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#1
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Moin,
nachdem Ihr mir mit meinen Treibern so nett helft gleich die naechste Frage. Ihr habt mir geraten mein Gehaeuse zu schliessen und auf die installierte Luefterleistung zu vertrauen. Bei manchmal 40 Grad + wird mir dabei etwas mulmig..., dem Rechner vermutlich auch. Nun habe ich bei der Suche nach meinem Chipsatz und dem Motherboard fast den ganzen Rechner zerlegt. Dabei fiel mir auf, dass ich vorne, unten, so wie von Euch vorgeschlagen, noch einen Luefter einbauen koennte, die "Roste" ist vorgesehen. "Oben" habe ich noch drei Frontslots frei, die ich momentan nicht benoetige. Koennte ich da, notfalls mit Kippschaltern, dass gestylte "An / Aus / Reset" Panel ersetzen? Dann koennte ich unten noch einen grossen Puester reintun. Klar, neben Umzug etc. pp. ein Haufen Arbeit, aber so schnell verdient man sich in PY keinen Rechner zusammen. BTW: Mit dem Umgang von Bohrmaschinen, Metall und Kunststoffen bin ich vertraut, da sollten "mechanisch" keine groesseren Schwierigkeiten zu erwarten sein. Nur beim Loetkolben weiss ich manchmal nicht wo das "heisse Ende" ist. Mit "Drill, Quetsch und Klemm" habe ich normalerweise keine Probleme. ....und nochmal Danke Edgar aus PY |
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#2
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Edgar Warnecke wrote:
> nachdem Ihr mir mit meinen Treibern so nett helft gleich die naechste > Frage. > > Ihr habt mir geraten mein Gehaeuse zu schliessen und auf die > installierte Luefterleistung zu vertrauen. Bei manchmal 40 Grad + > wird mir dabei etwas mulmig..., dem Rechner vermutlich auch. Und wo liegt diese temperatur an? 40 Grad sind aber für fast alle Baugruppen Werte im grünen bis leicht gelben Bereich. > Nun habe ich bei der Suche nach meinem Chipsatz und dem Motherboard > fast den ganzen Rechner zerlegt. Du hast das Mainboard gesucht? Aufschrauben, reingucken... da ist es. (Woher eher die Bezeichnung... ;-) > Dabei fiel mir auf, dass ich vorne, > unten, so wie von Euch vorgeschlagen, noch einen Luefter einbauen > koennte, die "Roste" ist vorgesehen. > "Oben" habe ich noch drei Frontslots frei, die ich momentan nicht > benoetige. Koennte ich da, notfalls mit Kippschaltern, dass gestylte > "An / Aus / Reset" Panel ersetzen? Warum nicht. PS: Wenn die Slots nicht gebraucht werden, verschliesse sie mit den Blenden. > Dann koennte ich unten noch einen grossen Puester reintun. Gibts denn dafür noch eine Vorbereitung? > Klar, neben Umzug etc. pp. ein Haufen Arbeit, aber so schnell > verdient man sich in PY keinen Rechner zusammen. Ich denke ein Lüfter reicht. Bau was ein, guck ob es besser wird. Erst wenn nicht, schreifst du zu schwerem Werkzeug ;-) |
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#3
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"Martin Draheim" <M.Draheim> schrieb:
>Edgar Warnecke wrote: > >> nachdem Ihr mir mit meinen Treibern so nett helft gleich die naechste >> Frage. >> >> Ihr habt mir geraten mein Gehaeuse zu schliessen und auf die >> installierte Luefterleistung zu vertrauen. Bei manchmal 40 Grad + >> wird mir dabei etwas mulmig..., dem Rechner vermutlich auch. > >Und wo liegt diese temperatur an? Mal wieder ein typischer "Draheim" ;-) Wie Du sicherlich NICHT gelesen hast, wohnt der OP in Paraguay! Da sind 40° in der Umgebung fast Standard. HTH Micha |
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#4
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Michael Stöhr wrote:
>>> nachdem Ihr mir mit meinen Treibern so nett helft gleich die >>> naechste Frage. >>> >>> Ihr habt mir geraten mein Gehaeuse zu schliessen und auf die >>> installierte Luefterleistung zu vertrauen. Bei manchmal 40 Grad + >>> wird mir dabei etwas mulmig..., dem Rechner vermutlich auch. >> >> Und wo liegt diese temperatur an? > > Wie Du sicherlich NICHT gelesen hast, wohnt der OP in Paraguay! Doch. Nur dachte ich, er meinte eine Systemtemperatur. |
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#5
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Am Sun, 27 Apr 2008 15:07:36 +0200 schrieb Martin Draheim:
> Doch. Nur dachte ich, er meinte eine Systemtemperatur. Was ist das? Ich kann aus dem BIOS die CPU-Temp auslesen. Ausserdem habe ich ein mehr oder minder genaues Thermometer mit Aussenfuehler (am Kabel) was ich in "den Kasten" Stecken kann. Was ist die Systemtemperatur? Edg@r |
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#6
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> Ich kann aus dem BIOS die CPU-Temp auslesen.
> Ausserdem habe ich ein mehr oder minder genaues Thermometer mit > Aussenfuehler (am Kabel) was ich in "den Kasten" Stecken kann. > > Was ist die Systemtemperatur? Vorweg: besorg' Dir noch ein Programm, mit dem Du die Temperatur der Festplatte auslesen kannst. Zum Beispiel: http://www.hdtune.com/download.html Die kostenlose Version tut's. Das Programm kann nebenbei auch ein paar andere nützliche Dinge wie z.B. den Fehlerspeicher der Platte (Stichwort "SMART") auslesen. So, nun lies die Temperatur der CPU. Da der Prozessor nach dem Einschalten auf Dauervollgas geht, solltest Du nach Aufruf des BIOS und einer Wartezeit von ca. 2 Minuten die Worst-Case-Temperatur der CPU haben. Unter WindowsXP, Vista oder Linux wird sie darunter liegen, da diese Betriebssysteme die CPU bei Inaktivität in eine Halt-Zustand versetzen, in dem sie viel weniger Strom verbraucht und Wärme entwickelt. Der Halt-Zustand tritt sehr häufig ein, sodass unter Windows/Linux die CPU nicht so warm werden dürfte, wie nach ein paar Minutem im BIOS. Wenn also die BIOS-Anzeige für die Temperatur im Rahmen dessen liegt, was die CPU verträgt - und das können durchaus 60 oder mehr Grad sein - ist das schon mal ok. Die genauen Grenzwerte für die CPU sind sehr, sehr unterschiedlich, teilweise gibt es für denselben Prozessor zwei Grenzwerte, je nachdem aus welcher Baureihe (Stepping) er stammt. Das muss Du rausfinden. Soweit ich weiss, vertragen aber alle CPUs mindestens 50 Grad, jedenfalls wäre mir noch keine untergekommen, die weniger verträgt. Dann lies die Festplattentemperatur aus, möglichst nach einiger Zeit der Benutzung. Die Temperatur ist i.d.R bis 45 Grad unkritisch. Genaueres weiss das Datenblatt der Platte. Dann steck diesen Fühler des Thermometers ins Gehäuse, mach' es zu, boote den Rechner, arbeite damit und warte etwas. Nach meiner Erfahrung sind diese Fühler recht träge und es dauert etwas, bis sie sich einpendeln. Sagen wir mal 10 Minuten PC-Betrieb sollten reichen. Die Anzeige sollte dann möglichst nicht über 35 Grad liegen, auch wenn die CPU und die Platte im Rahmen dessen liegen, was erlaubt ist. Im PC sind ja auch Speicherchips, Kondensatoren, ein CD-/DVD-Laufwerk usw. drin. Und das Netzteil wird auch nicht besser davon, zu warme Luft durchzublasen. Wenn Deine Außentemperatur=Zimmertemperatur häufig bei 40 Grad liegt, wird die Innentemperatur sicher nicht niedriger sein. Das ist nicht gut. Bei einem gut durchlüfteten PC würde ich 33 Grad Außentemperatur als oberen Grenzwert ansehen. Mehr verträgt er im Einzelfall und mal für die eine odere andere Stunde, aber nicht auf Dauer. Es bringt übrigens nicht notwendigerweise was, möglichst viele Lüfter einzubauen. Solche, die in das Gehäuse einblasen, erzeugen erst mal einen Überdruck und evtl. Luftwirbel im Gehäuse, nicht unbedingt eine Durchlüftung - wenn ich's mal bizarr überzeichne, sprengt's dir eher den PC als dass es ihn durchlüftet, wenn der Frontlüfter beliebig stark und die Luftführung im Gehäuse beliebig schlecht ist. Genauso erzeugen saugende Lüfter erst mal einen Unterdruck - wenn ich's wider bizarr überzeichne, schrumpelt dann der PC zusammen wie eine dünnwandige Getränkeflasche, wenn man dran saugt. Luftführung ist tendenziell wichtiger als Anzahl und Stärke der Lüfter, das bedingt freie Luftwege im Gehäuse und man muss darauf achten, dass die Lüfter nicht konkurrieren (d.h. sich gegenseitig anblasen), sondern kooperieren; das ist nicht immer einfach. Und: es gibt bei Computern keine Verdunstungskälte. Chips und Festplatten schwitzen nicht! Bei Menschen hilft ein Ventilator, weil er Schweiß verdunstet, was die Haut und damit letztlich den Körper kühlt. Bei Computern findet sowas einfach nicht statt - es ist im PC niemals kühler als drumherum, egal welche Luftmengen du wie schnell bewegst. Wenn's dumm kommt, brauchst Du eine Klimaanlage für den Raum, in dem der PC steht, denn der beste PC-Lüfter macht die Luft nicht kühler, als sie um den PC herum ist. Und 40 Grad SIND zuviel, das bringt unabwendbar Innentemperaturen von über 40 Grad und das brät auf Dauer das Board, die RAMs usw. Klimaanlagen sind freilich auch nicht umsonst, das ist mir klar. Und wenn es nicht nur dumm kommt, sondern ganz dumm, kann es günstiger sein, öfter mal eine durchgekochte PC-Komponente zu tauschen, als eine Klimaanlage zu kaufen und zu betreiben. Ade! Tassilo |
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#7
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Tassilo Schinhammer schrieb am 01 Mai 2008:
> Und: es gibt bei Computern keine Verdunstungskälte. Chips und > Festplatten schwitzen nicht! Bei Menschen hilft ein Ventilator, > weil er Schweiß verdunstet, was die Haut und damit letztlich den > Körper kühlt. Bei Computern findet sowas einfach nicht statt - es > ist im PC niemals kühler als drumherum, egal welche Luftmengen du > wie schnell bewegst. Nur weil gerade der Spieltrieb im Manne erwacht ist - Sinn und Unsinn dieser Aktion, gerade beim OP, sei einmal dahin gestellt. Man könnte an die Oberkante des Gehäuses rechts und links ein Röhrchen befestigen (z.B. mit Schraubschellen). In die Röhrchen hat man einige Löcher gebohrt auf die Länge gesehen. An die Unterkante des Gehäuses recht und links eine Art "Regenrinne" bauen. Die Regenrinne verbindet man jetzt mit einem Schlauch an ein 5/10L Gefäß, welches mit Wasser gefüllt ist. Dort geht es dann mit einem Schlauch weiter an eine Aquarienpumpe, welche dann das Wasser oben in die Röhrchen pumpt. Ergebnis: Das Wasser fließt an den Seitenwänden des Gehäuses entlang, wird teilweise verdunsten und die ganze Sache etwas kühlen. Ob das prinzipiel funktioniert? Das man das Wasser regelmäßig nachfüllen muß ist klar. Ebenso ein Wasserwechsel von Zeit zu Zeit mit Reinigung des Wasserkreislaufs. -=( Rainer )=- |
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#8
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>> Und: es gibt bei Computern keine Verdunstungskälte.
> Man könnte an die Oberkante des Gehäuses rechts und links ein Röhrchen > befestigen ... > Ergebnis: > Das Wasser fließt an den Seitenwänden des Gehäuses entlang, wird > teilweise verdunsten und die ganze Sache etwas kühlen. :-))) Immerhin kreativ! Ich weiss ja nicht, wie die Verhältnisse in Paraguay sind, hier in Germania würde ich das aber so machen: 1. Am PC vorne/unten ein Luftloch bohren, sofern nicht schon vorhanden; hinten/oben einen möglichst starken saugenden Lüfter anbauen, der Luft aus dem Gehäuse nach außen fördert 2. Zu OBI/Praktiker/Hornbach fahren 3. die 189-Euro-Billig-Klimaanlage kaufen 4. Anlage vor dem PC aufbauen und alles so positionieren, dass die Anlage die kalte Luft aus einem halben Meter Entfernung direkt an die Front des PC pustet Das ist zwar ein Brute-Force-Approach... könnte aber funktionieren. Und damit sich keiner beschwert: TOOM gibt's auch noch. Und, ja: Rittal, Knürr, APC und Konsorten haben für sowas perfektionierte Lösungen. Die kosten aber keine 189 Euro ;-) Ade! Tassilo |
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#9
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Michael Stöhr schrieb:
> Mal wieder ein typischer "Draheim" ;-) > > Wie Du sicherlich NICHT gelesen hast, wohnt der OP in Paraguay! > Da sind 40° in der Umgebung fast Standard. .... und in Deutschland liegt ganzjährig überall Schnee, standardmäßig. |
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#10
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Tassilo Schinhammer schrieb:
> Ich weiss ja nicht, wie die Verhältnisse in Paraguay sind, hier in > Germania würde ich das aber so machen: > > 1. Am PC vorne/unten ein Luftloch bohren, sofern nicht schon > vorhanden; hinten/oben einen möglichst starken saugenden > Lüfter anbauen, der Luft aus dem Gehäuse nach außen fördert > > 2. Zu OBI/Praktiker/Hornbach fahren > > 3. die 189-Euro-Billig-Klimaanlage kaufen > > 4. Anlage vor dem PC aufbauen und alles so positionieren, dass > die Anlage die kalte Luft aus einem halben Meter Entfernung > direkt an die Front des PC pustet ....und nach dem Ausschalten des PCs das Warmföhnen nicht vergessen, damit an den kälteren teilen nix kondensiert. > Das ist zwar ein Brute-Force-Approach... könnte aber funktionieren. >> Und damit sich keiner beschwert: TOOM gibt's auch noch. > > Und, ja: Rittal, Knürr, APC und Konsorten haben für sowas > perfektionierte Lösungen. Die kosten aber keine 189 Euro ;-) ....schon klar. Inklusive der Stromkosten. Und lautlos ist das Ganze auch. |
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#11
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Tassilo Schinhammer schrieb am 01 Mai 2008:
> Das ist zwar ein Brute-Force-Approach... könnte aber > funktionieren. Das würde sogar mit Sicherheit funktionieren. Würde allerdings ein vielfaches meiner Lösung kosten. Sowohl bei der Anschaffung, als in Betrieb. Und fertig kaufen kann jeder. :-) > Und damit sich keiner beschwert: TOOM gibt's auch noch. Und Praktiker, bei dem alles billiger ist, außer Tiernahrung - weil es da sowieso keine Tiernahrung gibt. -=( Rainer )=- |
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