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  hilpers > sci.* > sci.electronics > 09/2008

 #1  
12.09.2008, 00:16
Jens Carstens
Hallo Elektronikgemeinde!

Der Jens hat mal wieder gaanz tief in der Abfallkiste gegraben und ist
über ein Bauteil gestolpert (und das ist physikalisch gemeint), von
dem er bislang noch nie gehört hatte:
Das Tonotron.
Das scheint nach allem, was mir das Internet verriet (was bin ich
froh, dass es das heute gibt...) eine von der Fa.Hughes Ende der 50er,
Anfang der 60er entwickelte/gebaute Kathodenstrahlröhre zu sein, die
ein 2-farbiges Bild mit Intensitätsabstufungungen darstellen und
speichern(!) kann. Die ursprüngliche Idee, den Massenmarkt
Videotelephonie zu erobern:
http://blog.modernmechanix.com/2006/...ver-the-phone/

hat dann wohl doch nicht so geklappt, obwohl das Teil unten in der
Anzeige ziemlich genau so aussieht wie meines, inklusive des 'schief'
angesetzten Halses. Später wurde es dann für Radaranwendungen wirklich
eingesetzt, der Mil-Bereich ist sinnfälligen Innovationen an
vorderster Technologiefront ja auch mehr und vor allem profitabler
aufgeschlossen. So stammt denn mein Tonotron auch aus dem Radar einer
(offenbar frühen) Phantom. Das Gehäuse und ca. 10kg Ansteuerelektronik
hängen auch noch mit dran...

Weiss irgendjemand näheres darüber?
Oder hat vielleicht sogar ein Datenblatt oder wenigstens eine
Anschlussbelegung?
(Jaja, ich weiss, ich gebe mich da einer Illusion hin, aber fragen
kost' ja nix..)
Oder sollte ich mir den IEEE-Bericht Volume 10, Issue 2, Mar 1963
Page(s): 63 - 68 für 29$(!) herunterladen?

Für jeden Hinweis oder auch nur eine finstere Erinnerung wäre dankbar:
Jens


P.S.: Darüber, warum sich das Bildtelefon trotz aller technischer
Entwicklung bis zum heutigen Tage nicht hat durchsetzen können, sei an
anderer Stelle diskutiert ;-)
 #2  
12.09.2008, 07:30
Christian Zietz
Jens Carstens schrieb:

> Für jeden Hinweis oder auch nur eine finstere Erinnerung wäre dankbar:
> Jens


Wenn Deine Mail-Adresse replyfähig ist, dann hast Du jetzt Post. Sonst
hast Du eher Pech.

Christian
 #3  
12.09.2008, 10:36
Jens Carstens
Hallo Christian!

Christian Zietz schrieb:
>Jens Carstens schrieb:
>> Für jeden Hinweis oder auch nur eine finstere Erinnerung wäre dankbar:
>> Jens

>
>Wenn Deine Mail-Adresse replyfähig ist, dann hast Du jetzt Post. Sonst
>hast Du eher Pech.


Ja, Mist habe ich dann wohl. Eigentlich ist die spamgourmet-Adresse
replyfähig, aber irgendwo scheint da heute der Wurm drin zu sein. Von
5 Mails, die ich mir eben selbst geschrieben habe, ist eine (1!)
durchgekommen.
Da habe ich wohl wirklich Pech...
Es sei denn, du hast ein gutes Herz und schickst mir die Mail nochmal
an

JCarstens (ät) gawab (dot) com

Da kommt sie sicher an.
Ja, ich finde es auch extremst lästig, dass die Spammer einen dazu
zwingen, solche komplizierenden und (offenbar) nicht immer
funktionierende Lösungen wie Spamgourmet zu benutzen, wenn man seine
Mailadressen nicht verbrennen will...


In stiller Hoffnung
Jens
 #4  
12.09.2008, 11:30
Wiebus
Hallo Jens.

> Ja, ich finde es auch extremst lästig, dass die Spammer einen dazu
> zwingen, solche komplizierenden und (offenbar) nicht immer
> funktionierende Lösungen wie Spamgourmet zu benutzen, wenn man seine
> Mailadressen nicht verbrennen will...


Keine Panik! Ich habe aus meiner E-mailadresse bernd.wiebus
nie ein großes Geheimnis gemacht (seit 95 nicht). Trozdem ist mein
spam aufkommen überschaubar. Die meisten Newsletter die ich aboniert
habe, hageln deutlich heftiger mit E-mails. :-)
Mein E-Mailprogramm öffnet aber auch nichts automatisch, sondern fragt
immer nach. Und ich habe mittlerweile ein gewisses Geschick
entwickelt, spam zu erahnen und ungeöffnet und unbeantwortet zu
löschen. :-)
Ausserdem besuche ich keine p**n Seiten. Bei Flash und Java überlege
ich mir immer, ob ich es zulasse. :-)
Bei Papierpost ist das übrigens genauso. Einfach nicht an den
"Preisauschreiben" teilnehmen, und Du hast Deine Ruhe. für
postwurfsendungen natürlich nicht, die sind nicht selektiv.
Und wenn unbedingt ein kostenloser E-mail Provider Deine persönlichen
Daten will, bist Du natürlich von Beruf Hydrant, hast ein Diplom in
Verschwörungstheorie und beziehst Sozialhilfe. :-)

mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus
 #5  
12.09.2008, 12:14
Johannes Bauer
Wiebus schrieb:

> Und wenn unbedingt ein kostenloser E-mail Provider Deine persönlichen
> Daten will, bist Du natürlich von Beruf Hydrant, hast ein Diplom in
> Verschwörungstheorie und beziehst Sozialhilfe. :-)


YMMD!

Gespeichert in der Sammlung der Signaturen :-)

Viele Grüße,
Johannes
 #6  
12.09.2008, 12:50
Markus Faust
Jens Carstens schrieb:
> Oder sollte ich mir den IEEE-Bericht Volume 10, Issue 2, Mar 1963
> Page(s): 63 - 68 für 29$(!) herunterladen?


http://www.htwm.de/mfaust2/01473386.pdf

Grüße
Markus
 #7  
12.09.2008, 16:06
Jens Carstens
Hallo Markus,

Markus Faust schrieb:
>Jens Carstens schrieb:
>[..]
>Grüße
>Markus


Herzlichen dank auch dir!
Christian hatte mir das Dokument auch schon zugeschickt, aber doppelt
hält besser!
Na, da hätte ich mich aber geärgert, wenn ich dire 29$ ausgegeben
hätte. Offenbar wird da etwas anderes beschrieben als meine Röhre,
immerhin ist das Grundprinzip aber das gleich.

Viele Grüsse&Dank

Jens
 #8  
13.09.2008, 09:20
Jens Carstens
Hallo Bernd!

Wiebus schrieb:
>[...]
>Keine Panik! Ich habe aus meiner E-mailadresse bernd.wiebus
>nie ein großes Geheimnis gemacht (seit 95 nicht). Trozdem ist mein
>spam aufkommen überschaubar. Die meisten Newsletter die ich aboniert
>habe, hageln deutlich heftiger mit E-mails. :-)


Also ich sehe jedes mal, wenn einer mal wieder d.s.e nach Adressen
durchgeklappert hat. Dank Spamgourmet aber nur 20 mal... Ansonsten
kann ich deine Erfahrung aber nicht bestätigen, ich habe schon einige
Mailadressen verbrannt. Ist vielleicht auch eine Frage der Nerven,
wiewiel Spam man noch tolerieren kann. Ich bin da vielleicht ein wenig
empfindlich, ich reg' mich schon immer über eine einzige Spammail auf,
die trotz meines paranoiden Verhaltens hier aufschlägt...

>Mein E-Mailprogramm öffnet aber auch nichts automatisch, sondern fragt
>immer nach. Und ich habe mittlerweile ein gewisses Geschick
>entwickelt, spam zu erahnen und ungeöffnet und unbeantwortet zu
>löschen. :-)


Naja, mein Mailprogramm öffnet auch nichts automatisch, und zeigt nur
reinen Text an. Ich habe es meinen Freunden auch abgewöhnt, HTML-Mails
zu schreiben...

>Ausserdem besuche ich keine p**n Seiten. Bei Flash und Java überlege
>ich mir immer, ob ich es zulasse. :-)
>Bei Papierpost ist das übrigens genauso. Einfach nicht an den
>"Preisauschreiben" teilnehmen, und Du hast Deine Ruhe. für
>postwurfsendungen natürlich nicht, die sind nicht selektiv.


Wohl wahr, wohl wahr. Aber sobald irgendwo Rückumschläge bei sind,
bekommt der Absender auch Post :-) (Gebühr zahlt Empfänger...)

>Und wenn unbedingt ein kostenloser E-mail Provider Deine persönlichen
>Daten will, bist Du natürlich von Beruf Hydrant, hast ein Diplom in
>Verschwörungstheorie und beziehst Sozialhilfe. :-)


So ungefähr, Ich kann als freemailer gawab.com sehr empfehlen, da muss
man zwar auch eine Menge Daten eingeben, aber die sind, obwohl in
Ägypten ansässig, so tolerant, dass sie auch die Adresse 12345
Tuntenhausen, Am Arsche 13 akzeptieren :-)

>mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus


IdS,
Jens

Ach, ist das schon wieder OT geworden...
 #9  
13.09.2008, 10:30
Michael Schwingen
In article <qpsmc41googdrq7rss63vm9mscp9crm6d1>,
Jens Carstens <080912r.20.jcarstens> wrote:
>
>Also ich sehe jedes mal, wenn einer mal wieder d.s.e nach Adressen
>durchgeklappert hat. Dank Spamgourmet aber nur 20 mal... Ansonsten
>kann ich deine Erfahrung aber nicht bestätigen, ich habe schon einige
>Mailadressen verbrannt. Ist vielleicht auch eine Frage der Nerven,
>wiewiel Spam man noch tolerieren kann. Ich bin da vielleicht ein wenig
>empfindlich, ich reg' mich schon immer über eine einzige Spammail auf,
>die trotz meines paranoiden Verhaltens hier aufschlägt...


Das scheint mir nicht die Menge zu sein - ich benutze hier eine replyfähige
Adresse, die ich bei Bedarf wegwerfen und sperren kann, aber in den letzten
Jahren war das nur 2-3 Mal nötig. Usenet scheint nicht mehr die primäre
Adreßquelle für die Spammer zu sein.

cu
Michael
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