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#1
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Ich habe mehrmals Debian Etch mit der Installationsoption
"Arbeitsplatzrechner" installiert, funktioniert gut. Jetzt will ich anders vorgehen: Zuerst nur die Basisinstallation ohne GUI, dann Gnome und Synaptic. Und immer, wenn ich ein Programm benötige, halt dieses mit Synaptic.. Wie gehe ich am besten vor? Ich nehme an, ich muss eine Reihenfolge dieser Art einhalten: - zuerst apt - dann Gnome-core - dann mit apt-get Synaptic - alles Weitere mit Synaptic Wann installiere ich den X-Server? Wie installiere ich eigentlich apt? Was alles muss ich von den Gnome-Paketen installieren, damit ich eine komfortable Oberfläche habe wie nach einer "Arbeitsplatz- Installation"? Ich will haben, dass sich die Programme schön in Gnome einfügen wie gehabt. Gibt s irgendwo eine Liste, wie da *genau* vorzugehen ist, damit das auch klappt? Ich bin Linux-Anfängerin, daher sorry, wenn die Frage trivial ist. Ich habe http://wiki.debianforum.de/dob gefunden, so recht schlau werde ich daraus aber nicht, was die Reihenfolge der zu installierenden Pakete betrifft. Kennt jemand einen Erfahrungsbericht? Beste Grüße Chrissy |
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#2
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Christine Kremsmayr schrieb:
> Ich habe mehrmals Debian Etch mit der Installationsoption > "Arbeitsplatzrechner" installiert, funktioniert gut. > Jetzt will ich anders vorgehen: Zuerst nur die Basisinstallation ohne > GUI, dann Gnome und Synaptic. Und immer, wenn ich ein Programm > benötige, halt dieses mit Synaptic.. > > Wie gehe ich am besten vor? Ich nehme an, ich muss eine Reihenfolge > dieser Art einhalten: > > - zuerst apt > - dann Gnome-core > - dann mit apt-get Synaptic > - alles Weitere mit Synaptic > > Wann installiere ich den X-Server? Wie installiere ich eigentlich > apt? Aptitute wird, soweit ich mich erinnern kann, bei der Basisinstallation mit installiert. Wenn Du anschließend Gnome installierst, wird das X-Windows automatisch mit installiert. Die Paketreferenzen geben dies vor. > Was alles muss ich von den Gnome-Paketen installieren, damit ich eine > komfortable Oberfläche habe wie nach einer "Arbeitsplatz- > Installation"? Ich will haben, dass sich die Programme schön in Gnome > einfügen wie gehabt. apt-get install gnome-desktop (Ich weiß nicht ob die Paketnamen korrekt sind, da ich keinen Debian Rechner im Augenblick zur Verfügung habe.) > Gibt s irgendwo eine Liste, wie da *genau* vorzugehen ist, damit das > auch klappt? Es hängt davon ab, was Du genau willst. > > Ich bin Linux-Anfängerin, daher sorry, wenn die Frage trivial ist. Ich > habe [..] gefunden, so recht schlau werde > ich daraus aber nicht, was die Reihenfolge der zu installierenden > Pakete betrifft. Kennt jemand einen Erfahrungsbericht? Was spricht dagegen die Installation "Arbeitsplatzrechner" zu behalten? Deine Vorgehensweise macht nur dann Sinn, wenn Du einen ganz speziellen Server aufsetzen möchtest. Meinen derzeitigen Netzwerkserver als Gateway, Firewall und Proxyserver hatte ich auf ähnliche Weise aufgesetzt. 1. Installieren des Basissystems 2. Installieren von Proxykomponenten 3. Installieren eines Management Servers 4. Patchen 6. Härten des Gesamtsystems (Abschalten oder Deinstallieren der Überflüssigen Komponenten) 6. Systemimage sichern 7. Testbetrieb (Portscanner, Penetrationstests etc.) 8. Wirkbetrieb MFG Stefan |
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#3
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Christine Kremsmayr schrieb:
> Ich habe mehrmals Debian Etch mit der Installationsoption > "Arbeitsplatzrechner" installiert, funktioniert gut. > Jetzt will ich anders vorgehen: Zuerst nur die Basisinstallation ohne > GUI, dann Gnome und Synaptic. Und immer, wenn ich ein Programm > benötige, halt dieses mit Synaptic.. Willst Du Dein gut funktionierendes System nochmal installieren? Wozu dies, wenn es bereits gut funktioniert? > Wie gehe ich am besten vor? Ich nehme an, ich muss eine Reihenfolge > dieser Art einhalten: > > - zuerst apt > - dann Gnome-core > - dann mit apt-get Synaptic > - alles Weitere mit Synaptic apt wird automatisch installiert, den Windowmanager (nach Deinen Vorstellungen GNOME) solltest Du bereits bei der Grundinstallation auswählen, auch wenn GNOME sich durchaus nachträglich installieren ließe. > Wann installiere ich den X-Server? Wie installiere ich eigentlich > apt? Der X-Server wird automatisch mit GNOME installiert, apt wird automatisch mit dem Grundsystem installiert. Lediglich synaptic musst Du möglicherweise nachinstallieren, falls Du apt grafisch haben willst. > Was alles muss ich von den Gnome-Paketen installieren, damit ich eine > komfortable Oberfläche habe wie nach einer "Arbeitsplatz- > Installation"? Ich will haben, dass sich die Programme schön in Gnome > einfügen wie gehabt. Das passiert automatisch. Probleme kann's nur bei Anwendungen geben, die beispielsweise auf KDE ausgerichtet sind. Wenn Du bei der Grundinstallation ein GNOME-System auswählst, kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Alles weitere hängt nur noch davon ab, welche Software Du haben willst. > Gibt s irgendwo eine Liste, wie da *genau* vorzugehen ist, damit das > auch klappt? Damit _was_ klappt? > Ich bin Linux-Anfängerin, daher sorry, wenn die Frage trivial ist. Ich > habe [..] gefunden, so recht schlau werde > ich daraus aber nicht, was die Reihenfolge der zu installierenden > Pakete betrifft. Kennt jemand einen Erfahrungsbericht? Was möchtest Du denn darüber wissen? Die Reihenfolge der zu installierenden Pakete ist im Prinzip egal, solange das Grundsystem drauf ist. Alle Abhängigkeiten werden im Regelfall von apt aufgelöst. Solange Du bei den offiziellen Repositories bleibst, kann überhaupt nichts schief gehen. |
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#4
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Christine Kremsmayr <c.kremsmayr> writes:
> Ich habe mehrmals Debian Etch mit der Installationsoption > "Arbeitsplatzrechner" installiert, funktioniert gut. > Jetzt will ich anders vorgehen: Zuerst nur die Basisinstallation ohne > GUI, dann Gnome und Synaptic. Und immer, wenn ich ein Programm > benötige, halt dieses mit Synaptic.. > Wie gehe ich am besten vor? Ich nehme an, ich muss eine Reihenfolge > dieser Art einhalten: > > - zuerst apt > - dann Gnome-core > - dann mit apt-get Synaptic > - alles Weitere mit Synaptic > > Wann installiere ich den X-Server? Wie installiere ich eigentlich > apt? Apt wird vom Basissystem mitinstalliert. Und wenn Du mit synaptic arbeitest legt das die Vermutung nahe, daß Du bereits einen laufenden X-Server hast. :-) > Was alles muss ich von den Gnome-Paketen installieren, damit ich eine > komfortable Oberfläche habe wie nach einer "Arbeitsplatz- > Installation"? Ich will haben, dass sich die Programme schön in Gnome > einfügen wie gehabt. Prinzipiell reicht es aus, wenn Du eines der Pakete Deiner Wahl installierst. Das Paketmanagement erkennt dann selbstständig, daß für das Funktionieren dieses Paketes noch andere Pakete notwendig sind und installiert die dann automatisch mit. Wenn Du statt synaptic als "Frontend" das Programm aptitude verwendest, dann läuft das sogar so, daß wenn Du später mal sagst: "Dieses Paket hat mir doch nicht gefallen, also weg damit" alle als Abhängigkeiten mitinstallierten Pakete ebenfalls gelöscht werden, so sie von keinem anderen Paket als dem gerade zu löschenden benötigt werden. Dank der Abhängigkeiten die man im Paket definieren kann besteht auch die Möglichkeit, sich "virtuelle" Pakete zu bauen oder eben "Tasks" die eigentlich gar nix installieren, aber eben eine lange Liste der Abhängigkeiten haben. Es gibt dann z.B. die Möglichkeit über einen aptitude install gnome-desktop-environment alle abhängigen Pakete zu installieren. Beispiel: --------------8<-snip--------------------------------------------- $ aptitude show gnome-desktop-environment Paket: gnome-desktop-environment Zustand: Installiert Automatisch installiert: nein Version: 1:2.14.3.6 Priorität: optional Bereich: gnome Verwalter: Jordi Mallach <jordi> Unkomprimierte Größe: 45,1k Hängt ab von: gnome-core (= 1:2.14.3.6), epiphany-browser (>= 2.14.2.1) | gnome-www-browser, evolution (>= 2.6.3), evolution-data-server (>= 1.6.3), file-roller (>= 2.14.4), gcalctool (>= 5.8.19), esound, gconf-editor (>= 2.12.1), gdm (>= 2.14.5), gnome-backgrounds (>= 2.14.2.1), evince (>= 0.4.0), gnome-about (>= 2.14.2), gnome-games (>= 1:2.14.3), gnome-keyring-manager (>= 2.12.0), gnome-media (>= 2.14.2), gnome-netstatus-applet (>= 2.12.0), gnome-nettool (>= 2.14.2), gnome-system-monitor (>= 2.14.5), gnome-system-tools (>= 1.4.0), gnome-themes (>= 2.14.3), gnome-utils (>= 2.12.2-2), gnome-volume-manager (>= 1.4.0-2), ekiga (>= 2.0.2), gucharmap (>= 1.4.4), gtk2-engines (>= 2.6.10), industrial-cursor-theme, libgnomevfs2-extra (>= 2.12.2), nautilus-cd-burner (>= 2.14.3), sound-juicer (>= 2.14.5), totem (>= 1.4.3), vino (>= 2.12.0), zenity (>= 2.14.3), fast-user-switch-applet (>= 2.14.2), gnome-user-guide (>= 2.14), libgnome2-perl, libgnomevfs2-bin, gstreamer0.10-esd Empfiehlt: dasher (>= 4.0.4), gnome-mag (>= 1:0.12.6), gnopernicus, gok (>= 1.0.10), gnome-accessibility-themes (>= 2.14.3), fam Schlägt vor: gnome-audio (>= 2.0.0), evolution-exchange (>= 2.6.3) Beschreibung: The GNOME Desktop Environment This is the GNOME Desktop environment, an intuitive and attractive desktop. This package depends on a standard set of applications, including programs for email, messaging, word processing, financial accounting, conferencing, and more. Marken: interface::x11, role::metapackage, special::meta, suite::gnome, uitoolkit::gtk --------------8<-snip--------------------------------------------- Tatsächlich enthält dieses Paket nur ein paar Dokumentationsdateien: --------------8<-snip--------------------------------------------- $ dpkg -L gnome-desktop-environment /. /usr /usr/share /usr/share/doc /usr/share/doc/gnome-desktop-environment /usr/share/doc/gnome-desktop-environment/copyright /usr/share/doc/gnome-desktop-environment/changelog.gz /usr/share/doc/gnome-desktop-environment/NEWS.Debian.gz --------------8<-snip--------------------------------------------- > Gibt s irgendwo eine Liste, wie da *genau* vorzugehen ist, damit das > auch klappt? http://debiananwenderhandbuch.de/ könnte ein Einstieg sein. HTH Rainer |
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#5
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Rainer Koenig schrieb:
> Christine Kremsmayr <c.kremsmayr> writes: > >> Ich habe mehrmals Debian Etch mit der Installationsoption >> "Arbeitsplatzrechner" installiert, funktioniert gut. >> Jetzt will ich anders vorgehen: Zuerst nur die Basisinstallation ohne >> GUI, dann Gnome und Synaptic. Und immer, wenn ich ein Programm >> benötige, halt dieses mit Synaptic.. > > Wenn Du statt synaptic als "Frontend" das Programm aptitude verwendest, > dann läuft das sogar so, daß wenn Du später mal sagst: "Dieses Paket > hat mir doch nicht gefallen, also weg damit" alle als Abhängigkeiten > mitinstallierten Pakete ebenfalls gelöscht werden, so sie von keinem > anderen Paket als dem gerade zu löschenden benötigt werden. Heißt das im Umkehrschluß, daß Synaptic die Abhängigkeiten nicht mit löscht? Bisher hatte ich immer angenommen, daß es dies auch tut. Synaptic gefällt mir persönlich auch besser. Und die von Christine geplante Vorgehensweise habe ich auch schon probiert, insbesondere bei schwachbrüstigen Rechnern, dann aber ohne Gnome, statt dessen mit z.B. icewm und roxfiler. Wenn man bei Gnome bleiben möchte, kann man wohl wirlich am Besten als "Arbeitsplatz" installieren. Gruß Frank |
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#6
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Frank Hartwig <Frank.Hartwig> writes:
> Rainer Koenig schrieb: >> Wenn Du statt synaptic als "Frontend" das Programm aptitude verwendest, >> dann läuft das sogar so, daß wenn Du später mal sagst: "Dieses Paket >> hat mir doch nicht gefallen, also weg damit" alle als Abhängigkeiten >> mitinstallierten Pakete ebenfalls gelöscht werden, so sie von keinem >> anderen Paket als dem gerade zu löschenden benötigt werden. > > Heißt das im Umkehrschluß, daß Synaptic die Abhängigkeiten nicht mit > löscht? Bisher hatte ich immer angenommen, daß es dies auch tut. Zitat von http://tread.wordpress.com/2007/02/2...aptic-and-why/ --------------------8<-snip---------------------------------------------- Why should you use aptitude over synaptic/apt-get? The million dollar reason: it remembers dependencies downloaded to install a particular package and removes them automatically when you remove that package. Synaptic only gives you the history log, and apt-get not even that. --------------------8<-snip---------------------------------------------- Du kannst es ja mal einfach ausprobieren: Installiere irgend ein Paket was auch ein "-data" Paket benötigt, also z.B. tuxkart welches von tuxkart-data abhängt. Synaptic wird Dir tuxkart und tuxkart-data installieren. Dann lösche tuxkart und gucke, was mit tuxkart-data passiert. Bei aptitude wird das dann automatisch mitgelöscht. > Synaptic gefällt mir persönlich auch besser. Synapic hat den Vorteil der GUI die es "einfacher" erscheinen lassen. Wenn man aber mal eine weile mit aptitude gearbeitet hat kommt man ganz gut damit klar. Und großer Vorteil: Es funktioniert auch via ssh auf anderen Rechnern ohne daß ich groß mit X-Display-Definitionen und Rechten hadern muß oder sogar, wenn der X-Server aus irgendwelchen Gründen gerade nicht tut. Die Remote-Möglichkeit nutze ich daheim oft um meinen Kindern neue Spiele aus dem Debian-Repository auf die Kiste zu nageln ohne daß ich dazu vor der Kiste sitzen muß. :-) > Und die von Christine geplante Vorgehensweise habe ich auch schon > probiert, insbesondere bei schwachbrüstigen Rechnern, dann aber ohne > Gnome, statt dessen mit z.B. icewm und roxfiler. Wenn man bei Gnome > bleiben möchte, kann man wohl wirlich am Besten als "Arbeitsplatz" > installieren. Ack. Schwachbrüstige Rechner könnte man aber schon bei der Installation so trimmen, daß erst mal ein Minimalsystem kommt und dann wird eben ein anderer Windowmanager/Desktop als der ressourcenfressende installiert. Gruß Rainer |
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#7
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Rainer Koenig <Rainer.Koenig.Usenet> wrote:
> > Zitat von > [..] > --------------------8<-snip---------------------------------------------- > Why should you use aptitude over synaptic/apt-get? > The million dollar reason: it remembers dependencies downloaded to > install a particular package and removes them automatically when you > remove that package. Synaptic only gives you the history log, and > apt-get not even that. > --------------------8<-snip---------------------------------------------- Was ist mit "apt-get autoremove" ? autoremove is used to remove packages that were automatically installed to satisfy dependencies for some package and that are no more needed. Dann wäre wieder mal die Frage, ob es Unglück bringt, aptitude und apt-get abwechslungsweise zu benutzen. Ich finde aptitude eine lahme Ente. |
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#8
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Am 22.07.2008 um 15:55 schrieb Niklaus Kuehnis:
> Was ist mit "apt-get autoremove" ? > > autoremove is used to remove packages that were automatically > installed to satisfy dependencies for some package and that are no > more needed. Das geht erst ab apt 0.7, also nicht unter Etch. > Dann wäre wieder mal die Frage, ob es Unglück bringt, aptitude und > apt-get abwechslungsweise zu benutzen. Ich finde aptitude eine lahme > Ente. Und ich finde apt-get beschränkt, weil es keine Lösungsmöglichkeiten oder Erklärungen anbietet, wenn mal was nicht wie erwartet funktioniert, dann gibt es nur kryptische Meldungen wie: E: foo: Depends: bar but it is not going to be installed ohne Hinweis, wie sich das lösen ließe. Die Foren und Mailinglisten von Debian und Ubuntu sind voll mit Fragen dazu. Sven |
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#9
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"stefan.sprungk" <stefan_sprungk> wrote:
> Christine Kremsmayr schrieb: > > Aptitute wird, soweit ich mich erinnern kann, bei der > Basisinstallation mit installiert. Wenn Du anschließend Gnome > installierst, wird das X-Windows automatisch mit installiert. Die > Paketreferenzen geben dies vor. Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn Debian da einen X-Server über die Abhängigkeiten reinzieht, der muss auf dem Rechner, auf dem Gnome installiert wird, ja nicht laufen (z.B. wenn Gnome remote benutzt wird). Florian |
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#10
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Florian Diesch schrieb:
> "stefan.sprungk" <stefan_sprungk> wrote: >> Aptitute wird, soweit ich mich erinnern kann, bei der >> Basisinstallation mit installiert. Wenn Du anschließend Gnome >> installierst, wird das X-Windows automatisch mit installiert. Die >> Paketreferenzen geben dies vor. > > Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn Debian da einen X-Server über > die Abhängigkeiten reinzieht, der muss auf dem Rechner, auf dem Gnome > installiert wird, ja nicht laufen (z.B. wenn Gnome remote benutzt > wird). Der gdm zieht WIMRE den X-Server nach, und wenn man pauschal "Gnome" installiert, ist der halt dabei. Gruß Henning |
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#11
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Mahlzeit!
Niklaus Kuehnis <kuehnik_0505> wrote: > Was ist mit "apt-get autoremove" ? > > autoremove is used to remove packages that were automatically > installed to satisfy dependencies for some package and that are no > more needed. Wenn du z.B. in Perl programmierst, kann apt-get nicht erkennen, dass das libirgendwas-perl, das gerade installiert ist, aber von keinem anderen Paket benötigt wird, noch gebraucht wird. Es wird in der Situation das Paket deinstallieren und dein selbstgeschriebenes Skript fliegt beim "use Irgendwas;" auf die Nase. aptitude unterscheidet nach "manuell installiert" (== wollte der Admin haben, fasse ich nicht an) und "automatisch mitinstalliert" (==schmeiß ich weg, wenn es keiner mehr braucht - der Admin braucht es schon mal nicht, der hat's nicht bestellt). > Dann wäre wieder mal die Frage, ob es Unglück bringt, aptitude und > apt-get abwechslungsweise zu benutzen. Ja, aus dem oben genannten Grund. > Ich finde aptitude eine lahme Ente. Ja, den genannten Komfort erkauft man sich durch etwas längere Wartezeiten. Gerade auf lahmen Rechnern dauert das Durchforsten der Paketabhängigkeiten ewig. Gruß, Christian |
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#12
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Ingrid!
Christian Garbs <mitch> wrote: > Niklaus Kuehnis <kuehnik_0505> wrote: > > Wenn du z.B. in Perl programmierst, kann apt-get nicht erkennen, dass > das libirgendwas-perl, das gerade installiert ist, aber von keinem > anderen Paket benötigt wird, noch gebraucht wird. Es wird in der > Situation das Paket deinstallieren und dein selbstgeschriebenes Skript > fliegt beim "use Irgendwas;" auf die Nase. > > aptitude unterscheidet nach "manuell installiert" (== wollte der Admin > haben, fasse ich nicht an) und "automatisch mitinstalliert" (==schmeiß > ich weg, wenn es keiner mehr braucht - der Admin braucht es schon mal > nicht, der hat's nicht bestellt). Huch, ich lese gerade im Folgeposting, dass ich das auto-remove gar nicht kenne. Entweder hat apt-get dann in Lenny die aptitude-Vorteile geerbt oder es wird das oben beschriebene passieren :-) Gruß, Christian |
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#13
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Christian Garbs <mitch> wrote:
> Niklaus Kuehnis <kuehnik_0505> wrote: > > Was ist mit "apt-get autoremove" ? > > > > autoremove is used to remove packages that were automatically > > installed to satisfy dependencies for some package and that are no > > more needed. > aptitude unterscheidet nach "manuell installiert" (== wollte der Admin > haben, fasse ich nicht an) und "automatisch mitinstalliert" (==schmeiß > ich weg, wenn es keiner mehr braucht - der Admin braucht es schon mal > nicht, der hat's nicht bestellt). Das tut mein apt-get (0.7.9ubuntu17) auch. Wenn ich "apt-get install" für ein bereits automatisch installiertes Paket mache, sagt er "<paket> set to manually installed." Und "apt-get autoremove" deinstalliert es nicht, wenn ich das 'übergeordnete' Paket deinstalliert habe. So steht's ja auch im oben zitierten Ausschnitt aus man apt-get. > > Dann wäre wieder mal die Frage, ob es Unglück bringt, aptitude und > > apt-get abwechslungsweise zu benutzen. > Ja, aus dem oben genannten Grund. Nicht mehr? > > Ich finde aptitude eine lahme Ente. > Ja, den genannten Komfort erkauft man sich durch etwas längere > Wartezeiten. Gerade auf lahmen Rechnern dauert das Durchforsten der > Paketabhängigkeiten ewig. Allerdings: # time bash -c "apt-get update; apt-get upgrade" real 0m4.546s user 0m3.864s sys 0m0.220s # time aptitude safe-upgrade real 0m25.108s user 0m21.201s sys 0m2.872s |
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#14
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Hallo,
Christian Garbs <mitch> wrote: > Niklaus Kuehnis <kuehnik_0505> wrote: >> Was ist mit "apt-get autoremove" ? >> >> autoremove is used to remove packages that were automatically >> installed to satisfy dependencies for some package and that are no >> more needed. > Wenn du z.B. in Perl programmierst, kann apt-get nicht erkennen, dass > das libirgendwas-perl, das gerade installiert ist, aber von keinem > anderen Paket benötigt wird, noch gebraucht wird. Es wird in der > Situation das Paket deinstallieren und dein selbstgeschriebenes Skript > fliegt beim "use Irgendwas;" auf die Nase. Wenn du ein Paket (wie in diesem Fall "libirgendwas-perl") fuer eigene Software benoetigst, solltest du dieses Paket auch *explizit* als "zu installieren" angewaehlt haben. Was du selbst mit "apt-get install" explizit zur Installation angewaehlt hast, wird durch "autoremove" nicht beseitigt. > aptitude unterscheidet nach "manuell installiert" (== wollte der Admin > haben, fasse ich nicht an) und "automatisch mitinstalliert" (==schmeiß > ich weg, wenn es keiner mehr braucht - der Admin braucht es schon mal > nicht, der hat's nicht bestellt). Eben. Es reicht, das Paket einmal manuell zur Installation auszuwaehlen, damit es bei "autoremove" nicht automatisch deinstalliert wird ... Tschuess, Juergen Ilse (juergen) |
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#15
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Danke allen für die Antworten, sehr interessant. ich werde das vorerst
bleiben lassen, mein System funktioniert derzeit sehr gut so. Habe ich aber notiert die Kommentare ... lg Christine |
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