-Börsenaufsicht SEC Gesetze zur
> Regulierung des 58 Billionen Dollar schweren Kreditderivatemarkts.


Die Börsenaufsicht fordert das schon seit es sie gibt. Das tun die
Börsenaufsichten anderer Länder übrigens auch.

> Wasser und Brot statt Schampus und Kaviar: Nach dem Fall der
> Investmentbanken werden an die 100.000 Jobs gestrichen. Auch Luxus-Shops
> und Immobilienhändler zittern.


Das ist ein normaler Vorgang. Vor einigen Jahren platzte die grosse
Spekulationsblase japanischer Immobilienhändler, die zu für
Geschäftsgebäude hohe Werte angesetzt hatten. Jetzt sind es faule Kredite,
die überbewertet wurden.

> [..]


Aaaah. Die Quelle des Studenten. Du lernst schnell.

> Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der
> größten Krise ihrer Geschichte.


Das steht so in den Schwurbelbüchern. Allerdings nicht erst seit heute
sondern schon immer.

> Die USA haben es endgültig gerissen. Der
> 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert
> betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte.


Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen.
Danach wird alles wieder gut.

Chris
 #5  
24.09.2008, 14:02
Sven Konietzko
Chris Leick schrieb:
> [...]
> Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen.
> Danach wird alles wieder gut.
>


Na Dein Wort in Gottes Ohr. :-)
 #6  
24.09.2008, 14:07
Jakob Krieger
- Sven Konietzko


....

> Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von
> den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit
> wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter
> gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen.



Der Unfug liegt im zweiten Halbsatz: »um ... Platz zu
machen«. Öko-Bauern denken langfristig, Machtmenschen
und Finanzbetrüger nicht. Es gibt keine Strategie, es
herrscht allein das Gegenspiel unterschiedlicher
kurzfristiger Interessen.


Hir irren die Verschwörungstheoretiker.


Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden,
könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine.
 #7  
24.09.2008, 14:10
Sven Konietzko
Jakob Krieger schrieb:
[..]
> kurzfristiger Interessen.
>> Hir irren die Verschwörungstheoretiker.
>> Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden,

> könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine.
>

Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin?
Hat man die in der Wüste Gobi vergraben oder wie?
 #8  
24.09.2008, 14:24
Chris Leick
Sven Konietzko wrote:

> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin?


Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für
Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die Kredite
wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche Sicherheit
zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem kleinerem
Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war ja einfach.
("Wüste Gobi" - tsts)

Chris, sichere Popcornaktien erstehend
 #9  
24.09.2008, 14:27
Chris Leick
Sven Konietzko wrote:
> Chris Leick schrieb:


>> Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen.
>> Danach wird alles wieder gut.

>
> Na Dein Wort in Gottes Ohr. :-)


Leider kann ich mein Wort nicht in Buchform verkaufen, da die
Verschwörungsfuzzies nur auf den Weltuntergang, den Finanzkollaps, den
Alienangriff und ähnliches negatives Zeug scharf sind.

Chris Courths-Mahler
 #10  
24.09.2008, 17:15
Sven Konietzko
Chris Leick schrieb:
> Sven Konietzko wrote:
>>> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin?

>>

>
> Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für
> Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die Kredite
> wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche Sicherheit
> zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem kleinerem
> Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war ja einfach.
>

Genau, und das wurde von den Illuminaten über Jahrzehnte so geplant. Die
haben die Kreditgebenden Institutionen manipuliert und unterwandert und
somit diesen GAU verursacht. Alles andere wäre nicht dasVau-konform.

> ("Wüste Gobi" - tsts)
>


Das war eine Metapher...

.... immerhin habe ich mal den Energieerhaltungssatz gelernt. Und da Geld
fließende Energie ist, muss dieses irgendwo ja wieder in den
Wirtschaftskreislauf zurückfließen.

Ja, ich weiß die Immobilien sind nichts mehr wert und dienen der Bank
somit nicht als Rückzahlung. Und was machen wir da nun?

MfG

Sven
 #11  
24.09.2008, 21:11
Jakob Krieger
- Sven Konietzko


>>> Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von
>>> den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit
>>> wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter
>>> gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen.


>> Der Unfug liegt im zweiten Halbsatz: »um ... Platz zu
>> machen«. Öko-Bauern denken langfristig, Machtmenschen
>> und Finanzbetrüger nicht. Es gibt keine Strategie, es
>> herrscht allein das Gegenspiel unterschiedlicher
>> kurzfristiger Interessen.
>>
>> Hier irren die Verschwörungstheoretiker.
>>
>> Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden,
>> könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine.



> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung.


Umverteilung sehe ich auch, ist ja überdeutlich.
Aber sie geht diffus von »unten« nach »oben«, und eben
nicht gezielt.

Also, ich sehe nicht, dass eine der (nehmen wir deren
Existenz mal als gegeben an) »NWO-Eliten« davon mehr
profitiert als andere.

Bei einer gezielten Aktion hätten wir einen deutlichen
Gewinner. Allenfalls sind deutliche Verlierer auszumachen,
aber auch nur als diffuse Gruppe.

Hoffe, du verstehst, was ich meine. Ist etwas kompliziert.
 #12  
25.09.2008, 07:49
Chris Leick
Sven Konietzko wrote:
> Chris Leick schrieb:
>>
>> Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für
>> Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die
>> Kredite wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche
>> Sicherheit zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem
>> kleinerem Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war
>> ja einfach.
>>

> Genau, und das wurde von den Illuminaten über Jahrzehnte so geplant. Die
> haben die Kreditgebenden Institutionen manipuliert und unterwandert und
> somit diesen GAU verursacht. Alles andere wäre nicht dasVau-konform.


Geld als Triebfeder ist zwar nicht dasVau-konform aber in diesem Fall ist es
so offensichtlich, dass die Illuminaten dahinter ein sicheres Versteck
finden.

>> ("Wüste Gobi" - tsts)
>>

>
> Das war eine Metapher...
>
> ... immerhin habe ich mal den Energieerhaltungssatz gelernt. Und da Geld
> fließende Energie ist, muss dieses irgendwo ja wieder in den
> Wirtschaftskreislauf zurückfließen.


Du kaufst eine 100.000$-Hütte, verkaufst sie an einen nicht liquiden Käufer
der nicht ausreichende Sicherheiten aufweist für eine Million, bewertest
die Forderung als sicher und trittst sie an eine Investmentbank als
Sicherheit für einen eigenen Kredit ab. Das Geld daraus steckst Du in
weitere Luftgeschäfte und hast so auf dem Papier ein riesiges Vermögen.
Wenn Du es dann noch schaffst, die Kohle vor dem Platzen der Blase auf die
Cayman-Inseln, nach Lichtenstein oder Luxemburg zu bringen, Dir
Neuschwanstein, Madonna, Siemens oder so was zu kaufen, dann hast Du es
geschafft.

> Ja, ich weiß die Immobilien sind nichts mehr wert und dienen der Bank
> somit nicht als Rückzahlung. Und was machen wir da nun?


Wir sehen zu, wie die Investmentbanken kaputt gehen, die Leute aus dem
oberen Stockwerk auf's Pflaster der Wallstreet klatschen und die
US-Regierung ihre Steuergelder zu Rettung ausgibt.

Chris
 #13  
25.09.2008, 08:22
Sven Konietzko
Jakob Krieger schrieb:

> Also, ich sehe nicht, dass eine der (nehmen wir deren
> Existenz mal als gegeben an) »NWO-Eliten« davon mehr
> profitiert als andere.
>

Wer sind die Anderen? Die "NWO-Eliten" sind alle mit einem
Leistungslosen Einkommen, sagen wir ab 10 Mio. Euro im Jahr.
NWO-Eliten=Geld-Eliten=Oligarchen=Zinsherren=Satanisten, :-)
> Bei einer gezielten Aktion hätten wir einen deutlichen
> Gewinner. Allenfalls sind deutliche Verlierer auszumachen,
> aber auch nur als diffuse Gruppe.
>

Die "deutlichen Gewinner" tarnen sich, sie sind nicht als solche zu
erkennen. Die Reichsten der Reichsten werden in keiner Statisitik
aufgeführt, sie ziehen aus dem Schatten ihre Fäden.

> Hoffe, du verstehst, was ich meine. Ist etwas kompliziert.
>

Doch, ich verstehe schon: http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=k5UiqW2299E

;-)

MfG
Sven
 #14  
26.09.2008, 06:29
Joe B.
"Sven Konietzko" <groups> wrote in message
news:8da3
[..]
> der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht
> hinterfragt werden dürfe.
> Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der
> größten Krise ihrer Geschichte. Die USA haben es endgültig gerissen. Der
> 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert
> betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Den geschätzen
> Kosten von vermutlich 10.400 Milliarden Dollar gegenübergestellt war
> Paulsons Betrag von Anfang an ein Witz.
> [..]
>

All das und die gelöschten Teile stimmen ja, zu welchem Grad werden wir,
wenn überhaupt, erst viel später erfahren.
Aber all die üblichen, von den Schwurblern hervorgehobenen, Gruppen haben
wahrscheinlich wenig damit zu tun. Sicher haben einige Leute unverschämt
hoch abgesahnt, aber wenn jemand so einen Vertrag hat kann ich das nicht ein
Mal verurteilen. Das zu solchen Verträgen kam ist schon ärger, eine Hand
wäscht halt die andere, also abgesehen von der Höhe der Beträge (Gehalt,
Erfolgsprämien und Ablösungen) ist auch da nichts Neues geschehen.
Eines der Grundprobleme war aber die Politik, egal wer gerade oben saß.
Auf Wunsch der höchsten Tiere wurden nämlich Hypotheken an Leute gegeben
welche nicht in Lage waren auch nur einen Bruchteil zurück zu zahlen. So
bekamen Arbeitslose, Wohlfartsempfänger und ähnliche Typen das Geld in den
Rachen geschoben. Dadurch gingen auch die Hauspreise unnatürlich rauf. Die
Bauindustrie und alle die da mitmischten freuten sich über den Geldfluss.
Natürlich gingen da nicht nur die Preise für relativ billige
Einfamilienhäuser rauf, Bürogebäude, Eigentumswohnungen und eben der gesamte
Realitätenmarkt waren so weit aufgeblasen das eine Explosion nur eine Frage
der Zeit war. Wenn die Hypotheken, und damit die Sicherheiten, nur einen
Bruchteil von den Kreditsummen wert sind kann das nicht gut gehen.
Nur gut das einige ihre Schläfchen ins Trockene brachten, wen kümmert schon
der "kleine Mann", der kann ruhig ins Gras beißen oder unter einer Brücke
schlafen, who cares??
Wie es weitergeht weis ich natürlich genau so wenig wie all die anderen
hier, nur behaupte ich auch nicht irgend was zu wissen. Mag sein das mich
nun irgendwer einen Kommunisten nennt weil ich die Großkapitalisten für
schuldig halte. So ein Unsinn stört mich aber nicht im Geringsten da ich
keineswegs glaube das eine Kommunistische Bewegung irgendwas verbessern
kann, aber ich fürchte das unter Umständen so einer an die Macht kommt. Wenn
ich mit dieser Befürchtung recht habe sehe ich eine lange, dunkle Zeit vor
uns.
MfG vom Joe Berger.
 #15  
27.09.2008, 19:56
Mark Busch
Sven Konietzko schrieb am 24.09.2008 15:10:

> Jakob Krieger schrieb:


[...]

>
> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin?
> Hat man die in der Wüste Gobi vergraben oder wie?


Die wurden auf Konten in Singapur verschoben. :)

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