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 #1  
20.04.2008, 22:55
Arne Luft
Nach dem Sieg Berlusconis in Italien hofft die Enel (italienischer
Energiekonzern), das sich Italien dem Wiedererstraken der Atomenergue
in Europa anschließt und Kernkraftwerke im eigenen Land baut.

Italien hat 1990 sein letztes AKW als Folge der negativen Kampagne im
Zuge der Tschernobyl-Havarieabgeschaltet. Seitdem wird Strom in
Italien zu 65% mit immer teuerer werdenden Gas produziert. Weitere 20%
werden durch Importe gedeckt, die hauptsächlich aus Atommeilern in F
stammen.

Enel ist an einem AKW in der Slowakei beteiligt und will ein weiteres
Projekt in Rumänien starten. Sie sind also den selben Weg gegangen,
den nauch die deutschen EVUs gehen wollen: Import von Atomstrom.
 #2  
21.04.2008, 07:36
Steffen H1
Arne Luft wrote:
> Nach dem Sieg Berlusconis in Italien hofft die Enel (italienischer
> Energiekonzern), das sich Italien dem Wiedererstraken der Atomenergue
> in Europa anschließt und Kernkraftwerke im eigenen Land baut.


berluskoni ist korrupt, dem ist alles zuzutrauen. wenn B will ist alles
klar, auch wenn der rest anderer meinung ist.


Grüße aus der Eifel
Steffen
 #3  
21.04.2008, 17:07
Karl Boder
"Arne Luft" <near2> schrieb im Newsbeitrag
news:fkvg
>
> Nach dem Sieg Berlusconis in Italien hofft die Enel (italienischer
> Energiekonzern), das sich Italien dem Wiedererstraken der Atomenergue
> in Europa anschließt und Kernkraftwerke im eigenen Land baut.
>
> Italien hat 1990 sein letztes AKW als Folge der negativen Kampagne im
> Zuge der Tschernobyl-Havarieabgeschaltet. Seitdem wird Strom in
> Italien zu 65% mit immer teuerer werdenden Gas produziert. Weitere 20%
> werden durch Importe gedeckt, die hauptsächlich aus Atommeilern in F
> stammen.
>
> Enel ist an einem AKW in der Slowakei beteiligt und will ein weiteres
> Projekt in Rumänien starten. Sie sind also den selben Weg gegangen,
> den nauch die deutschen EVUs gehen wollen: Import von Atomstrom.
>


Full ACK
 #4  
24.04.2008, 20:15
Karl Boder
"Christian Poecher" <Poecher> schrieb im Newsbeitrag
news:69c1
> Arne Luft wrote:
>> Nach dem Sieg Berlusconis in Italien hofft die Enel (italienischer
>> Energiekonzern), das sich Italien dem Wiedererstraken der Atomenergue
>> in Europa anschließt und Kernkraftwerke im eigenen Land baut.
>>
>> Italien hat 1990 sein letztes AKW als Folge der negativen Kampagne im
>> Zuge der Tschernobyl-Havarieabgeschaltet. Seitdem wird Strom in
>> Italien zu 65% mit immer teuerer werdenden Gas produziert. Weitere 20%
>> werden durch Importe gedeckt, die hauptsächlich aus Atommeilern in F
>> stammen.

>
> Es wäre sinnvoll, wenn die südlichen Länder der EU mehr auf Solarenergie
> setzen würden.


Nein das wäre sehr unsinnvoll.
Kernenergie ist wesentlich günstiger und zukunftsträchtiger.
 #5  
25.04.2008, 03:54
Ingo Heinscher
Karl Boder schrieb:
> "Christian Poecher" <Poecher> schrieb im Newsbeitrag
> news:69c1
>
> Nein das wäre sehr unsinnvoll.
> Kernenergie ist wesentlich günstiger und zukunftsträchtiger.


Gerade für die südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland) ist
diese Aussage nun schlicht falsch. Dort ist Solarenergie prinzipbedingt
genauso billig wie Kernenergie, prinzipbedingt völlig ohne (nationales)
Risiko, und prinzipbedingt mit unbegrenzter strategischer Reichweite
ausgestattet.
 #6  
25.04.2008, 09:52
Emil Naepflein
On Thu, 24 Apr 2008 22:15:03 +0200, "Karl Boder"
<reply-to-group-danke-sehr> wrote:

>Nein das wäre sehr unsinnvoll.
>Kernenergie ist wesentlich günstiger und zukunftsträchtiger.


Genauso zukunftsträchtig wie die fossilen Kraftwerke die im Sommer
mangels Kühlung abgeschaltet werden müssen. Und ein AKW zu einem Preis
von 4.000 ¤/KW und bei ständig steigenden Uranpreisen muss erstmal
zeigen dass es sich amortisiert.
 #7  
25.04.2008, 10:08
Arne Luft
Ingo Heinscher wrote:

>Gerade für die südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland) ist
>diese Aussage nun schlicht falsch. Dort ist Solarenergie prinzipbedingt
>genauso billig wie Kernenergie,


Dort liegen die Gestehungskosten für Solarstrom bei einem 20tel
dessen, was er hier in D kostet? Wie kommt`s? Liegt da das
Reinsilizium auf der Straße?

>prinzipbedingt völlig ohne (nationales)
>Risiko, und prinzipbedingt mit unbegrenzter strategischer Reichweite
>ausgestattet.


Ach so, du meinst, während wir das Licht in Säcken auf das Dach tragen
müssen, fällt es da unten von selber drauf, weil die weiter unten
sind.
 #8  
25.04.2008, 11:00
Hartmut Lehmann
Ingo Heinscher schrieb:
>
> Karl Boder schrieb:
> > "Christian Poecher" <Poecher> schrieb im Newsbeitrag
> > news:69c1
> >> Arne Luft wrote:

(...)
> >> Es wäre sinnvoll, wenn die südlichen Länder der EU mehr auf Solarenergie
> >> setzen würden.

> >
> > Nein das wäre sehr unsinnvoll.
> > Kernenergie ist wesentlich günstiger und zukunftsträchtiger.

>
> Gerade für die südlichen Länder (Spanien, Italien, Griechenland) ist
> diese Aussage nun schlicht falsch. Dort ist Solarenergie prinzipbedingt
> genauso billig wie Kernenergie, prinzipbedingt völlig ohne (nationales)
> Risiko, und prinzipbedingt mit unbegrenzter strategischer Reichweite
> ausgestattet.


....und prinzipbedingt genau dann am besten verfügbar, wenn am wenigsten
davon benötigt wird, nämlich tagsüber im Sommerhalbjahr, dafür aber
prinzipbedingt nicht verfügbar, wenn der Energiebedarf am höchsten ist,
nämlich in den (dunklen) Abend-Nacht-und Morgenstunden und
prinzipbedingt nur teilweise verfügbar im Winterhalbjahr. Wenn Du mir
bitte erklären könntest, wie Du Energie im mehrstelligen GWh- Bereich
speichern möchtest oder die Grundlast bei Dunkelkeit sonst abdecken
möchtest (Hint: Verbundleitungen über mehr als zwei Zeitzonen hinweg
sind energetischer Unsinn- und werden um so unsinniger, je näher man dem
Äquator kommt), könnten wir eventuell weitersehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Hartmut
 #9  
25.04.2008, 11:39
Ulrich Nehls
Hartmut Lehmann schrieb:

> ...und prinzipbedingt genau dann am besten verfügbar, wenn am wenigsten
> davon benötigt wird, nämlich tagsüber im Sommerhalbjahr, dafür aber
> prinzipbedingt nicht verfügbar, wenn der Energiebedarf am höchsten ist,
> nämlich in den (dunklen) Abend-Nacht-und Morgenstunden


Prinzipbedingt steht Sonnenenergie am wenigsten dann zur Verfügung wenn
sie am wenigsten benötigt wird, nämlich Nachts.
 #10  
25.04.2008, 11:45
Arne Luft
Ulrich Nehls wrote:

>Hartmut Lehmann schrieb:
>
>> ...und prinzipbedingt genau dann am besten verfügbar, wenn am wenigsten
>> davon benötigt wird, nämlich tagsüber im Sommerhalbjahr, dafür aber
>> prinzipbedingt nicht verfügbar, wenn der Energiebedarf am höchsten ist,
>> nämlich in den (dunklen) Abend-Nacht-und Morgenstunden

>
>Prinzipbedingt steht Sonnenenergie am wenigsten dann zur Verfügung wenn
>sie am wenigsten benötigt wird, nämlich Nachts.


Nachts stehen alle Räder still,
weil die Sonne nicht scheinen will.
 #11  
25.04.2008, 11:55
Christian Georg Becker
Hartmut Lehmann schrieb:
>
> Ingo Heinscher schrieb:
> (...)
>
> ...und prinzipbedingt genau dann am besten verfügbar, wenn am wenigsten
> davon benötigt wird, nämlich tagsüber im Sommerhalbjahr ...


Keine Ahnung, wo du so arbeitest. Hier in Deutschland arbeiten viele
Firmen tagsüber und haben tagsüber auch Energiebedarf. Wie du daraus
schließt, dass der Elektroenergiebedarf tagsüber im Sommer an
niedrigsten ist, ist mir schleierhaft.

Hint: Klimaanlagen sind in.
Hint2: Das papierfreie Büro braucht mehr Strom.

Krischan
 #12  
25.04.2008, 12:00
Arne Luft
Ulrich Nehls wrote:

>Hartmut Lehmann schrieb:
>
>> ...und prinzipbedingt genau dann am besten verfügbar, wenn am wenigsten
>> davon benötigt wird, nämlich tagsüber im Sommerhalbjahr, dafür aber
>> prinzipbedingt nicht verfügbar, wenn der Energiebedarf am höchsten ist,
>> nämlich in den (dunklen) Abend-Nacht-und Morgenstunden

>
>Prinzipbedingt steht Sonnenenergie am wenigsten dann zur Verfügung wenn
>sie am wenigsten benötigt wird, nämlich Nachts.


Nachts stehen alle Räder still,
weil die Sonne nicht scheinen will.
Ist die Dunkelnot auch groß,
nachts ist hier jetzt nichts mehr los,
denn der Solarzellenclub
machte Druck.
 #13  
25.04.2008, 12:18
Arne Luft
Christian Georg Becker wrote:

>Hartmut Lehmann schrieb:
>
>Keine Ahnung, wo du so arbeitest. Hier in Deutschland arbeiten viele
>Firmen tagsüber und haben tagsüber auch Energiebedarf. Wie du daraus
>schließt, dass der Elektroenergiebedarf tagsüber im Sommer an
>niedrigsten ist, ist mir schleierhaft.
>
>Hint: Klimaanlagen sind in.
>Hint2: Das papierfreie Büro braucht mehr Strom.



http://www.dimagb.de/info/bautec/htpics/strom03.jpg
 #14  
25.04.2008, 13:38
Emil Naepflein
On Fri, 25 Apr 2008 14:18:14 +0200, Arne Luft <near2>
wrote:

>
>[..]
>


Was hat das mit dem Strombedarf über den Tag zu tun?
 #15  
25.04.2008, 14:38
Arne Luft
Emil Naepflein wrote:

>On Fri, 25 Apr 2008 14:18:14 +0200, Arne Luft <near2>
>wrote:
>
>>
>>[..]
>>

>
>Was hat das mit dem Strombedarf über den Tag zu tun?


Versteh erstmal, was geschrieben wurde, bevor du dich meldest oder
soll das ein Versuch eines entstellenden Zitates sein, um den Scheiber
(nämlich mich) zu diffamieren. Sprich.

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