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#1
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Zehntausende im Umfeld der New Yorker Finanz-Halbwelt bangen um ihre
Exsistenz. Denn, den Grosskotzen aus dem Bank-Management sitzt der Schrecken um ihre eigene Exsistenz in den Gliedern. In den Nobel-Protz-Geschäften des New Yorker Bankenviertels bleiben die Kunden aus. Sowohl in den Luxus-Fress-Läden als auch in den Schmuck- und Kleidungsgeschäften, in denen überflüssiger Ramsch für teures Geld verhökert wird, herrscht depressive Tristesse. Das Erlebnis eines Edel-Schuhmachers ist bezeichnend. Kommt ein satter Finanz-Fuzzy, der sonst mal eben Schuhwerk für 1000 Dollar und mehr einkauft , in seinen Schuppen und bittet darum, seinen Ledergürtel mit den Brillianten mit einem zusätzlichen Loch zu versehen, damit er ihn enger schnallen kann. Daher wohl die Redensart, den Gürtel enger schnallen. So, what, irgendwann triffts jeden mal. Umsatz für den feinen Schuhmann, 1 Dollar. Na, bitte, es geht doch. Selbst ein Laden wie "Rays Jewelry" bietet mittlerweile seine Klunker mit 65% Rabatt an. Das Wirtschaftsmagazin "The economist" stellt die Frage." Who's the next?" Arbeitsplätze mit sechsstelligen Jahresgehältern stehen auf der Kippe. Richard Fuld, zuletzt Vorstandschef der Lehman's kassierte 11000 Euro, nicht pro Jahr, nicht pro Monat, nein, pro Stunde!!! Da wird so einem armen Ford-Arbeiter ganz schummrig. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote schoss innerhalb von 4 Wochen in New York von 5 auf 5,8%. Das ist der höchste Monatsanstieg seit 30 Jahren. Die Armut in dieser Stadt der Gegensätze wird immer krasser. 16% aller Beschäftigten sind im Finanzwesen beschäftigt mit einem Durchschnittsverdienst von 270000 Dollar pro Jahr. Und wenn die nicht mehr kaufen wie gewohnt, schlägt das den "Edel-sellern" gewaltig auf den Magen. Selbst die Touristen meiden mittlerweile diese Scheinwelt der chrom- glänzenden Glaspalästen. Das Mekka des Kapitalismus hat ausgedient, dem hässlichen Bullen vor der "New York Stock Exchange" knicken die Stampfer weg. |
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#2
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Bernd Köhler schrieb:
> [...] > Selbst die Touristen meiden mittlerweile diese Scheinwelt der chrom- > glänzenden Glaspalästen. Das Mekka des Kapitalismus hat ausgedient, > dem hässlichen Bullen vor der "New York Stock Exchange" > knicken die Stampfer weg. > Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. Derzeit lässt sich das fast gar nicht mehr abstreiten. Im Zuge der Finanzkrise fordert die US-Börsenaufsicht SEC Gesetze zur Regulierung des 58 Billionen Dollar schweren Kreditderivatemarkts. http://de.reuters.com/article/market...48M0QM20080923 Es war die größte Tagesschwankung überhaupt: Um 25 $ kletterte der Ölpreis zeitweise am Montag, um dann wieder abzustürzen. Marktteilnehmer rätseln, was dahinter stecken könnte. Sie fordern von der Aufsicht und der Terminbörse Nymex Aufklärung. http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/r...ht/417116.html Das Verbot von Leerverkäufen in New York, Frankfurt, London und anderen Handelsplätzen hat seine Wirkung ziemlich verfehlt. Trotz der vorerst auf Finanzwerte beschränkten Maßnahme sind am Montag Bank- und Versicherungswerte abgestürzt. Auch am Dienstag stand der Sektor weiter unter Druck. http://derstandard.at/?id=1220458899227 Wasser und Brot statt Schampus und Kaviar: Nach dem Fall der Investmentbanken werden an die 100.000 Jobs gestrichen. Auch Luxus-Shops und Immobilienhändler zittern. http://diepresse.com/home/wirtschaft...16651/index.do Nach dem Platzen der Kreditblase kehrt die US-Regierung aus - mit einem Besen aus Steuerdollar. Während Washington Schecks über Milliardenbeträge ausstellt, blicken Kritiker auf die Taten - und die Untätigkeit - die der Krise den Weg bereitet haben. Mehr als zehn Jahre lang, so ihre Beanstandung, habe die Regierung die Regulierung gelockert und gerade die Behörden geschwächt, die zum Schutz der Verbraucher da sein sollten. http://www.net-tribune.de/article/230908-105.php Die US-Bundespolizei FBI hat im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise Ermittlungen gegen vier bedeutende Finanzinstitutionen aufgenommen. Gegen die Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac, die Investmentbank Lehman Brothers sowie die Versicherungsgruppe AIG seien Ermittlungen wegen Betrugsverdachts eingeleitet worden, erklärten zwei ranghohe Beamte am Dienstag der Nachrichtenagentur AP [url down] Nach Ansicht des Literatur- und Medienwissenschaftlers Jochen Hörisch basiert unser Finanzsystem auf Glauben und Vertrauen. Die ganze Geldsphäre sei "theologisch, religiös durchdrungen", etwa dann, wenn von der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht hinterfragt werden dürfe. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/850397/ Ex-Chef des US-Rechnungshofs warnt vor Desaster .... Wir stecken in einem Loch, das 50 Billionen Dollar tief ist und jedes Jahr zwei bis drei Billionen tiefer wird - selbst im Falle eines ausgeglichenen Haushalts. Die künftigen Verpflichtungen werden derzeit einfach nicht berücksichtigt. http://www.welt.de/welt_print/articl...llar-Loch.html Das Billionengrab: Alle bisherigen Rettungsversuche von Regierung und Notenbank sind fehlgeschlagen. Ein Ausweg ist auch der Paulson-Plan nicht http://www.jungewelt.de/2008/09-24/011.php Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der größten Krise ihrer Geschichte. Die USA haben es endgültig gerissen. Der 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Den geschätzen Kosten von vermutlich 10.400 Milliarden Dollar gegenübergestellt war Paulsons Betrag von Anfang an ein Witz. http://www.duckhome.de/tb/archives/3...sses-Wort.html USA stehen vor einer der größten Umverteilungen in der Wirtschaftsgeschichte. Finanzminister soll als »General in Kriegszeiten« diktatorische Befugnisse erhalten http://www.jungewelt.de/2008/09-24/001.php Das Rettungspaket für den Finanzmarkt trifft auch im US-Senat auf Widerstand. "Es ist finanzieller Sozialismus und es ist unamerikanisch", sagt ein Republikaner - und steht nicht allein. http://www.fr-online.de/top_news/160...t-wackelt.html |
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#3
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Bernd Köhler wrote:
> Zehntausende im Umfeld der New Yorker Finanz-Halbwelt bangen um ihre > Exsistenz. Wie sieht's mit dir aus: Ist das dort oben Dein Realname? Chris |
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#4
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Sven Konietzko wrote:
> Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von > den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit > wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter > gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. Derzeit lässt > sich das fast gar nicht mehr abstreiten. Noch faszinierender ist, dass die Schwurbelbücher allen möglichen Nonsens und auch das Gegenteil davon prophezeit haben. Wenn dann irgend etwas passiert ist, dann findet sich immer einer, der Recht hatte oder zumindest etwas ähnliches gesagt hat. > Im Zuge der Finanzkrise fordert die US-Börsenaufsicht SEC Gesetze zur > Regulierung des 58 Billionen Dollar schweren Kreditderivatemarkts. Die Börsenaufsicht fordert das schon seit es sie gibt. Das tun die Börsenaufsichten anderer Länder übrigens auch. > Wasser und Brot statt Schampus und Kaviar: Nach dem Fall der > Investmentbanken werden an die 100.000 Jobs gestrichen. Auch Luxus-Shops > und Immobilienhändler zittern. Das ist ein normaler Vorgang. Vor einigen Jahren platzte die grosse Spekulationsblase japanischer Immobilienhändler, die zu für Geschäftsgebäude hohe Werte angesetzt hatten. Jetzt sind es faule Kredite, die überbewertet wurden. > [..] Aaaah. Die Quelle des Studenten. Du lernst schnell. > Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der > größten Krise ihrer Geschichte. Das steht so in den Schwurbelbüchern. Allerdings nicht erst seit heute sondern schon immer. > Die USA haben es endgültig gerissen. Der > 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert > betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen. Danach wird alles wieder gut. Chris |
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#5
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Chris Leick schrieb:
> [...] > Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen. > Danach wird alles wieder gut. > Na Dein Wort in Gottes Ohr. :-) |
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#6
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- Sven Konietzko
.... > Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von > den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit > wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter > gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. Der Unfug liegt im zweiten Halbsatz: »um ... Platz zu machen«. Öko-Bauern denken langfristig, Machtmenschen und Finanzbetrüger nicht. Es gibt keine Strategie, es herrscht allein das Gegenspiel unterschiedlicher kurzfristiger Interessen. Hir irren die Verschwörungstheoretiker. Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden, könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine. |
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#7
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Jakob Krieger schrieb:
[..] > kurzfristiger Interessen. >> Hir irren die Verschwörungstheoretiker. >> Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden, > könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine. > Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin? Hat man die in der Wüste Gobi vergraben oder wie? |
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#8
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Sven Konietzko wrote:
> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin? Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die Kredite wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche Sicherheit zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem kleinerem Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war ja einfach. ("Wüste Gobi" - tsts) Chris, sichere Popcornaktien erstehend |
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#9
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Sven Konietzko wrote:
> Chris Leick schrieb: >> Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Schuldigen pleite gehen. >> Danach wird alles wieder gut. > > Na Dein Wort in Gottes Ohr. :-) Leider kann ich mein Wort nicht in Buchform verkaufen, da die Verschwörungsfuzzies nur auf den Weltuntergang, den Finanzkollaps, den Alienangriff und ähnliches negatives Zeug scharf sind. Chris Courths-Mahler |
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#10
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Chris Leick schrieb:
> Sven Konietzko wrote: >>> Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin? >> > > Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für > Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die Kredite > wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche Sicherheit > zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem kleinerem > Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war ja einfach. > Genau, und das wurde von den Illuminaten über Jahrzehnte so geplant. Die haben die Kreditgebenden Institutionen manipuliert und unterwandert und somit diesen GAU verursacht. Alles andere wäre nicht dasVau-konform. > ("Wüste Gobi" - tsts) > Das war eine Metapher... .... immerhin habe ich mal den Energieerhaltungssatz gelernt. Und da Geld fließende Energie ist, muss dieses irgendwo ja wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Ja, ich weiß die Immobilien sind nichts mehr wert und dienen der Bank somit nicht als Rückzahlung. Und was machen wir da nun? MfG Sven |
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#11
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- Sven Konietzko
>>> Und das faszinierende ist, dass all das bereits in den Neunzigern von >>> den sog. "Schwurbelautoren", die ich damals gelesen habe, prophezeit >>> wurde. Anfang des 21. Jhd. soll das Weltfinanzsystem den Bach runter >>> gehen, um Platz für eine neues NWO-System zu schaffen. >> Der Unfug liegt im zweiten Halbsatz: »um ... Platz zu >> machen«. Öko-Bauern denken langfristig, Machtmenschen >> und Finanzbetrüger nicht. Es gibt keine Strategie, es >> herrscht allein das Gegenspiel unterschiedlicher >> kurzfristiger Interessen. >> >> Hier irren die Verschwörungstheoretiker. >> >> Wären langfristige Ziele vorhanden und verfolgt worden, >> könnte man Ergebnisse sehen. Ich sehe keine. > Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Umverteilung sehe ich auch, ist ja überdeutlich. Aber sie geht diffus von »unten« nach »oben«, und eben nicht gezielt. Also, ich sehe nicht, dass eine der (nehmen wir deren Existenz mal als gegeben an) »NWO-Eliten« davon mehr profitiert als andere. Bei einer gezielten Aktion hätten wir einen deutlichen Gewinner. Allenfalls sind deutliche Verlierer auszumachen, aber auch nur als diffuse Gruppe. Hoffe, du verstehst, was ich meine. Ist etwas kompliziert. |
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#12
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Sven Konietzko wrote:
> Chris Leick schrieb: >> >> Die stehen (meist leer) in den USA herum. Sie haben als Sicherheit für >> Kredite gedient deren Wert viel höher war, als die Immobilien. Die >> Kredite wurden nicht bedient und die Banken bekamen die vermeintliche >> Sicherheit zurück. Die ist allerdings wenn überhaupt, dann nur zu einem >> kleinerem Preis verkäuflich, als es vorher die Kreditsumme war. Das war >> ja einfach. >> > Genau, und das wurde von den Illuminaten über Jahrzehnte so geplant. Die > haben die Kreditgebenden Institutionen manipuliert und unterwandert und > somit diesen GAU verursacht. Alles andere wäre nicht dasVau-konform. Geld als Triebfeder ist zwar nicht dasVau-konform aber in diesem Fall ist es so offensichtlich, dass die Illuminaten dahinter ein sicheres Versteck finden. >> ("Wüste Gobi" - tsts) >> > > Das war eine Metapher... > > ... immerhin habe ich mal den Energieerhaltungssatz gelernt. Und da Geld > fließende Energie ist, muss dieses irgendwo ja wieder in den > Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Du kaufst eine 100.000$-Hütte, verkaufst sie an einen nicht liquiden Käufer der nicht ausreichende Sicherheiten aufweist für eine Million, bewertest die Forderung als sicher und trittst sie an eine Investmentbank als Sicherheit für einen eigenen Kredit ab. Das Geld daraus steckst Du in weitere Luftgeschäfte und hast so auf dem Papier ein riesiges Vermögen. Wenn Du es dann noch schaffst, die Kohle vor dem Platzen der Blase auf die Cayman-Inseln, nach Lichtenstein oder Luxemburg zu bringen, Dir Neuschwanstein, Madonna, Siemens oder so was zu kaufen, dann hast Du es geschafft. > Ja, ich weiß die Immobilien sind nichts mehr wert und dienen der Bank > somit nicht als Rückzahlung. Und was machen wir da nun? Wir sehen zu, wie die Investmentbanken kaputt gehen, die Leute aus dem oberen Stockwerk auf's Pflaster der Wallstreet klatschen und die US-Regierung ihre Steuergelder zu Rettung ausgibt. Chris |
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#13
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Jakob Krieger schrieb:
> Also, ich sehe nicht, dass eine der (nehmen wir deren > Existenz mal als gegeben an) »NWO-Eliten« davon mehr > profitiert als andere. > Wer sind die Anderen? Die "NWO-Eliten" sind alle mit einem Leistungslosen Einkommen, sagen wir ab 10 Mio. Euro im Jahr. NWO-Eliten=Geld-Eliten=Oligarchen=Zinsherren=Satanisten, :-) > Bei einer gezielten Aktion hätten wir einen deutlichen > Gewinner. Allenfalls sind deutliche Verlierer auszumachen, > aber auch nur als diffuse Gruppe. > Die "deutlichen Gewinner" tarnen sich, sie sind nicht als solche zu erkennen. Die Reichsten der Reichsten werden in keiner Statisitik aufgeführt, sie ziehen aus dem Schatten ihre Fäden. > Hoffe, du verstehst, was ich meine. Ist etwas kompliziert. > Doch, ich verstehe schon: http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=k5UiqW2299E ;-) MfG Sven |
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#14
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"Sven Konietzko" <groups> wrote in message
news:8da3 [..] > der "unsichtbaren Hand des Marktes" gesprochen werde, die nicht > hinterfragt werden dürfe. > Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der > größten Krise ihrer Geschichte. Die USA haben es endgültig gerissen. Der > 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert > betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Den geschätzen > Kosten von vermutlich 10.400 Milliarden Dollar gegenübergestellt war > Paulsons Betrag von Anfang an ein Witz. > [..] > All das und die gelöschten Teile stimmen ja, zu welchem Grad werden wir, wenn überhaupt, erst viel später erfahren. Aber all die üblichen, von den Schwurblern hervorgehobenen, Gruppen haben wahrscheinlich wenig damit zu tun. Sicher haben einige Leute unverschämt hoch abgesahnt, aber wenn jemand so einen Vertrag hat kann ich das nicht ein Mal verurteilen. Das zu solchen Verträgen kam ist schon ärger, eine Hand wäscht halt die andere, also abgesehen von der Höhe der Beträge (Gehalt, Erfolgsprämien und Ablösungen) ist auch da nichts Neues geschehen. Eines der Grundprobleme war aber die Politik, egal wer gerade oben saß. Auf Wunsch der höchsten Tiere wurden nämlich Hypotheken an Leute gegeben welche nicht in Lage waren auch nur einen Bruchteil zurück zu zahlen. So bekamen Arbeitslose, Wohlfartsempfänger und ähnliche Typen das Geld in den Rachen geschoben. Dadurch gingen auch die Hauspreise unnatürlich rauf. Die Bauindustrie und alle die da mitmischten freuten sich über den Geldfluss. Natürlich gingen da nicht nur die Preise für relativ billige Einfamilienhäuser rauf, Bürogebäude, Eigentumswohnungen und eben der gesamte Realitätenmarkt waren so weit aufgeblasen das eine Explosion nur eine Frage der Zeit war. Wenn die Hypotheken, und damit die Sicherheiten, nur einen Bruchteil von den Kreditsummen wert sind kann das nicht gut gehen. Nur gut das einige ihre Schläfchen ins Trockene brachten, wen kümmert schon der "kleine Mann", der kann ruhig ins Gras beißen oder unter einer Brücke schlafen, who cares?? Wie es weitergeht weis ich natürlich genau so wenig wie all die anderen hier, nur behaupte ich auch nicht irgend was zu wissen. Mag sein das mich nun irgendwer einen Kommunisten nennt weil ich die Großkapitalisten für schuldig halte. So ein Unsinn stört mich aber nicht im Geringsten da ich keineswegs glaube das eine Kommunistische Bewegung irgendwas verbessern kann, aber ich fürchte das unter Umständen so einer an die Macht kommt. Wenn ich mit dieser Befürchtung recht habe sehe ich eine lange, dunkle Zeit vor uns. MfG vom Joe Berger. |
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#15
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Sven Konietzko schrieb am 24.09.2008 15:10:
> Jakob Krieger schrieb: [...] > > Ach nicht? Ich sehe Umverteilung. Wo bitte sind denn die Billionen hin? > Hat man die in der Wüste Gobi vergraben oder wie? Die wurden auf Konten in Singapur verschoben. :) |
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